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Einreise, Zoll und Aufenthalt in Frankreich

 

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Pandemie

RISIKOGEBIETE

Werden dieses Land oder Teile dieses Landes als Risikogebiet eingestuft, hat das Einfluss auf mögliche Quarantäne- und Testpflichten für Rückkehrer.

Ob dieses Land oder Teile dieses Landes aktuell als Risikogebiet eingestuft werden, entscheiden nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung mit dem Robert-Koch-Institut das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die entsprechende Liste wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und ständig aktualisiert.

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Hinweise zu den länderspezifischen Regelungen

Die nachstehenden Informationen werden von europäischen Automobilclubs über die FIA / Region 1 zur Verfügung gestellt.

Die aufgeführten Regelungen ändern sich mitunter sehr kurzfristig und schnell. Die meisten zu Grunde liegenden Verordnungen, Allgemeinverfügungen oder Gesetze werden zum Teil wöchentlich aktualisiert und angepasst. Sie erlauben deshalb in der Regel keine Aussagen darüber, was in näherer Zukunft gelten oder möglich sein wird. Zwar ist davon auszugehen, dass die Regelungen weiter gelockert werden; ebenso ist bei einer Verschlechterung der Infektionslage auch erneut mit einer Verschärfung von Beschränkungen zu rechnen.

