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Der ADAC

Corona-Lockdown: Reisen in Deutschland & Europa

Fußgänger mit Mundschutz auf dem München Marienplatz
Die Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands bleiben vorerst bestehen ∙ © imago images/Sven Simon

Mit dem bis 20. Dezember verlängerten Teil-Lockdown gelten in Deutschland weiterhin verschärfte Corona-Regeln. Reisen sollen möglichst gar nicht stattfinden. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick.

  • Deutschland-Urlaub wegen Lockdown praktisch nicht möglich

  • Die wichtigsten Bestimmungen für Reisen innerhalb Deutschlands und Europas

  • Quarantäne-Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind alle Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche zu verzichten. Das haben Bund und Länder gemeinsam beschlossen. Hotels und andere Unterkünfte dürfen daher bis mindestens 20. Dezember keine Touristen beherbergen.

Auch Campingplätze dürfen keine Urlauber aufnehmen. Ob sie generell schließen müssen, hängt von den Verordnungen der einzelnen Bundesländer ab. Mehr Infos dazu finden Sie auf Pincamp*, dem Campingportal des ADAC

Das Abraten von touristischen Reisen durch die Bundesregierung ist jedoch kein grundsätzliches Reiseverbot: Wer – zum Beispiel geschäftlich – auf Reisen gehen muss, sollte sich vorab informieren, ob das Beherbergungsverbot für Beschränkungen sorgt. Für Reisende, die sich in einem Corona-Hotspot aufgehalten haben oder dort wohnen, gelten gegebenenfalls besondere Regeln, wenn sie andere Orte in Deutschland besuchen und sich dort eine Unterkunft mieten wollen.

Eine tagesaktuelle Übersichtskarte der Risikogebiete in Deutschland* gibt beim Robert-Koch-Institut.

Lockdown: Auch Restaurants und Museen sind zu

Neben Hotels und anderen Unterkünften sind auch Restaurants, Cafés und andere Lokale geschlossen und dürfen nur noch Speisen zum Mitnehmen verkaufen.

Museen, Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder und ähnliche Einrichtungen bleiben ebenfalls im ganzen Land zu.

Inzidenz-Werte der 10 größten deutschen Städte

StadtInzidenz*

Berlin

202,5

Hamburg

67,9

München

178,4

Köln

118,9

Frankfurt/Main

169,0

Stuttgart

139,0

Düsseldorf

117,4

Leipzig

113,3

Dortmund

165,4

Essen

136,2

*Infektionen je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, Stand: 2. Dezember, 0 Uhr, Quelle: RKI, CEDIM

Unterwegs mit Bus, Bahn und Flugzeug

Die Deutschen Bahn hält auch während des Teil-Lockdowns an ihrem regulären Fahrplan fest. Verbindungen sollen nach Möglichkeit nicht gestrichen werden. Der grenzüberschreitende Bahnverkehr nach Polen ist jedoch stark eingeschränkt: Unter anderem auf der Strecke Berlin-Angermünde-Szczecin kommt es zu zahlreichen Zugausfällen. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über die Verbindungen informieren, rät die Deutsche Bahn*.

Die Nachtzüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stellen wegen der Pandemie vorübergehend wieder den Großteil ihrer Verbindungen nach Deutschland ein. Bis mindestens 2. Dezember entfallen alle Nightjet-Verbindungen aus Österreich und der Schweiz nach Deutschland (Ausnahme: Die Verbindung Wien-Berlin).

Der Fernbus-Anbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorübergehend ein. Auch das Fernbahn-Unternehmen Flixtrain wird vorläufig nicht mehr fahren.

Bei der Lufthansa müssen sich Reisende darauf einstellen, dass noch weniger Verbindungen angeboten werden können. "Unseren ursprünglichen Plan, zum Jahresende wieder auf 50 Prozent der angebotenen Kapazität zu kommen, können wir nicht mehr einhalten", erklärte ein Sprecher auf Anfrage des ADAC. Es ist dringend ratsam, sich frühzeitig nach dem Flugstatus zu erkundigen.

An diesen deutschen Flughäfen gibt es Covid-19-Untersuchungen

Das müssen Flugreisende in Corona-Zeiten außerdem beachten

Auch für Autofahrer gelten Kontaktbeschränkungen

Wer eine Fahrt mit dem Auto plant, sollte beachten, dass die neuen Kontaktbeschränkungen nur noch Personen aus maximal zwei Haushalten im Wagen erlauben.

