Flutkatastrophe 2021: Fahrzeugschäden in Höhe von 450 Millionen Euro

Ein Schrottplatz mit vielen Autos im Ahrtal
Alles Schrott: Sammelplatz für die von der Flut zerstörten Autos in Bad Neuenahr ∙ © imago images/Reiner Zensen

Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat auch an etwa 50.000 Fahrzeugen immense Schäden angerichtet. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat jetzt die Höhe der Kosten berechnet.

  • Versicherer müssen für 450 Millionen Euro an Fahrzeugschäden aufkommen

  • Hochwasser ist die zweitteuerste Naturkatastrophe überhaupt

Die Unwetterfront "Bernd", die im Juli 2021 über den Westen Deutschlands hinweggezogen ist, hat an Autos in den betroffenen Gebieten Versicherungsschäden in Höhe von 450 Millionen Euro verursacht.

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50.000 Auto-Schadenfälle durch Juli-Unwetter

Aktuell gehen die Versicherer von etwa 50.000 Fahrzeug-Schadenfällen aus, die durch Starkregen und Hochwasser vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Bayern und Sachsen entstanden sind.

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Flutkatastrophe: Zweitteuerstes Naturereignis

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Damit liegen die Schäden an Fahrzeugen durch Unwetter "Bernd" an zweiter Stelle der bislang schlimmsten Naturkatastrophen in Deutschland. An erster Stelle stehen Fahrzeugschäden in Höhe von 1,15 Milliarden Euro, die im Juli 2013 durch Hagel "Andreas" vor allem in Baden-Württemberg verursacht wurden. Sturm „Kyrill“ vom Januar 2007 kostete die Versicherer 250 Millionen Euro, das Hochwasser im August 2002 in Nord- und Ostdeutschland rund 100 Millionen.

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Mit Material von SPX.

Katja Fastrich
Redakteurin
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