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15 Fahrradhelme für Erwachsene im Test

25.04.2017

Unser aktueller Fahrradhelmtest zeigt, dass auch günstige Modelle gut vor Kopfverletzungen schützen. Radfahrer sollten immer einen Helm tragen – um sich selbst zu schützen und anderen ein Vorbild zu sein.


 


In unserem aktuellen Fahrradhelmtest haben wir gemeinsam mit der Stiftung Warentest 15 Fahrradhelme geprüft. Sieben bekamen die Note "gut", sieben die Note "befriedigend" und einer die Note "ausreichend".


Am besten schnitt das Modell Activ 2 des Herstellers Casco ab. Es bekam ein "gut" (1,7) und kostet 80 Euro. Dass ein guter Helm nicht teuer sein muss, zeigen der Zweit- und Drittplatzierte: Das ebenfalls "gute" Modell Pacer von Cratoni mit der Note 1,8 ist für 60 Euro zu haben, der Beam-MIPS von Lazer (Note 2,1) für 55 Euro. Die Preisspanne der getesteten Helme liegt zwischen 30 und 140 Euro. Die detaillierten Testergebnisse finden Sie hier.


Teuer ist nicht immer besser


Die beiden günstigsten Helme, der Btwin BH 500 (30 Euro) und der Prophete 770/771 (32 Euro), brauchen den Preis-Leistungs-Vergleich mit einer Bewertung von jeweils 2,6 ("befriedigend") ebenfalls nicht zu scheuen. Eher enttäuschend schnitten dagegen die teuren Helme über 100 Euro ab: Der Bell-Annex MIPS erreichte als teuerster Helm im Test (140 Euro) gerade noch das Gesamturteil "gut" (2,5).


Ergebnisse Fahrradhelmtest 2017

(Klicken Sie auf das Bild, um die Tabelle zu vergrößern)


Eine Besonderheit besitzt der Overade Plixi (85 Euro). Er lässt sich über einen raffinierten Mechanismus platzsparend zusammenklappen. Der Helm hat jedoch vor allem beim Unfallschutz und in der Handhabung so gravierende Schwächen, dass er mit der Note "ausreichend" (3,9) den letzten Platz belegt.


Neben dem Unfallschutz und der Handhabung beziehungsweise dem Komfort haben unsere Tester bei allen Helmen auch die Hitzebeständigkeit und die Schadstoffbelastung geprüft. Besonders erfreulich: Kein Helm fiel durch eine erhöhte Schadstoffbelastung auf.


Helme vor dem Kauf Probe tragen


Wer einen Helm trägt, schützt sich nicht nur vor Kopfverletzungen, sondern erfüllt auch eine Vorbildfunktion. Diese ist vor allem bei Kindern nicht zu unterschätzen. Unsere Experten empfehlen, den Helm vor dem Kauf einige Minuten zu tragen. Wichtig: Er muss auf die individuelle Kopfgröße angepasst werden können. Falls möglich, sollten Sie auch eine Probefahrt mit dem Helm machen. 


Achten Sie darauf, dass der Helm mit Reflektoren ausgerüstet und ein Rücklicht integriert ist. Bei der Wahl der Helmfarbe sollten Sie auf helle Farben zurückgreifen. So werden Sie nicht nur besser gesehen, sondern der Helm heizt sich bei direkter Sonneneinstrahlung auch weniger auf.


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