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SsangYong Korando 1.6 E-XDI Sapphire 2WD Automatik (ab 09/19)

    Stärken
  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • geringe Schadstoffemissionen

  • großzügiges Platzangebot (vorn wie hinten)

  • hohe Dach-, Stütz- und Anhängelasten

    Schwächen
  • unzureichender Einklemmschutz der Fensterheber

  • recht langer Bremsweg

  • hoher Kraftstoffverbrauch

Fazit zum SsangYong Korando 1.6 E-XDI Sapphire 2WD Automatik (ab 09/19)

Der Automobilhersteller SsangYong kann auf eine lange Historie seines Korando zurückblicken – seit Ende der 1980er Jahre ist das Modell auf dem Markt, zunächst als Lizenznachbau des Jeep CJ-7. Aktuell läuft die vierte Generation des Kompakt-SUV im südkoreanischen Werk in Pyeongtaek vom Band. Der neue Korando ist als Diesel und Benziner in fünf Ausstattungslinien erhältlich. Serienmäßig ist das durchaus selbstbewusste Erscheinungsbild: Chromleisten an Front und Heck, gestreckte Seitenlinie und eine breite Heckpartie. Unser Testwagen ist der 136-PS-Turbodiesel mit Sechsgang-Automatik, der das maximale Drehmoment von 320 Nm auf die Vorderräder überträgt – Allradantrieb optional. Damit lässt sich der simulierte Überholvorgang (Beschleunigung von 60 auf 100 km/h) in 6,3 Sekunden zufriedenstellend absolvieren und die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 181 km/h an. Für die Vollbremsung aus 100 km/h benötigt der Korando lange 37,7 m bis zum Stillstand. Zum Vergleich: Der Peugeot 3008 benötigt 33,7 m und steht vier Meter eher – das entspricht der Länge eines fünftürigen MINI. Der Korando Sapphire hat nahezu alles an Bord, was ein Fahrzeug so braucht: Navigationssystem, Freisprecheinrichtung, Zweizonen-Klimaautomatik, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfer und elektrisch verstellbare Vordersitze samt Sitzheizung und -belüftung. Beachtlich ist zudem die Ausstattung im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit, wodurch der Koreaner fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest (09/2019) erhält. Im ADAC Ecotest schneidet das SUV allerdings nicht so gut ab. Während sich die Emissionen auf einem sehr guten Niveau befinden, ist der Kraftstoffverbrauch nicht zeitgemäß. Der Diesel konsumiert durchschnittlich 7,0 l/100 km und erhält somit lediglich drei von fünf Sternen. Mit dem 47-l-Kraftstofftank ist dennoch eine theoretische Reichweite von 670 km möglich. Der Einstiegspreis für das koreanische SUV als Benziner mit Handschaltung und Frontantrieb liegt in der Crystal-Ausstattung bei 22.990 Euro. Der Testwagen kostet in der höchsten Ausstattungsstufe inklusive elektrischer Heckklappe, Metallic-Lackierung und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen dann 40.990 Euro und ist wahrlich kein Schnäppchen mehr – in diesem Preisgefüge muss sich der neue Korando mit Premium-Konkurrenten messen lassen.

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum SsangYong Korando 1.6 E-XDI Sapphire 2WD Automatik (ab 09/19) nachlesen.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Korando (III) durchgeführt

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