Tankkosten: Benzinpreis und Dieselpreis so hoch wie zuletzt 2024
Von Redaktion

In dieser Woche gibt es wieder schlechte Neuigkeiten von der Zapfsäule: Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur Vorwoche stark nach oben geklettert – Diesel um fast drei Cent und E10 um 1,8 Cent. Plus: Wie Sie beim Tanken trotzdem sparen können.
Ein Liter E10 kostet 1,776 Euro, Diesel 1,740 Euro
Ölpreis vier US-Dollar höher
Kosten sparen: Abends statt morgens tanken
+++ Dieser Artikel wird erst wieder am Mittwoch, 4. März aktualisiert. Aktuelle Infos zu den Spritpreisen infolge des Krieges in Nahost finden Sie hier +++
Benzinpreis und Dieselpreis aktuell
Die Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten hat nicht nur den Rohölpreis in den letzten Tagen spürbar steigen lassen, sondern in der Folge auch zu höheren Kraftstoffpreisen geführt. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach stieg der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro.
Noch deutlicher verteuerte sich Diesel: Ein Liter kostet derzeit im Schnitt 1,740 Euro – ein Plus von 2,9 Cent. Damit sind die Spritpreise so hoch wie zuletzt 2024: Benzin war letztmalig im Juli 2024 so teuer wie zurzeit, Diesel im April 2024. Damals lag der Rohölpreis jedoch deutlich über der Marke von 80 US-Dollar, zudem notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich schwächer.
Rohöl vier US-Dollar höher
Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist seit der Vorwoche um rund vier US-Dollar auf derzeit knapp 71 US-Dollar gestiegen. Damit notiert Brent-Öl nahe eines Mehrmonatshochs. Von großer Bedeutung ist beim Blick auf die Ölpreisentwicklung vor allem die Straße von Hormus. Bislang wurden die Rohöllieferungen aus der Region nicht unterbrochen und die iranischen Exporte bleiben auf hohem Niveau. Dies könnte sich bei einem Krieg zwischen Iran und den USA allerdings ändern.
Kosten sparen: Abends statt morgens tanken
Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preisunterschiede im Tagesverlauf beachten und noch am Vorabend tanken: Dann sind die Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens.
Preiserhöhung an Tankstellen nur einmal am Tag? Warum das Autofahrenden nichts bringt
So wird Tanken für Sie zusätzlich günstiger
Neben einer spritsparenden Fahrweise lassen sich die Tankkosten mit diesen Tipps weiter reduzieren:
Die erstbeste Tankstelle ist nicht immer die günstigste: Autofahrende sollten deshalb vor dem Tanken Spritpreise vergleichen und an teuren Anbietern vorbeifahren. Die Preisunterschiede der Tankstellen betragen bis zu 7 Cent je Liter, im Vergleich zu Autobahntankstellen sogar noch deutlich mehr. So spart man nicht nur, sondern fördert auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt.
Auf teures E5 verzichten: In der Regel vertragen alle Benziner ab Produktionsdatum November 2010 Super E10. Daher sollte man auf das teurere E5 nach Möglichkeit verzichten. So lassen sich je Liter im Schnitt weitere 5 bis 6 Cent sparen.
Tankrabatt mit der ADAC Kreditkarte mitnehmen: Mit der ADAC Kreditkarte und dem Paket "Sparen" erhalten Sie weltweit 2 Prozent ADAC Tankrabatt auf Tankstellenumsätze. Aus technischen Gründen sind einzelne Tankstellen, die zu Super- oder Baumärkten gehören, ausgeschlossen.