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Fahrzeugimport aus den USA und Kanada

Autos auf einem Transporter
© iStock.com/Lya_Cattel

Lesen Sie hier alle wichtigen Infos, was bei einem Kfz-Import aus den USA oder Kanada zu beachten ist.

Fahrzeugimport aus den USA und Kanada
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Der Kaufinteressent kann von einer Privatperson wie auch von einem Händler ein Fahrzeug in den USA erwerben. Neuwagen sollte man am besten bei einem "DMV Licensed Dealer" erwerben. Dieser ist behördlich registriert, so dass im Streitfall, bei Ärger oder Schaden, eine übergeordnete Stelle eingeschaltet werden kann.

Kaufvertrag

Für die Verzollung in Deutschland benötigen Sie unbedingt einen Kaufvertrag oder eine Kaufrechnung (Bill of Sale). Der Kaufvertrag sollte mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Käufer

  • Verkäufer

  • Fahrzeughersteller

  • Fahrzeugtyp

  • Fahrgestellnummer (sehr wichtig!)

  • Baujahr des Fahrzeuges

  • Preis

  • Datum und Unterschrift

  • Kaufsteuer

Die Kaufsteuer (sales tax) wird im jeweiligen Bundesstaat festgelegt und beträgt bis zu 13,5 Prozent. Die Steuer muss beim Fahrzeugkauf in der Regel gezahlt und kann ggf. nach der Verschiffung vom Händler zurückgefordert werden. Eine US-einheitliche Regelung zur sales tax gibt es allerdings nicht. Deshalb sollten Sie sich diesbezüglich über den Händler kundig machen.

Zahlungsmittel

Bargeld ist zur Erlangung eines Rabatts immer hilfreich, sicherer ist jedoch die Kreditkarte. Möglich ist auch die Geldanweisung einer Bank in Deutschland an eine amerikanische Bank.

Garantie

Nur wenige europäische Hersteller bieten weltweite Garantien. Deshalb ist es sinnvoll beim Hersteller nachzufragen, wie weit seine Zusagen reichen. Bei Fahrzeugen von US-Herstellern sind keine Garantieleistungen durch deren deutsche Vertretungen zu erwarten. Bei Gebrauchtfahrzeugen besteht kein Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller bzw. seiner deutschen Vertretung.