Das sind die Corona-Regeln für Autofahrer

Stauprognose: Auf diesen Strecken droht viel Verkehr

Weitere Corona-Regeln in Deutschland

Eine Übersicht der Corona-Regeln in den Bundesländern finden Sie auf der Webseite des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes*. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht gibt es in allen Ländern ein Mindest-Bußgeld von 50 Euro.

Urlaub in Europa kaum noch möglich

Ein Land nach dem anderen in Europa wird von der Bundesregierung auf die Corona-Risikoliste gesetzt. Island (seit 22. November) ist der einzige Staat in Europa, für den nicht bei mindestens einer Region eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt. Deutschlands Nachbarländer Frankreich, Dänemark und Tschechien haben bereits ihre Grenzen zu Deutschland für Touristen geschlossen.

So ist die Lage an Deutschlands Grenzen

Übersicht: Reisewarnungen und Corona-Risikogebiete weltweit

So ist die Lage in den einzelnen Urlaubsländern

Belgien

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Belgien ab, das Robert-Koch-Institut (RKI) hat das ganze Land als Risikogebiet eingestuft.

Das Land befindet sich bis mindestens 13. Dezember im Teil-Lockdown. Für die Adventszeit gibt es allerdings Lockerungen. Seit 1. Dezember dürfen alle Geschäfte öffnen, auch Geschäfte mit nicht unbedingt notwendigen Waren. Es gelten aber strikte Hygienevorgaben (u.a. Personen- und Zeitbeschränkungen).

  • Friseure, Kosmetikstudios und Freizeitparks sind geschlossen.

  • Restaurants, Cafes und Bars sind ebenfalls geschlossen und dürfen lediglich Essen zum Mitnehmen anbieten (bis max. 22 Uhr). Ab 20 Uhr darf generell kein Alkohol mehr verkauft werden.

  • Jeder Haushalt darf nur eine bestimmte Person zu Hause empfangen – und zwar immer dieselbe. Personen, die allein wohnen, dürfen zwei Personen empfangen (aber nicht gemeinsam). Private Zusammenkünfte im Freien sind auf vier Personen beschränkt. Dabei gilt Abstands- und Maskenpflicht.

  • Hotels bleiben geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden.

  • In Flandern gilt eine Ausgangssperre von 0 bis 5 Uhr, in Brüssel und Wallonien von 22 bis 6 Uhr. Ausnahmen sind gestattet, wenn essentielle Gründe vorliegen.

  • In Brüssel gilt im öffentlichen Raum ein generelles Alkoholverbot.

  • In der Öffentlichkeit muss generell eine Maske getragen und ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen eingehalten werden.

Die Einreise nach Belgien ist grundsätzlich ohne Grenzkontrollen möglich. Alle Reisenden müssen innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise ein elektronisches Public Health Passenger Locator Form* ausfüllen, auch Personen mit Wohnsitz in Belgien (nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt). Dies wird stichprobenartig kontrolliert. Unterlässt man es, kann das zu einer Geldbuße von etwa 250 Euro führen.

Für Reisende aus folgenden deutschen Gebieten besteht derzeit eine zehntägige Quarantänepflicht: Die Städte Berlin, Hamburg und Bremen, die Bundesländer Saarland, Brandenburg und Thüringen sowie die Regierungsbezirke Stuttgart, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen, Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Ober-, Mittel- und Unterfranken, Schwaben, Gießen, Kassel, Münster, Detmold und Arnsberg, die Regionen Weser-Ems, Leipzig, Lüneburg, Hannover, Koblenz, Trier, Dresden Chemnitz, Rheinhessen-Pfalz

Die gleiche Regelung gilt auch für Reisende aus anderen Staaten und Gebieten, die als "rot" eingestuft sind. Die belgische Regierung führt dazu eine aktuelle Länderliste*.

Dänemark

Hier finden Sie viele weitere Informationen zum Urlaub in Dänemark.

Griechenland

Alle Informationen für die Reise nach Griechenland in Corona-Zeiten finden Sie hier.

Was Sie bei der Fahrt mit dem Auto über den Landweg nach/aus Griechenland wissen müssen, erfahren Sie hier.

