Reisethrombose: Risiko auch noch nach dem Urlaub

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Von Tanja Echter

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Ein Mann sitzt im Flugzeug und hat nur sehr wenig Beinfreiheit. das birgt Thrombose Gefahr
Enge Kiste: Wenig Beinfreiheit und langes Sitzen erhöhen das Risiko für eine Reisethrombose© Shutterstock/rarrarorro

Bei einer Reisethrombose denken viele nur an das Risiko während des Fluges. Dabei kann es auch später noch gefährlich werden.

Reisethrombose: Wann wird es kritisch?

Stundenlanges Sitzen in Flugzeug, Bus, Zug oder Auto bremst den Blutfluss in den Beinvenen. Besonders in den Kniekehlen werden die Gefäße im Sitzen oft längere Zeit abgeknickt. Dadurch staut sich das Blut in den Unterschenkeln, eine Reisethrombose kann sich entwickeln. Gefährlich wird es, wenn sich solch ein Gerinnsel löst und eine Lungenembolie verursacht. Das Risiko besteht während der Reise, aber auch noch bis zu vier Wochen danach.

Wer hat ein erhöhtes Risiko für eine Reisethrombose?

Für gesunde Menschen ist das Risiko insgesamt niedrig, steigt aber bei Reisen über sechs Stunden um etwa das Zwei- bis Vierfache. Höher ist es für ältere Menschen über 60 Jahre, Schwangere, Menschen mit Übergewicht, starken Krampfadern oder nach einer bereits zurückliegenden Thrombose.

Tipps zur Vorbeugung einer Reisethrombose:

  • Regelmäßig bewegen: Im Auto alle 1,5 bis 2 Stunden Pausen einlegen, im Flugzeug oder im Zug Fußgymnastik machen und aufstehen

  • Ausreichend trinken, auf Alkohol verzichten

  • Beine nicht übereinanderschlagen

  • Bequeme Kleidung tragen

  • Kompressionsstrümpfe oder gerinnungshemmende Medikamente (Spritzen oder Tabletten) sind für Menschen mit geringem Risiko meist nicht nötig. Bei erhöhtem Thromboserisiko sollte das ärztlich abgeklärt werden.

Wie Sie Anzeichen für eine Thrombose erkennen sowie weitere Tipps zur Vorbeugung einer Reisethrombose.