Mitsubishi Space Star 1.2 ClearTec Top (04/16 - 08/18)

Testergebnis

September 2016

Karosserie/Kofferraum

3,4

Innenraum

3,3

Komfort

3,9

Motor/Antrieb

3,7

Fahreigenschaften

3,7

Sicherheit

3,4

Umwelt/EcoTest

2,2

Autokosten

1,0

Gesamt

3,2

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • niedriger Verbrauch,

  • Bi-Xenon Scheinwerfer erhältlich,

  • günstiger Unterhalt

Schwächen
  • Fahrassistenzsysteme nicht erhältlich, Lenkung ohne Gefühl,

  • lauter und stark vibrierender Motor

Fazit zum Mitsubishi Space Star 1.2 ClearTec Top (04/16 - 08/18)

Bis 2005 war der Space Star von Mitsubishi ein geräumiger Van, dessen Namensgebung Sinn machte. Seit 2013 verkauft die japanische Marke nun einen in anderen Teilen der Welt Mirage genannten Kleinwagen in Europa als Space Star. Wirklich größer wird dieser durch den ambitionierten Namen auf der Heckklappe nicht, er bietet einen für die Kleinwagenklasse üblichen Innenraum, also nicht allzuviel Bewegungsfreiheit. Der Kofferraum darf sogar getrost als sehr klein bezeichnet werden. Zum Modelljahr 2016 wurde der mit knapp über 14.000 Einheiten in Deutschland meistverkaufte Mitsubishi optisch aufgefrischt und stellt sich in der Topausstattung und mit dem 1,2 l großen Dreizylinder-Benzinmotor dem ADAC Autotest. In dieser preissensitiven Fahrzeugklasse darf man keine Oberklasseverarbeitung und -materialien erwarten (bekommt man beim Space Star auch nicht). Mitsubishi hätte aber etwas mehr Budget in die Lenkungsentwicklung investieren können. Der Wagen fährt sich sehr unpräzise, auch sein Fahrwerk ist durchwachsen – der kleine Mitsubishi wankt in Kurven stark und möchte komfortabel wirken, Fahrbahnunebenheiten werden aber sehr straff überrollt. Der Dreizylinder unter der Motorhaube mag im Alltag nicht so recht gefallen, er vibriert stark und hält auch akustisch nicht hinter dem Berg. Fahrdynamisch reißt der Saugmotor keine Bäume aus, reicht aber zum Mitschwimmen. Die Bremsleistung geht in Ordnung, auch die passive Fahrzeugsicherheit ist ein Lob wert – aktive Fahrassistenzsysteme sucht man allerdings vergebens. Die Kernkompetenz des Motors ist der Verbrauch – mit 5,2 l Superbenzin auf 100 km geht der Kleinwagen im ADAC EcoTest lobenswert knausrig mit dem Sprit um. Auch die Abgase sind sauber, wodurch der Kleinwagen mit 4 Punkten im EcoTest punkten kann. Die Ausstattung des 15.390 Euro teuren Topmodells ist recht umfangreich: manuelle Klimaanlage, Radio mit MP3 CDPlayer und Bluetooth-Schnittstelle sind beispielsweise serienmäßig installiert. Holt man sich noch das Extra-Paket, hat man unter anderem sogar Bi-Xenon Scheinwerfer und digitalen Radioempfang an Bord.

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum Mitsubishi Space Star 1.2 ClearTec Top (04/16 - 08/18) nachlesen.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Space Star (II) (2016 - 2020) durchgeführt