Zuletzt aktualisiert am 24.09.2020

Allgemein geltende Regelungen

Lockdown Kein genereller Lockdown; der Ausnahmezustand wurde beendet (Ausnahme: in den Überseegebieten Mayotte und Französisch-Guayana bis zum 30. Oktober verlängert).
Lokale Behörden können selbst zusätzliche Maßnahmen beschließen, sofern dies durch die Entwicklung der Gesundheitssituation gerechtfertigt ist (Sperrung, Einschränkung der Bewegungsfreiheit innerhalb von 100 km, Verbot des Verkehrs von Personen und Fahrzeugen, sowie Zugang zu öffentlichen Einrichtungen.)
Risikogebiete innerhalb Frankreichs: Ain; Alpes-Maritimes; Aude; Bouches-du-Rhône; Corse-du-Sud; Haute-Corse; Côte-d'Or; Gard; Haute-Garonne; Gironde; Hérault; Ille-et-Vilaine; Isère; Loire; Loire-Atlantique; Loiret; Maine-et-Loire; Nord; Pas-de-Calais; Puy-de-Dôme; Pyrénées-Atlantiques; Pyrénées-Orientales; Bas-Rhin; Rhône; Sarthe; Seine-Maritime; Tarn-et-Garonne; Var; Vaucluse; Paris; Seine-et-Marne; Yvelines; Essonne; Hauts-de-Seine; Seine-Saint-Denis; Val-de-Marne; Val-d'Oise; Guadeloupe; Martinique; La Réunion; Saint-Barthélemy; Saint-Martin. In Gironde (Bordeaux) sind beispielsweise Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen sind auf der öffentlichen Autobahn und an öffentlichen Orten (Sportveranstaltungen, kulturelle Veranstaltungen, Messen) verboten. Tanzpartys sowie Studentenpartys verboten. Versammlungen von mehr als 10 Personen werden in Parks und an Stränden verboten, während das Trinken von Alkohol auf der öffentlichen Autobahn jetzt verboten ist. In Bordeaux wird es während der Hauptverkehrszeiten keine Straßenbahnen und Busse mehr geben.
Ausgangsbeschränkungen Nein, nur bei Symptomen von Covid-19.
Abstandsvorschriften > 1m
Händeschütteln untersagt Ja
Maskenpflicht Generell empfohlen.
In öffentlichen Verkehrsmitteln, Flugzeugen und auf Schiffen/Fähren verpflichtend. Ausgenommen sind Kinder unter 11 Jahren sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (eine ärztliche Bestätigung ist mitzuführen und Maßnahmen zur Vermeidung der Weiterverbreitung des Virus sind zu treffen).
Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, wie z.B.
- Konferenzräumen
- Veranstaltungen in Innenräumen wie Theatern oder Kinos
- Restaurants, Cafes und Bars
- Hotels und Beherbergungsbetrieben
- Spielstätten
- Vorschulen, Bildungseinrichtungen, Sportstätten, Urlaubs-und Freizeiteinrichtungen ohne Beherbergung
- Büchereien, Archive
- Gotteshäuser
- Sportstätten in geschlossenen Räumen
- Museen
- Freiluftstätten
- Festzelten etc.
- Dachterassen von Hotelrestaurants
- schwimmende Einrichtungen
- Berghütten
- Bus- und Fährstatione, sowie Flughäfen
- Geschäfte, Einkaufszentren
- Gebäude der öffentlichen Verwaltung und Banken
- Märkte, die nicht unter freiem Himmel stattfinden
In allen anderen Einrichtungen wird die Regelung zur Maskenpflicht dem Betreiber überlassen.
Lokale Behörden können das Tragen von Masken anordnen: in bestimmten Bezirken (auch unter freiem Himmel), in der ganzen Stadt, für einige Veranstaltungen, auf Marktplätzen, bei Messen, auf öffentlichen Parkplätzen ... (La Rochelle: in einigen Straßen, Nizza, Biarritz, Bayonne, Lille, Paris, Strasburg, Toulouse, Marseille (in allen Straßen). Die Maskenpflicht gilt in 330 Städten an öffentlichen und stark frequentierten Plätzen. (Es gibt keine offizielle Karte von Frankreich mit den verschiedenen Entscheidungen der lokalen Behörden). Die Regierung ermutigt die lokalen Behörden, diese Verpflichtung auszuweiten, um ein Wiederaufleben einer Epidemie zu verhindern.
Versammlungsverbot Bei Treffen mit weniger als 10 Personen gibt es keine Einschränkungen. Jede Versammlung oder Aktivität mit mehr als 10 Personen bedarf einer Genehmigung der lokalen Behörden (ausgenommen sind Zusammenkünfte im beruflichen Kontext). Bis zum 30.Oktober dürfen keine Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen stattfinden. Lokale Behörden können Sondergenehmigungen ausstellen, wenn Hygienekonzepte vorliegen.
Generell müssen Hygienevorschriften und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Gemeinden könnten über restriktivere Maßnahmen entscheiden.
Selbstquarantäne erwünscht Ja
Bußgelder 135 € bis 3750 €
Freizeitaktivitäten Erlaubt mit Einschränkungen. In Regionen wo der Ausnahmezustand beendet wurde, dürfen Sportstätten in geschlossenen Räumen und im Freien wieder öffnen. In Stadien und auf Rennstrecken: Ein Sitz pro Person und jeweils ein Sitz Abstand zwischen Gruppen von 10 Personen.
In Regionen, wo der Ausnahmezustand weiter gilt, sind Sportstätten in geschlossenen Räumen weiter geschlossen (mit Ausnahmen für Outdoor-Aktivitäten).
In jedem Fall gilt 2 m Abstand, Gemeinschaftsumkleiden sind geschlossen. Das Sport Ministerium rät zu einem Mindestabstand von 1 m bei kontaktlosen Sportarten, 10 m beim Fahrradfahren und Laufen, 5 m beim schnellen Gehen, einem seitlichen Abstand von 1,5m und für andere Sportarten mind. 4 qm für jeden Teilnehmenden.

Reisebeschränkungen

Detaillierte Informationen zu Grenzöffnungen, Einreise und Durchreise finden Sie unter dem Reiter ›Einreisebestimmungen‹. Diese sollten unbedingt zusätzlich beachtet werden!

