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Toyota C-HR 2.0 Hybrid Team Deutschland (ab 12/19)

Testergebnis

April 2020

Karosserie/Kofferraum

3,1

Innenraum

2,8

Komfort

2,9

Motor/Antrieb

1,9

Fahreigenschaften

2,3

Sicherheit

1,8

Umwelt/EcoTest

2,5

Autokosten

2,3

Gesamt

2,5

sehr gut

1,0 - 1,7

gut

1,8 - 2,6

befriedigend

2,7 - 3,8

ausreichend

3,8 - 4,4

mangelhaft

4,5 - 5,0

    Stärken
  • kräftiger Hybrid-Antriebsstrang

  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • sicheres Fahrverhalten

    Schwächen
  • unpraktischer Kofferraum

  • schlechte Rundumsicht

  • niedrige Anhängelast und Zuladung

Fazit zum Toyota C-HR 2.0 Hybrid Team Deutschland (ab 12/19)

Toyota kann auch sportlich. Dies ist kein Geheimnis, angesichts solch teils legendärer Modelle wie dem Supra oder dem GT86. Der Transfer dieses sportlichen Images auf die Brot- und Buttermodelle ist aber nicht so recht gelungen, auch weil man Toyota seit zwei Jahrzehnten als Hybrid-Pionier kennt. Die zweifellos effiziente Antriebstechnologie aus Benziner, Elektromotor und per Planetengetriebe realisiertem stufenlosen Getriebe hat tatsächlich keinerlei sportliche Ambitionen. Dass man über eine kräftige Motorisierung aber Kunden holt und bindet, weiß sicher nicht zuletzt der motorsportbegeisterte Enkel des Firmengründers und heutige Toyota-Chef, Akio Toyoda.
Jetzt will die Marke mehr Sport wagen, nicht nur über ausgewiesene Rennsemmeln wie den GR Yaris, sondern auch in der breiten Masse. Deshalb gibt es auch im C-HR nun einen stärkeren Hybriden, der im Vergleich zu den 122 PS des bekannten 1.8 Hybrid satte 62 PS mehr Systemleistung vorhält. Diese spürt man auch, der C-HR 2.0 Hybrid hat stets mehr als ausreichende Power. Dass der Verbrenner immer noch mit recht hohen Drehzahlen unterwegs ist, liegt am Atkinson-Prozess des Vierzylinders und stört nicht so sehr wie beim 1.8 Hybrid, da der größere Motor sich das Dröhnen zumindest etwas besser verkneifen kann. Verkneifen kann sich Motor trotz der Mehrleistung auch großen Durst, denn der Ecotest-Verbrauch ist mit 5,4 Litern alle 100 Kilometer absolut im Rahmen.
Nicht nur der Antriebsstrang ist neu im C-HR, zum Modelljahr 2020 gab es ein komplettes Facelift, das von außen aber nur Experten sicher erkennen. LED-Scheinwerfer, Apple CarPlay sowie Android Auto sind jetzt erhältlich und sogar serienmäßig, es gibt dankenswerterweise mehr Tasten für das Infotainmentsystem und immer noch ist die serienmäßige Ausstattung mit Fahrassistenzsystemen bemerkenswert umfangreich.
Zwar ist der C-HR 2.0 Hybrid Team Deutschland (ein anlässlich der Olympischen Spiele aufgelegtes Sondermodell) mit 33.690 Euro auf den ersten Blick kein ausgewiesenes Schnäppchen, die Serienausstattung ist aber äußerst umfangreich. Zudem leistet sich der C-HR bei Verarbeitung, Fahrwerk, Lenkung und Bremsen keine großen Patzer und ist so eine interessante Alternative unter den beliebten Kompakt-SUV.

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum Toyota C-HR 2.0 Hybrid Team Deutschland (ab 12/19) nachlesen.

PDF ansehen

Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell C-HR (X10) durchgeführt

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