Staatsbegräbnis: Grenzkontrollen und Sicherheitsvorkehrungen in Norwegen
Von Sabrina Doschek

Norwegen nimmt Abschied: Zum Staatsbegräbnis für König Harald V. werden hochrangige Gäste aus aller Welt nach Oslo reisen. Die Polizei hat deshalb Grenzkontrollen und weitere Sicherheitsmaßnahmen angekündigt – und erhält sogar Unterstützung aus dem Ausland.
Norwegen führt vorübergehende Grenzkontrollen ein
Staatsbegräbnis am 9. September: Verkehrsbehinderungen und volle Hotels in Oslo
Schweden und Dänemark unterstützen bei den Sicherheitsmaßnahmen
Am Mittwoch, 9. September, findet das Staatsbegräbnis von König Harald V. in der norwegischen Hauptstadt Oslo statt. Zahlreiche hochrangige, internationale Gäste, wie Mitglieder von Königshäusern und Staatsoberhäupter, werden zur Trauerfeier anreisen, weshalb Norwegen jetzt ein massives Sicherheitsaufgebot auffährt.
Vorrübergehende Grenzkontrollen in Norwegen
Von Freitag, 4. September, bis Montag, 14. September, finden unter anderem vorübergehende Grenzkontrollen statt. Laut Polizei soll so verhindert werden, dass Personen oder Gruppen, die die Beisetzung stören wollen, nach Norwegen einreisen können.
"Unser Ziel ist es, die Sicherheit sowohl der Einwohner als auch der internationalen Gäste zu gewährleisten, die anlässlich der Staatstrauer nach Norwegen reisen", sagte Polizeichefin Cecilie Lilaas-Skari. Auf dem Landweg ist Norwegen über Schweden, Finnland und Russland zu erreichen. Die meisten Gäste werden am internationalen Flughafen von Oslo erwartet.
Trauerfeier in Oslo: Verkehrsbehinderungen durch strenge Sicherheitsvorkehrungen
Rund um die Trauerfeier am 9. September müssen sich Anwohner und Anwohnerinnen sowie Reisende auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Sicherheitsmaßnahmen könnten große Teile Oslos betreffen und den Verkehr stark beeinträchtigen. Die Beerdigung führt zudem zu einer extremen Auslastung und stark steigenden Preisen in den (Luxus-)Hotels und Unterkünften der Stadt.
Schweden und Dänemark unterstützen bei Sicherheitsmaßnahmen
Während der Zeremonie erhält Norwegen übrigens Unterstützung von seinen Nachbarländern: Sowohl schwedische als auch dänische Einsatzkräfte werden vor Ort sein und bei den Sicherheitsmaßnahmen helfen. Neben dem Schutz der Gäste soll vor allem ein reibungsloser und würdevoller Ablauf der Feierlichkeiten gewährleistet sein.
Harald V. ist am 28. August 2026 im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hinterlässt zwei Kinder, König Haakon (53) und Prinzessin Märtha Louise (54), sowie seine Frau, Königin Sonja (89).
Mit Material von dpa.