Verkehrssicherheit für Schulen & Kitas

Aufgepasst mit ADACUS

Kinder und Betreuerin beim Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“

Das kindgerechte ADAC Verkehrssicherheitsprogramm der ADAC Stiftung „Aufgepasst mit ADACUS“ vermittelt Kindern der Vorschule und ersten Jahrgangsstufe, wie sie gefahrlos die Fahrbahn an Fußgängerampeln und Zebrastreifen überqueren. Dabei werden die Situationen durch Rollenspiele geübt. Die Kinder spielen abwechselnd Fußgänger oder Autofahrer und nehmen so unterschiedliche Perspektiven ein. Der Plüsch-Vogel „ADACUS“ passt dabei auf, dass die Kinder alles richtig machen und reißt, wenn alles gut läuft, vor Bewunderung den Schnabel auf.

Dieses Angebot der ADAC Stiftung ist für Kindergärten und Schulen kostenfrei.

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Kind und Verkehr

Kinder mit gelben Sicherheitswesten

Sicheres Verhalten im Straßenverkehr will geübt sein

Besonders für jüngere Kinder, deren Wahrnehmungsfähigkeit und Bewegungskoordination noch nicht voll entwickelt sind, stellt der Straßenverkehr eine Gefahr dar. Sie sind auf die Rücksichtnahme und Hilfe der Erwachsenen angewiesen - insbesondere der Eltern.

Sicheres Verhalten im Straßenverkehr will geübt sein. Kinder brauchen bis weit in die Grundschulzeit hinein eine konkrete Anleitung. Doch wie schützt man sein Kind richtig? Wie hilft man, sich im Straßenverkehr angstfrei zurechtzufinden und Gefahren aus dem Weg zu gehen? Antworten auf diese Fragen liefert das Programm „Kind und Verkehr“. 

„Kind und Verkehr“ richtet sich an Eltern, Großeltern, Tagesmütter und andere Erwachsene, die mit der Erziehung oder Betreuung von Kindern bis zum 6. Lebensjahr betraut sind. Die Veranstaltungen dauern zwischen 90 und 120 Minuten und werden von speziell ausgebildeten Moderatoren zumeist in Kindergärten durchgeführt. Zusammen mit den Teilnehmern werden zentrale Themen festgelegt und besprochen. Es gibt Tipps und Hinweise, die sich einfach umsetzen lassen. Erfahrungs- und Meinungsaustausch stehen dabei im Mittelpunkt.

Mögliche Themenschwerpunkte sind:

  • Wie nehmen Kinder wahr? Wie verhalten sie sich?  
  • Gefahren im Wohnumfeld erkennen, Grenzen vereinbaren und einhalten
  • Bewegungsmangel
  • Kinder zu Fuß
  • Kinder mit Spielfahrzeugen
  • Kinder als Mitfahrer
  • Ab wann sollten Kinder Rad fahren?
  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Kinder allein unterwegs

Die Teilnahme an diesem ADAC Programm ist kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie im ADAC Schulwegratgeber, 5,04 MB

Bei Fragen und zur Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an
verkehr.programme@hth.adac.de oder telefonisch an 069 66 07 84 05

4. Klasse

Praxisnahes Übungsprogramm für junge Fahrer

Im dicksten Verkehrsgewühl auf einer engen Fahrspur klar kommen, mit einer Hand am Lenker sicher abbiegen oder vor unerwarteten Hindernissen sicher anhalten - dies und vieles mehr können Kinder beim ADAC Jugend-Fahrradturnier trainieren und testen. Die Aufgaben sind den besonderen Anforderungen des Straßenverkehrs an Radfahrer angepasst und in Form eines Parcours mit acht Stationen aufgebaut. Zu Beginn werden die Räder der Teilnehmer geprüft, ob sie vorschriftsmäßig ausgerüstet sind und sicher funktionieren.

An den Fahrradturnieren haben seit 1970 mehr als fünf Millionen Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren teilgenommen. Für die Durchführung stellt der ADAC Schulen, Vereinen, ADAC Ortsclubs, der Polizei und weiteren Veranstaltern kostenlos Geräte und Material zur Verfügung.

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5. & 6. Klasse

Achtung Auto! Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

Erfahrungen bringen physikalische Gesetzmäßigkeiten spielerisch näher und helfen, alltägliche Verkehrssituationen besser einzuschätzen. Zentrales Thema: Nicht alles, was sich bewegt, kann sofort anhalten. Geschulte Moderatoren vermitteln einprägsam den Zusammenhang der Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“. Ein weiteres Ziel: Als Beifahrer erleben die Kinder bei einer Vollbremsung, wieso das Angurten und eine Sitzerhöhung so wichtig sind.

Achtung Auto
Das Angebot zur Verkehrserziehung richtet sich an die Jahrgangsstufen fünf und sechs aller Schulformen und ist vom Kultusministerium genehmigt. Es dauert zwei Schulstunden und ist für die Schulen kostenfrei.

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Schulwegratgeber für Eltern

Für Tausende Erstklässler beginnt die Schule und damit auch die regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr. Der ADAC hat hier für die Eltern und Kinder wichtige Tipps für den sicheren Schulweg zusammengestellt.

  • Frühzeitig Schulweg üben
    In ungewohnten Situationen reagieren Kinder langsamer, umso wichtiger sind deshalb routinierte Verhaltensweisen. Ob ein Kind die Verkehrsregeln verstanden hat, kann durch einen Rollentausch festgestellt werden: Die Kinder spielen den Lehrer und erklären den Eltern das richtige Verhalten auf dem Schulweg. 
  • Selbstständiges Verhalten
    Damit die jungen Verkehrsteilnehmer selbständiges Verhalten lernen sollten sie den Schulweg zu Fuß meistern. 
  • Kürzer ist nicht automatisch sicherer
    Es gilt einen Weg zu wählen, der möglichst wenige und übersichtliche Übergangsstellen besitzt. Das Überqueren von Fahrbahnen ist für Kinder besonders gefährlich, da diese Geschwindigkeiten nur schwer einschätzen können. Viele Schulen besitzen bereits Pläne mit geeigneten Routen. 
  • Auf der Seite des Gehwegs aussteigen
    Kinder, die mit dem Auto zur Schule gebracht werden, sollten immer auf der Seite des Gehwegs aussteigen. Wird zudem auf der Straßenseite des Schulgeländes geparkt, entfällt das Überqueren der Fahrbahn.
  • Kostenloses ADAC Material nutzen
    Der ADAC hält für Eltern, Lehrer und Institutionen kostenloses Informationsmaterial bereit. Mit Angeboten für Kindergarten- und Schulkinder erhöht der Club ihre Verkehrssicherheit. Die Teilnahme für Schulen und Kindertageseinrichtungen ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter der E-Mail verkehr@hth.adac.de