Italien

Hier erfahren Sie, was deutsche Urlauber bei An- und Abreise sowie in Italien vor Ort erwartet.

Alles Wissenswerte für einen Urlaub auf Sardinien und was am Gardasee gilt, lesen Sie hier.

Kroatien

Umfassende Informationen zum Urlaub in Kroatien in Corona-Zeiten finden Sie hier.

Niederlande

Alle Informationen zum Urlaub 2020 in den Niederlanden finden Sie hier.

Österreich

Hier erfahren Sie, was Österreich-Urlauber in Corona-Zeiten beachten müssen.

Portugal

Die Einreise nach Festland-Portugal ist für ausländische Reisende weiterhin auf dem Luftweg möglich. Auch die Landgrenze zu Spanien ist geöffnet. Die Infektionszahlen sind auch in Portugal zuletzt allerdings stark angestiegen. Das Robert-Koch-Institut hat ganz Portugal mit Ausnahme von Madeira als Corona-Risikogebiet eingestuft, das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung ausgesprochen.

In Portugal herrscht bis mindestens 7. Dezember Ausnahmezustand (Neubewertung alle 15 Tage). Die Bestimmungen des Teil-Lockdowns wurden noch einmal verschärft. Seit dem 24. November sind die Regionen des Landes je nach Infektionsgeschehen in vier Risikostufen* eingeteilt.

Unabhängig von der Risikoeinstufung gelten in ganz Festlandsportugal Ausgangsbeschränkungen. Vom 27. November, 23 Uhr, bis 2. Dezember, 5 Uhr, sowie vom 4. Dezember, 23 Uhr, bis 9. Dezember, 5 Uhr, darf der Landkreis des gewöhnlichen Wohnsitzes nicht verlassen werden. Wo immer möglich, sollen soziale Kontakte vermieden werden. Private Treffen sind auf maximal sechs Personen begrenzt.

Die Schließzeiten von Cafés, Bars und Diskotheken müssen zwischen 20 und 23 Uhr liegen. Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch dürfen alkoholische Getränke nicht an Tankstellen und ab 20 Uhr auch nicht in Gaststätten (außer in Verbindung mit Mahlzeiten) verkauft werden.

Außerhalb der eigenen Wohnung müssen generell Masken getragen werden. Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht kann eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro verhängt werden. Wer in der Öffentlichkeit unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten.

In den Landkreisen der zweithöchsten Risikostufe gilt derzeit eine Ausgangssperre werktags von 23 bis 5 Uhr. In Regionen der höchsten Risikostufe kommt noch eine Ausgangssperre an den Wochenenden und an Feiertagen, jeweils von 13 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages, hinzu.

Für Madeira und die Azoren benötigen Urlauber einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Einzelheiten findet man unter Risikogebiete und Reisewarnungen weltweit.

Urlauber, die mit dem eigenen Fahrzeug aus Portugal zurück nach Deutschland wollen, dürfen die Grenze zu Spanien überqueren, müssen aber gewisse Vorgaben beachten. Seit dem 23. November ist für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg allerdings kein Covid-19 Test mehr nötig.

Viele weitere Informationen für Ihre Reise nach Portugal finden Sie hier.

Schweden

Hier erfahren Sie, was Schweden-Urlauber in Corona-Zeiten beachten müssen.

Schweiz

Hier erfahren Sie, was Schweiz-Urlauber in Corona-Zeiten beachten müssen.

Slowenien

Das Robert-Koch-Institut hat das ganze Land zum Risikogebiet erklärt. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung ausgesprochen.

Die slowenische Regierung hat den Corona-Notstand ausgerufen und seinen Teil-Lockdown verschärft: Seit dem 27. Oktober dürfen Bürger die eigene Gemeinde ohne triftigen Grund nicht mehr verlassen. Hotels und die meisten Geschäfte – außer Lebensmitteläden – sind geschlossen. Diese Regelung gilt vorerst für sieben Tage. Danach könnte sie in Regionen, in denen die Ansteckungszahlen wieder sinken, zurückgenommen werden.

Schon bisher gab es landesweite nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Fahrten sind nur noch aus triftigen Gründen zwischen den zwölf Regionen des Landes erlaubt, wie beispielsweise der Weg zur Arbeit.

