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Tipps gegen Autodiebstahl

Hundertprozentiger Schutz vor Autoknackern ist nicht möglich. Wir sagen Ihnen, wie Sie es Dieben zumindest etwas schwerer machen können.


Verhaltensregeln: Erhöhen Sie die Sicherheit durch Beachtung einfacher Dinge.

  • Bei kurzen Stopps, wie etwa an der Tankstelle, den Autoschlüssel abziehen. Dann wird die Wegfahrsperre auf jeden Fall aktiviert.
  • Das Lenkradschloss immer einrasten lassen.
  • Fenster und Schiebedach schließen, Türen und Kofferraum zusperren.
  • Vorsicht, wenn Sie Ihr Auto aus der Ferne mit Ihrem Funkschlüssel schließen – Diebe können mit Störsendern das Funksignal unterbrechen. Dann bleibt das Auto offen. Vergewissern Sie sich daher immer, dass der Wagen wirklich zu ist.
  • Den Schlüssel nicht im Mantel an der Garderobe lassen oder in der Kneipe auf den Tisch legen. Auch das Schlüsselbrett daheim ist kein idealer Aufbewahrungsort – beim Wohnungseinbruch ist dann auch noch das Auto weg.
  • Ersatzschlüssel nicht im oder am Auto deponieren. Diese Verstecke kennen Diebe auch.

Mechanische Sicherungen: Sie schrecken Diebe ab, weil sie Zeit kosten.

  • Parkkrallen und Lenkradsperren sind vor allem für Langzeitparker geeignet.
  • Gangschaltungssperren werden fest im Auto verbaut. Das Gleiche gilt für Lenksäulensperren. Wichtig: Erkundigen Sie sich immer, ob die Systeme bei Ihrem Modell passen.
  • Ventilwächter lassen die Luft aus den Reifen, sofern sie nicht entfernt werden. Schwachpunkt: Wird der Ventilwächter nicht vor dem Start abgeschraubt, besteht für den Fahrer – genauso wie für den Dieb – Unfallgefahr.

OBD-Saver: Seit 1998 muss in allen Neuwagen eine elektronische Wegfahrsperre eingebaut sein. Sie lässt sich vielfach über die Buchse der On-Board-Diagnose (OBD) deaktivieren. Sofern sich der OBD-Saver montieren lässt, blockiert er den Stecker und kann verhindern, dass die Diebe auf die Elektronik zugreifen.


Alarmanlagen: Die gibt es ab Werk oder zum Nachrüsten. Sensoren, etwa an Türen oder Motorhaube, reagieren bei Aufbrechen oder auf Erschütterungen. Andere überwachen zum Beispiel per Ultraschall den Innenraum. Manche Anlagen verfügen über einen SMS-Service. So wird der Besitzer oder eine Überwachungsfirma benachrichtigt, wenn sich jemand am Auto zu schaffen macht.


Satellitenüberwachung: Wenn alle Schutzmechanismen versagt haben, kann moderne Überwachungstechnik dabei helfen, das gestohlene Auto zurückzubekommen. Für relativ wenig Geld gibt es im Elektronikfachhandel GPS-Geräte mit Sendefunktion zu kaufen. Liegen sie im Auto und sind aktiviert, schicken sie ihre aktuelle Position per SMS an den Eigentümer. Nachteil: Die Geräte müssen immer wieder aufgeladen werden, außerdem lassen sie sich nur schwer so im Auto verstecken, dass sie ständig Verbindung zu Satellit und Mobilfunknetz haben, von Dieben aber nicht gefunden werden. Teurer sind fest verbaute Geräte. Mit ihrer Hilfe lässt sich das Fahrzeug ferngesteuert abschalten und aufspüren.


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