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Coronavirus: Formular für Reisende in Italien

Italienische Flagge weht im Wind
Italien hat die Bewegungsfreiheit der Menschen drastisch eingeschränkt ∙ © iStock.com/romaoslo

Wegen der besonders starken Ausbreitung des Coronavirus in Italien wurden dort strikte Maßnahmen getroffen, die die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes einschränken. Unter anderem muss jeder Reisende eine Selbsterklärung über die Notwendigkeit seiner Reise mit sich führen.

Am 10. März 2020 ist in Italien ein Dekret mit dem Namen "Io resto a casa“ (dt. "Ich bleibe zuhause") in Kraft getreten. Dadurch wurden die Reglungen, die zunächst nur für vereinzelte Schutzgebiete vor allem im Norden Italiens galten, auf das gesamte Staatsgebiet ausgeweitet.

Reisen sind nur noch in engen Ausnahmefällen möglich. Als gerechtfertigte Gründe gelten Wege zum Arbeitsplatz, Einkauf lebensnotwendiger Güter, gesundheitliche Notfälle und die Rückkehr zum Wohnort.

Schulen bleiben geschlossen, öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder oder Kulturzentren ebenfalls, Sportveranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt. Autobahnen, Straßen, Flughäfen und Bahnhöfe sind geöffnet. Dort ist jederzeit mit Polizeikontrollen zu rechnen.

Empfohlen wird, beim Verlassen des Hauses eine Selbsterklärung mitzuführen:

Wer das Formular unterschreibt, erklärt damit, die Maßnahmen zur Eindämmung des Sars-CoV-2-Virus und die damit verbundenen Sanktionen zu kennen. Wer gegen geltende Vorschriften verstößt, muss mit langen Freiheitsstrafen und hohen Geldstrafen rechnen.

Die "Flucht aus der Quarantäne" bei positiv getesteten Personen kann sogar als Straftat gewertet werden.

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