Deutsche Staatsbürger und Personen mit einem Aufenthaltstitel für Deutschland können derzeit ohne Quarantänepflicht nach Slowenien einreisen. Sie dürfen die Grenze zwischen Österreich und Slowenien allerdings nur über die Autobahnübergänge Karawankentunnel und Spielfeld sowie über die Grenzstelle Loibltunnel passieren.

Zwischen Italien und Slowenien stehen nur die Grenzpunkte Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese und Krvavi potok/Pesse zur Verfügung.

Der Transit durch Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige stets möglich, solange die Durchreise innerhalb von 12 Stunden nach Einreise erfolgt. Kurze Zwischenstopps (z.B. zum Tanken) sind nicht ausdrücklich verboten. Als weitere Voraussetzung muss dem Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein.

Die Kontaktbeschränkungen bestehen fort. Es gilt die Aufforderung, Abstand zu halten (mindestens 1,5 Meter). In den meisten Regionen müssen die Menschen jetzt auch im Freien Masken tragen, in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie im öffentlichen Personenverkehr war das ohnehin schon Pflicht.

Viele weitere Informationen für Ihre Reise nach Slowenien finden Sie hier.

Tschechien

Die Zahl der Neuinfektionen in Tschechien ist derzeit extrem hoch. Das gesamte Land wurde vom Robert-Koch-Institut zum Corona-Risikogebiet erklärt, es gibt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Touristische Einreisen von Deutschland nach Tschechien sind derzeit nicht erlaubt. Die Grenzen bleiben aber prinzipiell geöffnet. Berufliche Fahrten, Familienbesuche, Reisen aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen sind weiterhin möglich. Dauern diese länger als 24 Stunden, müssen Reisende ein Online-Formular* ausfüllen.

Wer beruflich oder als Student nach Tschechien einreisen will (ausgenommen sind berufliche Tagespendler) muss seinem Arbeitgeber oder seiner Bildungseinrichtung innerhalb von fünf Tagen einen negativen PCR-Test vorlegen oder eine 14-tägige Quarantäne einhalten.

Von deutscher Seite aus hat Sachsen den sogenannten Kleinen Grenzverkehr (z.B. Kurztripps zum Einkaufen oder Tanken) gestoppt. Um die Grenze zu überschreiten, muss man nun auch den deutschen Behörden einen triftigen Grund glaubhaft machen. Und selbst, wenn man diesen hat, besteht bei Rückkehr eine Quarantäne-Pflicht, falls der Aufenthalt in Tschechien länger als zwölf Stunden gedauert hat.

Generell gilt in ganz Tschechien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie überall im Freien, wenn kein Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.

Auch im Auto muss man eine Maske tragen, wenn Personen mitfahren, die nicht zu einem gemeinsamen Haushalt gehören.

Seit 5. Oktober gilt der Notstand im ganzen Land. Am 22. Oktober trat ein Lockdown in Kraft. Fast alle Geschäfte (mit Ausnahme von Lebensmittelläden, Drogerien und Apotheken) sind geschlossen. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen: Es dürfen sich im Freien nur maximal zwei Personen treffen, es gilt ein nächtliches Ausgangsverbot zwischen 23 und 5 Uhr. Ausnahmen gibt es für den Weg zur Arbeit.

Restaurants, Bars und andere Lokale sind geschlossen. Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen ausgeben. Straßenverkauf ist bis 23 Uhr möglich. Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Freizeiteinrichtungen, Museen, Schlösser und andere Sehenswürdigkeiten sind geschlossen. Hotels nehmen nur Dienstreisende als Gäste auf.

Zum Weihnachtsgeschäft lockert Tschechien seine Regeln: Ab Donnerstag, 3. Dezember, dürfen alle Geschäfte wieder öffnen. Es gelten strenge Hygieneregeln und eine Begrenzung der Kundenzahl in Geschäften auf eine Person je 15 Quadratmeter. Weitere Lockerungen: Die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Es dürfen sich bis zu 50 Personen im Freien und zehn in Innenräumen versammeln. Museen und Galerien können mit Einschränkungen öffnen, Theater und Kinos bleiben aber geschlossen.

Alle Informationen zu den Hygienemaßnahmen erfährt man beim tschechischen Gesundheitsministerium*.

