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Der ADAC

Peugeot 208 1.2 PureTech 100 Allure (ab 12/19)

Testergebnis

Januar 2020

Karosserie/Kofferraum

3,2

Innenraum

3,2

Komfort

3,0

Motor/Antrieb

2,7

Fahreigenschaften

2,3

Sicherheit

2,4

Umwelt/EcoTest

2,0

Autokosten

1,7

Gesamt

2,6

sehr gut

1,0 - 1,7

gut

1,8 - 2,6

befriedigend

2,7 - 3,8

ausreichend

3,8 - 4,4

mangelhaft

4,5 - 5,0

    Stärken
  • durchzugsstarker Motor

  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • serienmäßige Klimaanlage

    Schwächen
  • unübersichtliche Bedienung mit hohem Gewöhnungsaufwand

  • lange Schaltwege

  • wenig Platz im Fond

Fazit zum Peugeot 208 1.2 PureTech 100 Allure (ab 12/19)

Die zweite Generation des Peugeot 208 basiert auf der PSA-Plattform, die bereits beim Opel Corsa und dem Citroen DS3 Crossback zum Einsatz kommt. Der neue 208 hat ein sportliches Erscheinungsbild und ist als Benziner, Diesel und Elektrofahrzeug zu haben. Die Frontpartie zeichnet sich durch einen imposanten Kühlergrill mit verchromten Elementen, Tagfahrleuchten in Drei-Krallen-Optik und scharfen Konturen aus. Am Heck ist das schwarz glänzende Lichtband inklusive LED-Heckleuchten markant.
Der Testwagen trat mit dem 100 PS starken 1,2-Liter-Turbomotor und Sechsgang-Schaltgetriebe an. Der Dreizylinder erfüllt die Abgasnorm Euro 6d, läuft kultiviert und überrascht durch seine Durchzugsstärke, die den simulierten Überholvorgang (60 bis 100 km/h) in 6,4 Sekunden ermöglicht. Das Fahrwerk ist sportlich abgestimmt, bietet sichere Fahreigenschaften und vermittelt einen guten Fahrbahnkontakt. Die Lenkung hingegen ist etwas unpräzise und könnte spontaner auf Lenkbewegungen reagieren. Im Fahrzeuginnenraum sticht die futuristisch anmutende Armaturentafel ins Auge. Das optionale 3D-Kombiinstrument der neuesten i-Cockpit-Generation (Testwagenausstattung) sieht beeindruckend aus und stellt frei konfigurierbare Fahrdaten in den Mittelpunkt. Die Bedienung der zwei hintereinander angeordneten Schalterreihen unterhalb des optionalen Zehn-Zoll-Touchscreens ist hingegen unübersichtlich, wenig intuitiv und erfordert Treffsicherheit. Gerade bei Nachtfahrten vermisst man hier klare Bezugspunkte – und eine entsprechende Beleuchtung vom Dachhimmel. Sobald man sich an das Bedienkonzept gewöhnt hat, klappt die Bedienung über Touchscreen, Tasten und Rädchen recht schnell, wobei einige Statusmeldungen und Menüpunkte gewöhnungsbedürftig bleiben. Die Materialanmutung im Innenraum ist durchaus ansprechend, auch wenn die Verkleidungen vorrangig aus harten Materialien bestehen. Hochglanzapplikationen, Carbon-Look und Ziernähte werten den Fahrgastraum deutlich auf. Auf der Rücksitzbank ist das Platzangebot eingeschränkt – selbst für einen Kleinwagen.
Der Grundpreis für den neuen 208 in der getesteten Allure-Version inklusive 100-PS-Benziner und 6-Gang-Schaltgetriebe fällt mit 20.400 Euro akzeptabel aus, zumal serienmäßig zahlreiche Sicherheitssysteme an Bord sind. Der Preis des Testwagens beträgt durch zusätzliche Sonderausstattungen insgesamt 24.210 Euro.

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum Peugeot 208 1.2 PureTech 100 Allure (ab 12/19) nachlesen.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell 208 (II) durchgeführt