Saharastaub und Blutregen: So befreien Sie Ihr Auto vom Wüstensand

Saharastaub auf einem schwarzen Mini der an einer Straße parkt
Saharastaub macht Lack und Pollenfiltern zu schaffen© imago images/Pond5 Images

Gruß aus der Sahara: Feiner Wüstensand zieht derzeit wieder nach Deutschland. So beseitigen Sie das Auto vom feinen Saharastaub, ohne den Lack zu beschädigen.

  • Nach der Autowäsche mit Lappen nacharbeiten

  • Pollenfilter inspizieren

Wer kann, stellt sein Auto die kommenden Tage am besten in die Garage: Mit der extrem milden Luft zieht ähnlich wie an Ostern wieder Saharastaub über weite Teile Deutschlands. Wer keine Möglichkeit hat, sein Fahrzeug unterzustellen, findet hier Tipps, wie sich der feine Wüstensand vom Lack entfernen lässt.

Saharastaub möglichst bald abwaschen

Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Wagen von der Staubschicht zu befreien, denn schmutzige Fenster, Scheinwerfer und Rücklichter können die Sichtbarkeit beeinträchtigen und somit die Sicherheit beim Fahren beinträchtigen. Bei der Reinigung sollten Autobesitzende beachten, dass Autowäsche von Hand oder auch nur das Abspritzen des Wagens mit dem Schlauch vielerorts nicht erlaubt ist.

Wo gestattet, kann man eine Reinigung natürlich von Hand probieren, diese braucht jedoch viel Wasser, da man sonst mit dem Schwamm die Sandpartikel erst richtig in den Lack einmassiert und Kratzer verursacht. Daher ist die Fahrt zur Waschanlage empfehlenswert. Zwar wird auch dort pro Auto viel Wasser eingesetzt, aber das wird anschließend erneut aufbereitet.

Nach der Autowäsche von Hand nacharbeiten

Nach der Wäsche von Hand mit einem gut durchfeuchteten Lappen bei offenen Türen und Klappen die sonst verdeckten Blechflächen reinigen. Lappen oft auswaschen, damit der Staub nicht weitergetragen wird.

Testhalber über das Armaturenbrett wischen. Wenn der Lappen dann gleich gelb wird, den Innenraum ebenfalls reinigen. Zuerst aussaugen, wo es geht, dann die Oberflächen mit einem feuchten Lappen oder einem für den Innenraum geeigneten Reinigungsmittel säubern.

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Nach Saharastaub und Blutregen: Pollenfilter inspizieren

Wenn der Innenraumfilter (auch Pollenfilter genannt) schon länger nicht mehr gewechselt wurde, sollte er jetzt inspiziert und gegebenenfalls erneuert werden. Denn wenn er schon beladen war und jetzt noch zusätzlich den Sand abbekommen hat, ist er voll und muss ersetzt werden. Sonst entlädt er seine Last in den Innenraum.

Je nach Auto kann man den Innenraumfilter selbst wechseln. Es gibt für einige Modelle jetzt Filter, die sogar manche gasförmigen Verschmutzungen zurückhalten (meist Filter mit Aktivkohle-Schicht) oder die als antiallergen bezeichnet werden.