Neue Quarantäneregeln für Urlaubs-Rückkehrer

Seit 8. November gelten neue Einreiseregeln, die allerdings je nach Bundesland unterschiedlich ausgestaltet sein können: Wer aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben, die er in den meisten Bundesländern frühestens ab dem fünften Tag durch einen negativen Test abkürzen kann. Zudem ist ein digitales Einreiseformular*auszufüllen, das an die zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet wird.

Eine Quarantäne für Personen, die aus einem innerdeutschen Corona-Risikogebiet in ihren Heimatort zurückkehren, ist in den meisten Bundesländern nicht zu befürchten.

Quarantäne: Was deutsche Reise-Rückkehrer beachten müssen

Corona-Testmöglichkeiten in Autobahn-Nähe

Die angegebenen Öffnungs- und Betriebszeiten können sich kurzfristig ändern. Der ADAC kann keine Gewähr übernehmen.

Rheinland-Pfalz

  • A64 Raststätte Markusberg, Fahrtrichtung Trier (Nähe Luxemburg): geöffnet samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr; in Betrieb bis auf Weiteres; kostenlose Tests nur für Rückkehrer aus Risikogebieten

  • Bitburg, Fieberambulanz, Wankelstr. 16 (Nähe A60, von Belgien kommend): geöffnet samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr; in Betrieb bis auf Weiteres; kostenlose Tests nur für Rückkehrer aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands

  • Landau, In den Grabengärten 5 (Nähe A65, von Frankreich kommend, Anfahrtsadresse für Navigationssysteme: Max-Planck-Straße 14): geöffnet samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr; in Betrieb bis auf Weiteres; kostenlose Tests nur für Rückkehrer aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands

Schleswig-Holstein

  • Campusgelände in Flensburg (Parkplatz P5): geöffnet täglich 8 bis 18 Uhr; kostenlose Tests nur für Rückkehrer aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands

  • Heide, Esmarchstraße 50 (Nähe A23): geöffnet Montag 13 bis 19 Uhr; Dienstag bis Freitag 13 bis 17 Uhr; vor Ort der gelben Beschilderung Testzentrum folgen; kostenlose Tests nur für Rückkehrer aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands

Die Autobahn-Teststationen in Bayern (A3, A8, A93), Baden-Württemberg (A5, A8) und Sachsen (A4, A17) sind mittlerweile geschlossen.

Hier erfahren Sie, welche Testmöglichkeiten für Reiserückkehrer an deutschen Flughäfen bestehen.

Reise-Recht: Wenn Sie jetzt ein Hotel gebucht haben

ADAC Juristen weisen darauf hin, dass Gäste trotz des Lockdowns möglicherweise auf ihren Hotelkosten sitzen bleiben können. Da es kein Reiseverbot gibt, ist die Rechtslage folgendermaßen: Muss ein Gast einen Hotelaufenthalt vorzeitig abbrechen, weil der Hotelier aufgrund einer behördlichen Anordnung die Leistung nicht weiter anbieten darf, so darf die Unterkunft nur den tatsächlich verbrachten Aufenthalt berechnen.

Wenn der Hotelier jedoch weiter anbieten darf, zum Beispiel bei Geschäftsreisenden, und der Gast selbst den Aufenthalt absagt oder verkürzt, muss der Gast für das Zimmer grundsätzlich auch dann zahlen, wenn er es nicht nutzt.

Coronavirus: Das sind Ihre Rechte als Reisende

ADAC erweitert Leistungen wegen Corona

Der ADAC hat für alle Plus- und Premium-Mitglieder seine Leistungen erweitert und übernimmt zusätzlich anfallende Übernachtungs- und Heimreisekosten, sollte während einer Reise eine coronabedingte Quarantäne von den Behörden angeordnet werden.

Zudem bezahlt der ADAC einen Covid-19-Test, wenn dadurch eine schadenmindernde Wirkung zu erwarten ist – beispielsweise, weil so eine frühere Heimreise möglich würde. Die Leistung gilt grundsätzlich weltweit. Ausnahme: Bereits vor der Abreise lag eine Reisewarnung für das betroffene Land oder den spezifischen Ort vor.

Für sorgenfreie Ferien: ADAC erweitert sein Leistungsangebot

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