Die 15 hässlichsten Autos der Welt

24.8.2018

Eigentlich sollen Auto-Designer ja attraktive und schöne Fahrzeuge entwerfen. Dass die Sache aber auch gründlich schiefgehen kann, zeigt unsere Grusel-Galerie der 15 misslungensten Autos weltweit. Subjektiv ausgewählt und bewertet von der Motorwelt-Redaktion und der ADAC Facebook-Community

Manche sind unfassbar hässlich, aber trotzdem erfolgreich, andere waren von Beginn an totale Flops, und einige haben trotz ihres üblen Aussehens inzwischen Kultcharakter. Angefangen vom Fiat Multipla über den Pontiac Aztec, der in der TV-Serie "Breaking Bad" eine tragende Rolle spielt, bis zum Angeberauto BMW X6: Automobile Design-Sünden gibt es viele. Wir zeigen Ihnen hier unsere Bestenliste der hässlichsten, langweiligsten und schrägsten Autotypen, die wir auftreiben konnten. Sollten Sie weitere kennen, schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir bauen unser Kabinett des Grauens gerne aus!

 

Platz 1: Fiat Multipla – das sechsäugige Monster

2001 erregte der Fiat Multipla die Gemüter. Mit seinem Sechs-Augen-Gesicht, der Speckfalte unter der Scheibe und dem aufgesetzten Glaskasten strapazierte er die Geschmacksnerven. Drei Jahre nach Marktstart wurde das Design geändert. Trotzdem hat er immer noch einen Platz im Herzen der Geschmacklosen gefunden.

Platz 2: Subaru Libero – das merkwürdige Raumwunder

Eine Augenweide war der schmale Subaru Libero sicher nicht. Dafür ungemein praktisch: Auf nur 3,53 Metern Länge bot der Japan-Zwerg Raum für sechs Personen. Um Platz zu sparen, saß das Dreizylinder-Motörchen in der Heckstoßstange.

Platz 3: Daihatsu Materia – der kuriose Kastenwagen

In Japan sind solch kastenförmige Kleinwagen der letzte Schrei – der deutsche Geschmack sieht aber anders aus. Mit dem Daihatsu Materia kann kaum einer etwas anfangen.

Platz 4: SsangYong Rodius – der Bürzel-Träger

Besonders stolz war SsangYong 2004 auf den Mercedes-Motor, der den Siebensitzer Rodius angetrieben hat. Vielleicht wollte man dadurch auch von einer Diskussion über das merkwürdige Design ablenken. Die komische Heckscheibe mit Spoiler obendrauf ist jedenfalls Kult!

Platz 5: Pontiac Aztec – die Drogenbaron-Kutsche 

Hierzulande gab es den Pontiac Aztek nie. Dass er es dennoch in die Liste der hässlichsten Autos geschafft hat, liegt an der US-Serie „Breaking Bad“, wo der optisch markante Wagen für manchen Fan die heimliche Hauptrolle als Auto des Drogen-Kochers Walter White gespielt hat.

Platz 6: Opel Corsa – die Langweiler-Karre

Anfangs der 80er hatte Opel noch ein richtiges Spießer-Image. Was nicht zuletzt an solch üblen Kreationen wie dem Opel Corsa Stufenheck gelegen haben dürfte.

Platz 7: Alfa SZ – der Sportwagen-Albtraum 

Den kantigen Alfa SZ haben Sie bestimmt noch nie gesehen: Er wurde von 1989 bis 1993 in einer limitierten Stückzahl gebaut. Vielleicht ahnten die Italiener, dass sie nicht mehr als 1000 Stück von dem 100.000 DM teuren Sportler verkaufen könnten.

Platz 8: BMW X6 – das Protzer-Coupé

Zu wuchtig, zu schwer und vor allem zu sehr Angeberauto: Der BMW X6 als Mischung aus SUV und Coupé spaltet die Gemüter wie kein anderer BMW.

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Wenn ein Autoname zum Flop wird

Platz 9: Nissan Juke – die Juxkugel

Als langweilig kann man das Design des Nissan Juke sicher nicht bezeichnen. Doch mit seinem verquollenen Antlitz haben es die Japaner etwas übertrieben. Die großen Scheinwerfer-Knubbel machen es jedenfalls nicht besser ...

Platz 10: Smart Fortwo – der Elefanten-Rollschuh

Was wurde der Smart anfangs verspottet: Bobbycar, Elefanten-Rollschuh oder Gehhilfe auf Rädern, um nur einige Spitznamen zu nennen. Offenbar haben sich auch 20 Jahre nach seinem Debüt immer noch nicht alle Autofahrer an das Stadtauto gewöhnt. Wir meinen deshalb immer noch: Hübsch geht anders.

Platz 11: Chryler PT Cruiser – das Schiff

Chrysler CruiserMassiv, auffällig, übertrieben: Wenn der PT Cruiser mit seiner ausladenden Front und seinem Kühlergrill auf einen zurollt, wird so manchem Angst und Bange. Das krumme Hinterteil macht es leider auch nicht viel besser. Unser Tipp an den Hersteller: Weniger wäre mehr gewesen!

Platz 12: Nissan Cube – kein Augenschmaus

Nissan Cube"Cube" ist ja bekanntlich das englische Wort für "Würfel" – und genau das ist das Problem. Was sich
Nissan dabei gedacht hat, einen rollenden Kasten mit abgerundeten Kanten auf den Markt zu bringen, wissen wir nicht. Fazit: Quadratisch, unpraktisch, nicht gut!

Platz 13: Suzuki Wagon R+ – der Mogel-Van

Wagon R+Der japanische Wagon R+ wirkt lieblos. Mit nur 3,50 Metern Länge verkauft Suzuki das Fahrzeug zwar als Micro-Van, in Wirklichkeit bietet es aber vergleichsweise wenig Platz. Und schön ist was anderes! Fazit: Nichts Halbes und nichts Ganzes.

Platz 14: Renault Mégane – ein Franzose auf Abwegen

Renault MeganSeit 23 Jahren gibt es den Renault Mégane, doch die zweite Generation von 2002 mit seinem gewöhnungsbedürftigen Heck spaltet die Gemüter. Mit dem Versuch, ein innovatives und gleichzeitig optisch ansprechendes Fahrzeug zu designen, sind die Franzosen kläglich gescheitert.

Platz 15: Audi A2 – der unfertige Kleinwagen

Audi A2Ob Audi bei der Produktion seines Kleinwagens versehentlich den hinteren Teil des Hecks vergessen hat? So sieht es zumindest aus, denn irgendwie wirkt der A2 unfertig. Außerdem befindet sich der Heckspoiler mitten im Sichtfeld – alles andere als praktisch. Seltsame Kiste...

 

Text: Sarah Kurz, Jochen Wieler, Georg Zähringer. Fotos: Martin Meiners/AUTO BILD, Toni Bader/AUTO BILD (2), Sony Pictures Television, Francesc Motero, Holger Schaper/AUTO BILD, Christoph Borries/AUTO BILD, PR (8).

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