Thailand-Urlaub 2024: Einreise, Aktuelles, Corona

Ein Traumstrand mit Palmen
Sonne, Strand und Palmen können Thailand-Reisende ohne Corona-Regeln genießen© iStock.com/Panya_

Traumziel Thailand: Für einen Urlaub im beliebtesten Reiseland Südostasiens benötigt man keinen Corona-Impf- oder Genesenen-Nachweis. Was Reisende trotzdem beachten sollten.

  • Update: Visumsfreier Aufenthalt von bis zu 60 Tagen geplant

  • Keine Corona-Regeln mehr vor Ort

  • Erhöhtes Quallenaufkommen in der Regenzeit

Die Einreise-Regeln für Thailand

  • Die Einreise nach Thailand ist ohne Corona-Nachweise möglich.

  • Wer von Thailand aus in ein Land weiterreisen will, das für die Einreise einen negativen Corona-Test verlangt, muss einen Nachweis über eine Krankenversicherung vorlegen. Ob dies bei einem konkreten Zielland der Fall ist, erfährt man beim Auswärtigen Amt.

Visum: Das müssen Touristen beachten

Reisende aus Deutschland benötigen für Thailand nur dann ein Visum, wenn sie länger als 30 Tage im Land bleiben wollen. Die Beantragung eines Visums ist nur online möglich. Detaillierte Informationen hierzu bietet die Thailändische Botschaft in Berlin.

Wer ohne Visum einreist, sollte diese Befristung unbedingt einhalten. Überschreitet man die zulässige Aufenthaltsdauer, werden drastische Geldstrafen fällig. Kann man diese nicht bezahlen, sind sogar Freiheitsstrafen möglich.

Um mehr Urlauber und Urlauberinnen ins Land zu locken, plant die Regierung, die Visumbefreiung für Touristen aus Deutschland und mehreren anderen Ländern von derzeit 30 auf 60 Tage zu verlängern. Einen solchen Vorschlag will das Tourismusministerium dem Kabinett unterbreiten. Ob und wann der Plan umgesetzt wird, ist aber unklar.

Corona-Regeln in Thailand

Die Corona-Regeln in Thailand wurden weitestgehend aufgehoben. Reisende müssen keine Einschränkungen mehr beachten.

Hier finden Sie wichtige reisemedizinische Infos für Thailand

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In der Regenzeit vermehrt Quallen

Insbesondere während der Regenzeit (im Süden zwischen Oktober und Dezember) werden vermehrt Quallen in Küstengewässer gesichtet. Urlauber und Urlauberinnen sollten in dieser Zeit mit Verboten oder Einschränkungen beim Baden im Meer rechnen. Insbesondere die Würfelqualle und Exemplare der Portugiesischen Galeere sind gefährlich. Das Gift der Nesseltiere kann zu Lähmungen und Atemnot führen.

Zum Schutz der Badenden sind Warnschilder aufgestellt und Erste-Hilfe-Stationen eingerichtet. Außerdem sind – wo möglich – Netze installiert, um die gefährlichen Glibbertiere von den Schwimmzonen fernzuhalten. Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer halten nach den Quallen Ausschau und sprechen wenn nötig ein Badeverbot aus.

Die thailändischen Behörden geben folgende Sicherheitstipps:

  • Halten Sie immer Ausschau nach Quallen-Warnschildern.

  • Halten Sie im Wasser verstärkt die Augen offen. Schwimmen Sie am besten nicht allein. Ein Stich kann bewegungsunfähig machen. Eine zweite Person kann dem Verletzten helfen, zurück zum Ufer zu schwimmen.

  • Um Quallenstichen beim Schwimmen vorzubeugen, tragen Sie Schutzkleidung, die alle Hautoberflächen bedeckt (z.B. Lycra-Anzug), und Badeschuhe.

  • Hüten Sie sich vor scheinbar toten Quallen am Strand. Wenn sie kürzlich gestrandet sind, können sie immer noch stechen.

  • Vergewissern Sie sich vor dem Schwimmen immer, wo sich die nächste Erste-Hilfe-Station befindet.

  • Schwimmen Sie im Meer nicht nach Regen, nachts oder außerhalb der Quallenabsperrung.

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