Testergebnis

März 2021

Karosserie/Kofferraum

2,5

Innenraum

2,2

Komfort

2,1

Motor/Antrieb

1,8

Fahreigenschaften

2,3

Sicherheit

1,4

Umwelt/EcoTest

3,1

ADAC Urteil Autotest

2,2

Autokosten

2,7

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • gute aktive und passive Sicherheit

  • umfangreiche Serienausstattung

  • gutes Platzangebot

  • 5 Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung

Schwächen
  • recht hoher Verbrauch

  • teuer in der Anschaffung

  • kurze Wartungsintervalle (15.000 km oder 12 Monate)

Fazit zum Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid Prime Automatik (ab 12/20)

Hyundai setzt große Hoffnung in die dritte Generation des Tucson, die seit Ende 2020 in der umkämpften Kompaktklasse antritt. Gemäß Kraftfahrtbundesamt (KBA) konnte der Südkoreaner im Jahr 2020 knapp 15.500 Neuzulassungen in Deutschland für sich verzeichnen – da ist noch Luft nach oben und das neue SUV hat durchaus Potenzial: Elektrifizierte Antriebe sowie ein selbstbewusstes und robustes Design, das aus der breiten Masse heraussticht – neben der kantigen Karosserie ist gerade das prägnante Lichtkonzept an Front- und Heckpartie auffällig. Der Hersteller bezeichnet die neue Designphilosophie als „Sensuous Sportiness” – ein durchaus mutiges und modernes Erscheinungsbild, das für Aufschwung sorgen dürfte. Wir testen den Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid Prime Automatik, der mit großzügigem Platzangebot im Innenraum, guter Verarbeitungsqualität und umfangreicher Serienausstattung hinsichtlich der Komfort- und Sicherheitssysteme überzeugt. Im Bereich der passiven Sicherheit verhindert beispielsweise der serienmäßige Center-Airbag das Zusammenstoßen der Frontinsassen mit den Köpfen. Der Voll-Hybrid-Antrieb kombiniert einen Vierzylinder-Turbobenziner (180 PS, 265 Nm) mit einem Elektromotor (60 PS, 265 Nm). Die daraus resultierende Systemleistung beträgt bis zu 230 PS und das maximale Drehmoment von 350 Nm wird über die Sechsstufen-Automatik an die Vorderräder (Allradantrieb optional) übertragen – damit ist der über 1,6 t schwere Fünftürer recht dynamisch unterwegs. Der Antrieb reagiert schnell auf Gasbefehle, denn während der Turbolader des Verbrenners noch Druck aufbaut, schiebt der E-Motor bereits vorwärts. Der elektrische Antrieb kommt beim Anfahren, Beschleunigen oder für kurze elektrische Strecken zum Einsatz, die Energie stellt eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,49 kWh bereit. Einen externen Ladeanschluss gibt es wie bei allen Voll-Hybriden nicht, die benötigte Energie erzeugt der Elektromotor während der Fahrt, wenn er in unterschiedlichen Fahrsituationen als Generator eingesetzt wird. Der Tucson ist insgesamt ein rundes Paket, hat aber zwei Wermutstropfen. Zum einen der mit deutlich über 40.000 Euro recht hohe Preis, zum anderen der Spritverbrauch. Denn auch wenn das Voll-Hybrid-System beim Kraftstoffsparen helfen soll, sind die durchschnittlich 6,4 l/100 km im ADAC Ecotest nicht gerade wenig.

Der ausführliche Testbericht zum Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid Prime Automatik (ab 12/20) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Tucson (NX4E) durchgeführt

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