Eingehende Flüge erlaubt Ja
Grenzen explizit für Tourismus geöffnet Ja, aber einige Flugreisenden müssen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Genauere Informationen unter "Einreisebestimmungen".
Tourismus erwünscht/unerwünscht Tourismus ist erlaubt.
Öffentlicher Personennahverkehr Lokale/regionale Regelungen. Der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln kann für betimmte Zwecke eingeschränkt werden (medizinische Versorgung, Arbeitsweg); in diesen Fällen ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Über Abstands- und Hygieneregeln muss informiert werden (Durchsagen, Aushänge etc.), Wasser und Seife oder Desinfektionsmittel sind bereitzustellen, Maskenpflicht (Ausnahme: Fahrer, derdurch ein Fenster von den Passagieren abgetrennt ist). Betreiber müssen die Einhaltung der Abstandsregeln sicherstellen. Fahrgäste müssen den größtmöglichen Abstand zu anderen Fahrgästen halten (außer Personen, die gemeinsam reisen).
In Taxis gilt Maskenpflicht für Fahrer und Fahrgäste. Der Beifahrersitz muss frei bleiben (außer in der vordersten Reihe sind 3 Plätze, dann darf ein Gast auf dem Fensterplatz sitzen, der Mittelsitz muss frei bleiben). Maximal 2 Passagiere pro Sitzreihe, außer es handelt sich um Personen desselben Haushalts, Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen oder Fahrer und Fahrgäste sind durch eine Scheibe getrennt.
Regeln für die Kfz-Benutzung Keine besondere Regelung, aber Fahrer und Fahrgast müssen den Mindestabstand (mehr als 1 m) einhalten.
Unterwegs im Auto mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören Erlaubt, aber es sollte der Mindestabstand eingehalten werden. Ist dies nicht möglich gilt Maskenpflicht.
Für Fahrgemeinschaften gilt: 2 Personen pro Sitzreihe erlaubt. Ausgenommen sind Personen mit Behinderung und deren Begleitperson.

Gewerbe / Einrichtungen

Geschäfte des täglichen Bedarfs Geöffnet
Weitere Geschäfte Geöffnet
Tankstellen Geöffnet
Restaurants In Gebieten in denen der Ausnahmezustand beendet wurde: Cafés, Bars und Restaurants können vollständig wieder öffnen (Einschränkungen: ein Sitzplatz pro Gast, Mindestabstand, max. 10 Gäste am selben Tisch, Maskenpflicht im Restaurant, ausgenommen am Tisch).
In Gebieten, in denen der Ausnahmezustand gilt: Service beschränkt auf Außenterrassen, Liefer- und Take-away-Aktivitäten, Zimmerservice in Hotelrestaurants. In einigen Städten müssen Restaurants früher schließen. Die lokalen Behörden können über restriktive Maßnahmen entscheiden. Zum Beispiel in Marseille und Guadeloupe: Bars und Restaurants bliebn ab 26.09.2020 für zwei Wochen geschlossen. In Bordeaux, Lyon, Nice, Lille, Toulouse, Rennes, Sainte-Etienne Grenoble, Montpellier, Rouen und Paris: Bars haben verkürzte Öffnungszeiten.
Hotels Geöffnet
Themen-Parks Themenparks dürfen in grünen Zonen öffnen, in orangenen Zonen seit dem 22.06.2020.
Museen / Konzerthallen / Theater Geöffnet: Museen (Entscheidung der örtlichen Behörden), Theater, Kino, Showroom, Konferenz-/Tagungsräume (In Gebieten am Ende des Ausnahmezustands), ein Sitzplatz, Entfernung, keine Gruppen von 10 Personen und mehr, Maskenpflicht.
Strände Geöffnet, außer örtliche Behörden entscheiden anders.

Veranstaltungen

Genehmigungspflichtige Veranstaltungen Versammlungen, Zusammenkünfte oder Tätigkeit von mehr als 10 Personen benötigen eine Genehmigung der lokalen Behörden (Ausnahmen: professionelle Tagung/Versammlung...).
Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern Bis zum 30.10.2020 sind Veranstaltung mit mehr als 5.000 Personen verboten.
In Bordeaux, Lyon, Nice, Lille, Toulouse, Rennes, Sainte-Etienne Grenoble, Montpellier, Rouen, Paris und den Vororten sind Veranstaltugen mit mehr als 1000 Teilnehmenden verboten.

