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15 Pedelecs im ADAC Test

23.06.2016

Die Nachfrage nach Pedelecs steigt von Jahr zu Jahr um mehr als zehn Prozent, aber nicht jedes Elektrofahrrad ist wirklich sicher. Das sind die Ergebnisse in unserem aktuellen Test.



Nach verheerenden Testergebnissen in 2013 haben wir zusammen mit der Stiftung Warentest erneut 15 Pedelecs unter die Lupe genommen. Beim aktuellen Test schneiden die Elektroräder besser ab: Sieben - und damit fast die Hälfte - erreichen ein "gut". Fünf Räder fallen mit "mangelhaft" durch, da sie an Sicherheitsmängeln wie schlechten Bremsen oder Materialbrüchen scheiterten. 


Das sind die Top 3

Testsieger ist das Modell B8.1 von Flyer - mit 3300 Euro allerdings auch das teuerste Pedelec im Test. Das erstplatzierte Rad sowie das Modell e-Manufaktur 7.9 von Victoria auf Platz zwei überzeugten in allen Testdisziplinen wie Fahren, Antriebssystem/ Motor, Handhabung sowie Sicherheit und Haltbarkeit. 


Überraschend auf Platz drei gelandet ist das mit 1800 Euro preisgünstigte Modell City Nexus von Decathlon/Riverside. Es konnte mit den teureren Konkurrenten gut mithalten, ließ sich angenehm fahren und gehört damit zu den Besten.  Ebenso mit "gut" bewertet wird das Dover Impulse 8 HS von Raleigh, das Agattu Impulse 8 HS von Kalkhoff, das Vitality Eco 3 von Kreidler und das Amparo 8 M von KTM. 


Inakzeptable Schwächen

Bei drei Pedelecs kam es zu Materialbrüchen, die zu schweren Stürzen führen können: Beim Modell Traveller E Tour FL von Kettler sowie beim Alu-City-Elektrorad von Hansa/(Aldi Nord) brach die Sattelbefestigung an der Sattelstütze. Letztere brach auch beim preisgünstigen Modell Alu-Elektro-Citybike ECU 1603 von Fischer. 


Neben dem E-Courier Forma von Stevens scheiterte auch das Modell Premio E8 F von Pegasus an schlechten Bremsen. Mögliche Materialbrüche und schlechte Bremsen – alles Gründe, die bei einem Pedelec nicht akzeptabel sind und damit zur Note "mangelhaft" führen. 


Das sind die Ergebnisse unseres Pedelectests im Detail: 


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(Klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern)


Unsere Tipps

Die Reichweite der Pedelecs im Test lag zwischen 35 bis 100 Kilometern, die Ladezeiten betrugen zwischen drei und fünfeinhalb Stunden. Verbraucher sollten sich allerdings nicht nur an der Reichweite orientieren. So hat das Rad mit der größten Reichweite von 100 Kilometern (Kalkhoff) Probleme bei der Fahrstabilität. 


Wer ein Pedelec kaufen will, sollte sich über die tatsächliche Nutzung Gedanken machen und beispielsweise prüfen, welche Antriebskonzepte passen oder wie gut sich das Rad für Kindersitze oder Anhänger eignet. Dabei helfen Testberichte und die Beratung beim Fachhändler. Wir empfehlen zudem, das Rad vorher Probe zu fahren.


Pedelectest 2016: Unsere Tipps für Verbraucher


Von 2014 auf 2015 ist der Verkauf von Elektrofahrrädern laut Zweirad-Industrie-Verband um 11,5 Prozent gestiegen. Damit sind rund 2,5 Millionen von ihnen auf deutschen Straßen unterwegs. 95 Prozent davon sind Pedelecs. Ein Pedelec (Pedal Electric ycle) ist ein Fahrrad, das mit Hilfe eines elektrischen Zusatzantriebs den Fahrer während des Tretens auf Wunsch unterstützt. Wie stark die Unterstützung ausfällt, ist frei wählbar, sie verringert sich mit zunehmender Geschwindigkeit und endet bei 25 km/h. 


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