Testergebnis

Juni 2021

Karosserie/Kofferraum

3,2

Innenraum

2,9

Komfort

2,9

Motor/Antrieb

1,4

Fahreigenschaften

2,4

Sicherheit

2,4

Umwelt/EcoTest

1,6

ADAC Urteil Autotest

2,3

Autokosten

2,1

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • niedrige Betriebskosten

  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • serienmäßige LED-Scheinwerfer mit guter Ausleuchtung

Schwächen
  • mäßiges Bremspedalgefühl

  • teils umständliche Bedienung

  • geringe Reichweite

  • keine Stütz- und Anhängelast zulässig

  • kein vorderer Kofferraum

Fazit zum Opel Mokka-e Ultimate (ab 01/21)

Auch im neuen Opel Mokka, der sich optisch deutlich vom Vorgängermodell absetzt, ist der aus einigen anderen Modellen des französischen PSA-Konzerns bekannte Elektroantrieb mit 100 kW/136 PS erhältlich. Gespeist wird der Motor wie bei den Schwestermodellen aus einem brutto 50 kWh großen Akku, der sich im Boden unter den Sitzen verbirgt. Mit diesem ergeben sich anhand des im ADAC Ecotest ermittelten Energieverbrauchs von 20,3 kWh (inkl. Ladeverlusten) auf 100 Kilometer eine Reichweite von 255 Kilometern. Wie von Elektroautos gewöhnt kommt man auch noch weiter, wenn man den Mokka-e innerorts und bei gemäßigten Temperaturen bewegt. Bei Autobahntempo und womöglich noch bei winterlichen Außentemperaturen schmilzt die Reichweite dagegen dahin. Muss man dann laden, kann man an der entsprechenden Gleichstrom-Ladesäule bis zu 100 kW Richtung Batterie schicken - aber nur bei recht leerer Batterie, ab etwa 20 Prozent Ladezustand wird der Strom deutlich gedrosselt. Alternativ kann man den Mokka-e außer in der günstigsten Ausstattungsvariante (Mokka-e Edition) auch 3-phasig mit 11 kW laden, dann braucht es bei ganz leerer Batterie rund fünf Stunden für die Vollladung. Der auffällig und nach der Meinung der allermeisten Mitarbeiter im ADAC Autotest auch gefällig designte Mokka gefällt ganz grundsätzlich mit einer guten Fahrbarkeit, die einen Schuss Agilität versprüht. Vorn hat man ordentlich Platz, wer aber auch im Fond etwas mehr Platz braucht, sollte sich nach einem größeren Auto umsehen: Aus nur 4,15 Metern Länge lässt sich eben nicht beliebig viel Innenraum zaubern. Der Mokka geht insgesamt als Lifestyle-Auto durch, der mit viel Chic vorfährt und gerne anderen Modellen die Rolle des Nutzwert-Fahrzeugs überlässt. Lifestyle klingt nicht günstig, und das trifft auch beim Mokka-e zu: Der immerhin sehr gut ausgestattete Mokka-e Ultimate kostet über 41.000 Euro - wovon aktuell zumindest noch einiges an staatlicher Förderung abgezogen werden kann. Dennoch: Der gleich starke Benziner kostet in derselben Ausstattungslinie 11.000 Euro weniger.

Der ausführlich Testbericht zum Opel Mokka-e Ultimate (ab 01/21) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Mokka-e (B) durchgeführt

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