Campingplätze

Tagesbesuch Offen, in Gebieten am Ende des Ausnahmezustands. In Gebieten, in denen ein Gesundheitsnotstand gilt: geschlossen (außer reguläres Zuhause oder Quarantäne).
Übernachtungen Offen, in Gebieten am Ende des Ausnahmezustands. In Gebieten, in denen ein Gesundheitsnotstand gilt: geschlossen (außer reguläres Zuhause oder Quarantäne)
Sanitäre Einrichtungen Entscheidung des Campingplatzes

Pannenhilfe

Angebotener Service
Kontakt Pannenhilfe / Notruf

Wichtige Links

https://www.gouvernement.fr/info-coronavirus

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Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt warnt aufgrund hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Île-de-France (mit der Hauptstadt Paris), Haute-de-France (mit der Hafenstadt Calais), Provence-Alpes-Côte-d’Azur, Auvergne-Rhônes-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Centre-Val-de-Loire, Normandie, Bretagne sowie Corse (Korsika).
Über die epidemiologische Lage und Beschränkungen im Land informieren die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Letzte Aktualisierung am 17.9.2020

Die Einreise nach Frankreich aus Deutschland ist uneingeschränkt erlaubt.
Ebenso uneingeschränkt erlaubt ist die Einreise aus allen EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Großbritannien und Nordirland, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat), Australien, Georgien, Japan, Kanada, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay.
Bei Einreise aus allen anderen Staaten gelten unterschiedliche besondere Bestimmungen, die im Link des französischen Außenministeriums unten veröffentlicht sind. Dies können z.B. ein maximal 72 Stunden alter, negativer Covid-19-Test, eine Erklärung zum Reisegrund und zur Covid-19-Symptomfreiheit oder eine Quarantänepflicht sein.
TRANSIT:
Der Transit aus EU-Staaten, Norwegen, Island, Schweiz, Liechtenstein sowie Großbritannien und Nordirland ist ohne Einschränkungen erlaubt. Flugreisende benötigen den Nachweis über ihre Anschluss-Reisemöglichkeit.
EU-Bürgern ist der Transit durch Frankreich zu ihrem Wohnsitz auch aus außereuropäischen Staaten erlaubt. Es gelten je nach Einreiseland die unterschiedlichen besonderen Bestimmungen, die im Link des französischen Außenministeriums unten veröffentlicht sind.

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EINREISE NACH KORSIKA:
Bei der Einreise nach Korsika ist dem Beförderungsunternehmen bzw. der Grenzbehörde die Selbsterklärung im Link unten vorzulegen.

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FRANZÖSISCHE ÜBERSEEGEBIETE:
Die obigen Informationen gelten für das französische Kernland (nicht für seine Überseegebiete).
Das Auswärtige Amt warnt aufgrund hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach La Réunion, Französisch Guyana, St. Martin und Guadeloupe.

Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

Für einen touristischen Aufenthalt genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass.

Besondere Bestimmungen für Kinder und Jugendliche

Für deutsche Minderjährige unter 18 Jahren, die allein oder in Begleitung von nicht erziehungsberechtigten Erwachsenen reisen, wird eine Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten in französischer Sprache empfohlen, für unter 15-Jährige sollte sie amtlich beglaubigt sein.

Die Clubjuristen des ADAC haben eine Vorlage erstellt, die ggf. zu beglaubigen ist (Achtung: kein amtliches Dokument sondern eine Empfehlung):

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Transitbestimmungen für türkische Staatsbürger

Mit Aufenthaltstitel eines Schengen-Staates (z.B. Deutschland) und Reisepass sind türkische Staatsangehörige vom Visumszwang befreit. Der Reisepass darf dabei nicht älter als zehn Jahre und nicht weniger als drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage innerhalb eines Zeitraumes von 180 Tagen.

Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Hund und Katze

Ausweise und Kennzeichnungen

Erforderlich ist der EU-Heimtierausweis.

Im EU-Heimtierausweis muss die Kennzeichnung des Tieres durch Mikrochip oder deutlich lesbare Tätowierung eingetragen sein. Für Tiere, die ab dem 3.7.2011 zum ersten Mal gekennzeichnet wurden, ist der Mikrochip Pflicht.

Impfungen

Im EU-Heimtierausweis muss eine gültige Tollwutimpfung (Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt) eingetragen sein.

Weitere Regelungen

Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten ist die Eintragung im innerstaatlichen Register I-CAD (certificat d’importation ou d’échanges intra communautaires) erforderlich, die die Tierärzte in Frankreich vornehmen.

Die Einreise mit etlichen Arten von Kampfhunden ist verboten oder unterliegt strengen Auflagen, die für Urlauber kaum zu erfüllen sind. Genaue Informationen erteilt die französische Botschaft unter

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Tipps zur Sicherung von Tieren im Fahrzeug

Der ADAC gibt im folgenden Link Tipps zur Sicherung von Hunden im Auto:

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Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Gebrauchsgüter

Das mitgeführte Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch unterliegt keinen Beschränkungen.

Lebens- und Genussmittel

Im privaten Reiseverkehr innerhalb der EU dürfen Waren zum eigenen Verbrauch abgabefrei und ohne Zollformalitäten mitgeführt werden.

Bei verbrauchssteuerpflichtigen Waren gibt es folgende Richtmengen, bis zu denen eine private Verwendung angenommen wird:

  • Bei der Einreise aus Ungarn und Rumänien gilt eine Steuerfreimenge von 300 Zigaretten.
  • 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (höchstens 3g/Stück), 200 Zigarren, 1 kg Tabak
  • 10 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt, 20 l alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein ( davon höchstens 60 l Schaumwein) und 110 l Bier
  • 10 kg Kaffee oder kaffeehaltige Waren

Darüber hinaus muss eine Verwendung für private Zwecke nachgewiesen werden.

Einreise aus Nicht-EU-Ländern

Aus Nicht-EU-Staaten dürfen pro Person Waren bis zum Wert von insgesamt 300 Euro (für Flug- und Seereisende 430 Euro) zollfrei eingeführt werden. Für mitgeführte Lebens- und Genussmittel gelten folgende Mengen:

Für mitgeführte Waren aus Nicht-EU-Ländern oder Duty-free-Shops gelten für Lebens- und Genussmittel folgende Mengen:

Auf dem Landweg 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak bzw. bei Flug- und Seereisenden 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak und 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Prozent Alkoholgehalt) und 4 l Wein sowie 16 l Bier.

Besondere Bestimmungen

Die Mitnahme von feststehenden Messern ist verboten. Detaillierte Auskunft über die Mitnahme von Waffen erteilt die Zollabteilung der Französischen Botschaft in Berlin unter Telefon (030) 5 90 03 94 60. Deutschsprachige Informationen gibt es auch in Paris unter 0033 (0) 1 53 83 45 65.

Bei der Ausreise zu beachten

Bei der Rückreise gelten für Gebrauchsgüter sowie für Lebens- und Genussmittel die Bestimmungen für den Reiseverkehr innerhalb der EU.

Für Wein aus anderen EU-Mitgliedstaaten wurde in Deutschland keine Richtmenge festgelegt.

Unabhängig von den Richtmengen ist der Erwerb oder Besitz von Tabakwaren, die aus einem Nicht-EU-Land stammen und nicht verzollt wurden, illegal (Steuerhehlerei). Diese Tabakwaren sind zu erkennen an fehlenden Steuerzeichen, fehlenden Warnhinweisen oder Angaben zum Teer- und Nikotingehalt sowie an deutlich niedrigeren Preisen als im Geschäft und an nicht offenem Verkauf.

Alle Angaben ohne Gewähr.