Testergebnis

Dezember 2020

Karosserie/Kofferraum

3,2

Innenraum

3,0

Komfort

3,0

Motor/Antrieb

1,3

Fahreigenschaften

2,6

Sicherheit

2,2

Umwelt/EcoTest

1,6

ADAC Urteil Autotest

2,3

Autokosten

1,7

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • niedrige Betriebskosten

  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • serienmäßige LED-Scheinwerfer mit guter Ausleuchtung

Schwächen
  • teils umständliche Bedienung

  • geringe Reichweite

  • keine Stütz- und Anhängelast zulässig

  • wenig Platz auf der Rücksitzbank

Fazit zum Peugeot e-208 GT (ab 01/20)

Seit Anfang 2020 ergänzt der elektrische Peugeot e-208 die Antriebspalette, die zur Markteinführung der zweiten Generation des Kleinwagens aus Diesel- und Benzinmotoren bestand. Der Franzose basiert (neben Opel Corsa und DS 3 Crossback) auf einer gemeinsamen PSA-Plattform, die auf die Elektrifizierung des Antriebsstrangs konzipiert wurde. Wir testen den e-208 GT, der ein durchaus sportliches Erscheinungsbild hat – imposanter Kühlergrill mit verchromten Elementen, Tagfahrleuchten in Drei-Krallen-Optik und eine schwarz glänzende Blende inklusive LED-Heckleuchten. Die Materialanmutung im Innenraum ist ansprechend, Hochglanzapplikationen, Carbon-Look sowie Ziernähte werten zusätzlich auf. Das serienmäßige 3D-Kombiinstrument in der futuristisch anmutenden Armaturentafel sieht beeindruckend aus und stellt frei konfigurierbare Fahrdaten in den Mittelpunkt. Die allgemeine Fahrzeugbedienung über Touchscreen, Tasten und Rädchen ist hingegen unübersichtlich, wenig intuitiv und erfordert Treffsicherheit. Sobald man sich in das Bedienkonzept eingearbeitet hat, kommt man recht gut zurecht – die starke Ausrichtung auf den Touchscreen ist jedoch teils umständlich und gewöhnungsbedürftig. Die Fahreigenschaften des kompakten Elektroautos überzeugen: Das Fahrwerk ist sportlich abgestimmt und bietet sichere Fahreigenschaften. Die Lenkung ist allerdings wenig präzise und könnte spontaner auf Lenkbefehle reagieren. Die Leistung des 136-PS-Synchronmotors liefert in der Stadt und über Land ordentlichen Vortrieb, oberhalb von 100 km/h flaut die Beschleunigung spürbar ab – bei abgeregelten 150 km/h ist für das über 1,5 Tonnen schwere Fahrzeug ohnehin Schluss. Im ADAC Ecotest liegt der Verbrauch bei 18,7 kWh auf 100 km (inklusive Ladeverlusten), sodass die theoretische Reichweite rund 280 km beträgt. Das ist nicht viel, dürfte aber für die alltäglichen Anforderungen an einen Kleinwagen in den meisten Fällen ausreichend sein. Und sollte das Reiseziel weiter entfernt liegen, kann man unterwegs serienmäßig an CCS-Ladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 100 kW nachladen. Per MyPeugeot-App kann man die Batterieladung verwalten, den Innenraum vorklimatisieren sowie Fahrzeuginformationen wie Verbrauch, Ladestatus und Reichweite jederzeit abrufen. Ein Schnäppchen ist der e-208 nicht: Der Testwagen kostet inklusive Sonderausstattung rund 36.800 Euro (bei 16 % MwSt.), allerdings bietet der aufregend gestylte Fünftürer eine ansehnliche Ausstattung inklusive zahlreicher Assistenzsysteme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Der ausführliche Testbericht zum Peugeot e-208 GT (ab 01/20) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell e-208 (II) durchgeführt

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