Testergebnis

September 2016

Karosserie/Kofferraum

3,4

Innenraum

3,0

Komfort

2,6

Motor/Antrieb

1,4

Fahreigenschaften

2,4

Sicherheit

2,1

Umwelt/EcoTest

3,0

ADAC Urteil Autotest

2,6

Autokosten

3,0

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • hohes Sicherheitsniveau

  • robustes Verdeck

  • gute Verarbeitung

Schwächen
  • bei offenem Verdeck eingeschränkter Kofferraum

  • verhärtende Lenkung

Fazit zum Mercedes-Benz SLC 200 9G-TRONIC (04/16 - 05/18)

Der SLK war 1996 das erste Cabriolet von Mercedes, das mit einem faltbaren Stahldach ausgestattet und damit absolut winterfest war. Zum zwanzigjährigen Jubiläum frischt Mercedes die mittlerweile dritte Generation auf und gibt dem Roadster gleich einen neuen Namen: Von nun an nennt sich das Auto SLC, damit kommt die technische Verwandtschaft zur C-Klasse zum Ausdruck. Vor allem optisch aufgefrischt und mit zwei neuen Motoren (SLC 180 und SLC 43 AMG) tritt der Zweisitzer seine zweite Lebenshälfte an. Dem ADAC Autotest stellt sich der SLC 200 mit dem optionalen Neungang-Automatikgetriebe. Die 184 PS des Vierzlinder-Turbobenziners ermöglichen gute Fahrleistungen und reichen für die meisten Fahrsituationen aus - nur sehr sportliche Fahrer würden sich mehr Leistung wünschen. Lob verdient der direkt einspritzende Motor vor allem für seine vorbildliche Abgasreinigung. Der Verbrauch könnte indes etwas niedriger sein, wenn auch der im EcoTest ermittelte Verbrauch von sieben Liter Superbenzin pro 100 Kilometer in dieser Fahrzeugklasse und angesichts der Fahrleistungen in Ordnung gehen. Das adaptive Fahrwerk des Testwagens ist passend zum Fahrzeugkonzept straff, bietet aber alltagstauglichen Restkomfort. Zusammen mit der gelungenen Lenkung stellt sich auf Landstraßen schnell ein Lächeln beim Fahrer ein - nur im Grenzbereich verhärtet die Lenkung und untersteuert das Fahrzeug, dort fühlt sich der Mercedes nicht wohl. Die Kernkompetenz des Zweisitzers ist eher eine zügige Ausfahrt auf einer kurvenreichen Land- oder Passstraße. Ganz zum Anspruch der Marke passend ist der als SLC 200 inklusive Automatik mindestens 42.305 Euro teure Roadster sehr gut verarbeitet und bietet serienmäßig einen Notbremsassistenten. Den Preis kann man spielend weiter steigern, der Testwagen kostet bereits 66.076 Euro, hat aber beispielweise ein Glaspanoramadach, das sich auf Knopfdruck dunkel tönen lässt.

Der ausführliche Testbericht zum Mercedes-Benz SLC 200 9G-TRONIC (04/16 - 05/18) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell SLC (172) (2016 - 2020) durchgeführt