Wandern und baden auf Teneriffa

Playa de las Teresitas auf Teneriffa
Fast wie in der Karibik: Die Playa de las Teresitas bei San Andrés auf Teneriffa ∙ © iStock.com/MikeMareen

Traumhafte Strände, bizarre Vulkanlandschaften, Plantagen und malerische Dörfer – auf Teneriffa, der größten der Kanarischen Inseln, lassen sich Wandertouren und Badeurlaub hervorragend verbinden. Die besten Tipps. 

Hier finden Sie die aktuellen Corona-Vorschriften auf den Kanaren.

Puerto de la Cruz im Norden

Wasserpark Costa Martianez auf Teneriffa
Badeparadies am Atlantik: Die Costa Martiánez in Puerto de la Cruz ∙ © iStock.com/Dieter Meyer

Die sechs Kilometer lange Küstenwanderung auf guten Wegen vom Castillo de San Felipe in Puerto de la Cruz zum Mirador San Pedro verspricht herrliche Ausblicke und Bademöglichkeiten. Entlang der kleinen Strandpromenade geht es am Ort Punta Brava und am Zoo Loro Park vorbei. Hinter zwei Hotelhochhäusern führt ein Abstecher nach rechts zu einem Aussichtspunkt. Zurück auf dem Weg in Richtung Casona passiert man den Ort Toscal und eine Industrieruine und gelangt schließlich zum Mirador San Pedro, wo Wanderer ein grandioser Panoramablick auf die Küste erwartet.

Puerto de la Cruz besitzt zwar keine natürlichen Sandstrände, dafür aber die von César Manrique entworfene Badelandschaft Costa Martiánez. Das Ensemble des von Lanzarote stammenden Künstlers besteht aus sieben Pools und einem zentralen Salzwassersee. Zwischen Palmen, Lavafelsen und Skulpturen können sich die Gäste auf Sonnenliegen entspannen und den Blick auf den 3718 Meter hohen Teide genießen.

Küstenwanderung zum Mirador San Pedro*

Santa Cruz de Tenerife im Nordosten

Frau beim Wandern auf Teneriffa
Wanderungen im Anaga-Gebirge werden mit traumhaften Panoramen belohnt ∙ © iStock.com/Tunatura

Großartige Ausblicke auf die Nordküste garantiert die Rundwanderung zum Cabezo del Tejo im Anaga-Gebirge (6,6 Kilometer). Vom Parkplatz La Ensillada an der Anaga-Höhenstraße folgt man dem leicht bergauf führenden Weg parallel zur Straße durch einen Lorbeerwald und trifft nach einer halben Stunde auf einen Vermessungsstein, von wo sich ein schöner Blick auf den Roque de Anambro eröffnet. Ein breiterer Pfad leitet nach links zur Aussichtsplattform Cabezo del Tejo. Bergauf geht es zu einem Gebäude mit Sendemast, später trifft der Weg auf die Anaga-Höhenstraße. Dort führt rechts ein ansteigender Pfad bergauf und stößt auf den Weg zurück zum Parkplatz. 

Auf der Rückfahrt nach Santa Cruz de Tenerife empfiehlt sich bei San Andrés ein Stopp an der Playa de las Teresitas. Palmen und der feine, goldgelbe Sand, Strandliegen, Bars und Restaurants machen ihn zu einem der schönsten und bei Einheimischen beliebtesten Strände der Insel. 

Wanderung zum Cabezo del Tejo*

Playa de las Teresitas*

El Médano im Süden

Montana Roja auf Teneriffa
Eyecatcher an der Playa de la Tejita: Die Montaña Roja, der „rote Berg“ ∙ © iStock.com/jackmalipan

Der rötliche Vulkankrater Montaña Roja trennt den Urlaubsort El Médano mit seinem drei Kilometer langen Sandstrand von der Playa de la Tejita. Während sich an der Playa de El Médano viele Wind- und Kitesurfer tummeln, geht es an der rund einen Kilometer langen und nur teilweise mit Sonnenliegen ausgestatteten Playa de la Tejita beschaulich zu. An dem Naturstrand gibt es einen beliebten FKK-Bereich. 

Wer aktiv sein will, besteigt den 171 Meter hohen Montaña Roja (5,8 Kilometer). Am südlichen Ende der Strandpromenade von El Médano wandert man links in die Sanddünen des Naturschutzgebiets und über ein kleines Felsplateau. Vorbei am Abzweig zur Playa de la Tejita kommt man zu einer Lagune, die Lebensraum vieler Vögel ist. Rechts Richtung Montaña Roja erreicht man den Gipfel und genießt die Aussicht auf Meer und Strände. Auf dem Rückweg lohnt ein Abstecher nach rechts zur 36 Meter hohen Montaña Bocinegro, von der es zurück zur Playa de El Médano geht. 

Playa de El Médano*

Playa de la Tejita*

Wanderung auf die Montaña Roja*

Costa Adeje im Südwesten

Barranco del Infierno auf Teneriffa
Ziel erreicht: Der 200 Meter hohe Wasserfall im Barranco del Infierno ∙ © Shutterstock/Nikiforov Alexander

Abwechslung zum Strandleben bietet die Wanderung durch den Barranco del Infierno (6,5 Kilometer hin und zurück). Am Ortsrand von Adeje führt ein Pfad zum Flussbett des Infierno und immer weiter in die „Höllenschlucht“ hinein. Entlang hoher Felswände und üppiger Vegetation und nach mehrmaligem Wechseln der Uferseite gelangt man zu einem großartigen Wasserfall, dem Höhe- und Wendepunkt des Weges. Nur 300 Wanderer dürfen pro Tag in die Schlucht, eine vorherige Anmeldung ist notwendig. 

Nach der Wanderung bieten sich an der Costa Adeje die Playas de Troya für einen Sprung ins Wasser an. Die künstlich angelegten grauen Strände fallen flach zum Meer ab, sind durch Wellenbrecher geschützt und für Familien mit Kindern ideal. Sonnenliegen, Duschen, Bars und Restaurants sind hier eine Selbstverständlichkeit. 

Wanderung durch den Barranco del Infierno

Playas de Troya*

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Cornelia Schubert
Fach-Autorin
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