Testergebnis

September 2021

Karosserie/Kofferraum

2,6

Innenraum

2,2

Komfort

2,4

Motor/Antrieb

1,9

Fahreigenschaften

2,4

Sicherheit

1,7

Umwelt/EcoTest

2,5

ADAC Urteil Autotest

2,2

Autokosten

2,8

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung

  • gutes Platzangebot

  • geringe Schadstoffemissionen

  • leise im Innenraum

Schwächen
  • Quetschgefahr durch hohe Schließkräfte an elektrischer Heckklappe

  • in Basisversion Beifahrersitz nicht höhenverstellbar

  • eingeschränkte Sicht nach hinten

  • hohe Ladekante

Fazit zum Nissan Qashqai 1.3 DIG-T MHEV Tekna+ Xtronic (ab 07/21)

Der Nissan Qashqai ist in Deutschland das meistverkaufte Modell des japanischen Herstellers, seit Juli 2021 rollt bereits die dritte Generation im englischen Sunderland vom Band. An der Frontpartie rahmen schmale LED-Scheinwerfer mit Tagfahrleuchten den vergrößerten Kühlergrill ein, in der Seitenansicht stechen die Schulterlinie und die optionalen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen ins Auge. Der Fünftürer nimmt mit 4,43 m Länge und 2,09 m Breite (inklusive Außenspiegel) im Großstadtdschungel nun etwas mehr Platz ein. Zur Markteinführung wird der Crossover ausschließlich von einem elektrifizierten 1,3-l-Turbobenziner mit 140 oder 158 PS angetrieben. Die 158-PS-Version ist neben Schaltgetriebe und Frontantrieb optional mit Automatikgetriebe und gegen zusätzlichen Aufpreis mit Allradantrieb verfügbar. Im ADAC Autotest tritt der Qashqai 1.3 DIG-T MHEV in der höchsten Ausstattungslinie Tekna+ an, der sein Drehmoment von bis zu 270 Nm über die stufenlose Automatik an die Vorderräder überträgt. Die Antriebskombination kann im rund 1,5 t schweren Fünfsitzer durchaus überzeugen, der Vierzylinder geht kultiviert und engagiert zur Sache, und das Automatikgetriebe arbeitet weitgehend unauffällig. Kernstück des serienmäßigen Mild-Hybridsystems ist ein Starter-Generator, der in Verzögerungsphasen Energie zurückgewinnt, die in einer separaten Lithium-Ionen-Batterie zur Kraftstoffeinsparung gespeichert wird: Durch die Versorgung des 12-V-Bordnetzes wird der Ottomotor über einen längeren Zeitraum abgeschaltet, zudem kann der Starter-Generator den Verbrenner beim Beschleunigen unterstützen. Gemäß Hersteller soll die Elektrifizierung den CO2-Ausstoß um bis zu 4 g/km reduzieren. Im ADAC Ecotest verbraucht der Mild-Hybrid durchschnittlich 6,8 l/100 km, daraus resultiert eine CO2-Bilanz von nicht gerade geringen 186 g/km. Dank des serienmäßigen Partikelfilters sind die Schadstoffemissionen vorbildlich, sodass der Qashqai insgesamt vier Sterne sowie das Prädikat empfehlenswert erhält. In der getesteten Ausstattung Tekna+ ist der Qashqai ab 42.620 Euro erhältlich und hat nahezu alles an Bord, was Nissan im Angebot hat. So zählen dann unter anderem LED-Scheinwerfer, Panorama-Schiebedach, Navigationssystem, Head-up-Display sowie zahlreiche Fahrerassistenzsysteme wie adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, Notbremssystem, Totwinkel- und Spurhalteassistent zur umfangreichen Serienausstattung.

Der ausführliche Testbericht zum Nissan Qashqai 1.3 DIG-T MHEV Tekna+ Xtronic (ab 07/21) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Qashqai (J12) durchgeführt