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Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

– Alpenländer – 11.12.2017 | 12:50

Fast alle Passstraßen mit Wintersperre

Wer jetzt in den Alpen unterwegs ist, kann viele reizvolle Straßenverbindungen nicht mehr befahren. Nach den Schneefällen der letzten Zeit ist auf fast allen Berg- und Mehr

Alle aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise anzeigen

Praktische Hinweise

  • ADAC in Frankreich

    ADAC-Notrufnummer

    Im Falle einer Autopanne, in Notfällen, z.B. bei Diebstahl oder Verlust von Papieren und Geld oder bei einem Unfall, erreichen Sie rund um die Uhr Hilfe beim ADAC Auslandsnotruf.
    ADAC Auslandsnotruf

    Deutschland
    Tel.: +49 89 22 22 22
    Im Rahmen der ADAC PlusMitgliedschaft werden die Kosten zur Pannenbehebung und die Abschleppkosten bis zu jeweils 300 Euro erstattet. Für Mitglieder ohne ADAC PlusMitgliedschaft ist die Hilfeleistung kostenpflichtig.
    Bei Pannen mit dem Mietfahrzeug ist immer zuerst der Vermieter zu informieren.

    ADAC-Partnerclub

    Automobile Club Association (ACA)
    38 avenue du Rhin
    67027 Strasbourg
    Frankreich
    Tel.: +33 3 88 36 62 62
    Fax: +33 3 88 36 00 63
    info@automobileclub.org
    www.automobile-club.org

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Botschaften und Touristeninfo

    Deutsche Botschaft

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
    24, rue Marbeau
    75116 Paris
    Frankreich
    Tel.: +33 1 53 83 45 00
    Fax: +33 1 53 83 45 02
    allemagne@pari.diplo.de
    www.paris.diplo.de
    Postanschrift:
    BP 30 221
    75364 Paris CEDEX 08

    Tourismusinformation

    Atout France
    Französische Zentrale für Tourismus
    Postfach 100128
    60001 Frankfurt am Main
    Deutschland
    Fax: +49 69 74 55 56
    info.de@rendezvousenfrance.com
    www.france.fr

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Ein- und Ausreise/Zoll

    Einreisebestimmungen

    Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

    Für einen touristischen Aufenthalt genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass.

    Besondere Bestimmungen für Kinder und Jugendliche

    Für deutsche Minderjährige unter 18 Jahren, die allein oder in Begleitung von nicht erziehungsberechtigten Erwachsenen reisen, wird eine Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten in französischer Sprache empfohlen, für unter 15-Jährige sollte sie amtlich beglaubigt sein.
    Die Clubjuristen des ADAC haben eine Vorlage erstellt, die entsprechend zu ergänzen ist (Achtung: kein amtliches Dokument sondern eine Empfehlung):

    Führerschein und Kraftfahrzeug

    Führerschein

    Der deutsche Führerschein ist ausreichend.

    Fahrzeugpapiere

    Die Zulassungsbescheinigung Teil I (bzw. Fahrzeugschein) ist mitzuführen.
    Die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte wird empfohlen. Sie dient als Versicherungsnachweis am Unfallort und kann zur problemloseren Schadenabwicklung beitragen.

    Weitere Bestimmungen

    Das Nationalitätskennzeichen muss am Fahrzeug angebracht oder im Euro-Kennzeichen enthalten sein.

    Hund und Katze

    Ausweise und Kennzeichnungen

    Der EU-Heimtierausweis ist vorgeschrieben.
    Darin muss die Kennzeichnung des Tieres durch Mikrochip oder deutlich lesbare Tätowierung eingetragen sein. Für Tiere, die ab dem 3. Juli 2011 zum ersten Mal gekennzeichnet wurden, ist der Mikrochip Pflicht.

    Impfungen

    Eine gültige Tollwutimpfung (Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt) muss im Heimtierausweis eingetragen sein.
    Bei der Einreise mit Hund oder Katze über Nordafrika nach Frankreich müssen Tollwut-Antikörper nachgewiesen werden. Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und muss vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigt werden.

    Tipps zur Sicherung von Tieren im Fahrzeug

    Der ADAC gibt im folgenden Link Tipps zur Sicherung von Hunden im Auto:

    Zollbestimmungen

    Bei der Einreise zu beachten

    Gebrauchsgüter

    Das mitgeführte Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch unterliegt keinen Beschränkungen.

    Besondere Bestimmungen

    Die Mitnahme von feststehenden Messern ist verboten. Detaillierte Auskunft über die Mitnahme von Waffen erteilt die Zollabteilung der Französischen Botschaft in Berlin unter Telefon (030) 5 90 03 94 60. Deutschsprachige Informationen gibt es auch in Paris unter 0033 (0) 1 53 83 45 65.

    Bei der Ausreise zu beachten

    Bei der Rückreise gelten für Gebrauchsgüter sowie für Lebens- und Genussmittel die Bestimmungen für den Reiseverkehr innerhalb der EU.

    Bei der Durchreise durch Nicht-EU-Länder

    Zollfrei sind pro Person Waren bis zum Wert von 300 Euro (Landweg) bzw. 430 Euro (Luft- und Seeweg). Reisende unter 15 Jahren dürfen Waren bis zum Wert von 175 Euro zollfrei mitführen.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Feiertage und Ferien
    2017
    01.01. Neujahrstag
    14.04. Karfreitag (Elsass und in Teilen Lothringens)
    16.04. Ostersonntag
    17.04. Ostermontag
    01.05. Tag der Arbeit
    08.05. Tag des Sieges 1945
    25.05. Christi Himmelfahrt
    04.06. Pfingstsonntag
    05.06. Pfingstmontag
    14.07. Nationalfeiertag
    15.08. Mariä Himmelfahrt
    01.11. Allerheiligen
    11.11. Gedenktag 1918
    25.12. Weihnachten
    26.12. Stephanstag (Elsass und in Teilen Lothringens)
    2018
    01.01. Neujahrstag
    30.03. Karfreitag (Elsass und in Teilen Lothringens)
    01.04. Ostersonntag
    02.04. Ostermontag
    01.05. Tag der Arbeit
    08.05. Tag des Sieges 1945
    10.05. Christi Himmelfahrt
    20.05. Pfingstsonntag
    21.05. Pfingstmontag
    14.07. Nationalfeiertag
    15.08. Mariä Himmelfahrt
    01.11. Allerheiligen
    11.11. Gedenktag 1918
    25.12. Weihnachten
    26.12. Stephanstag (Elsass und in Teilen Lothringens)
    2016
    21.12.2015 - 03.01.2016 Weihnachtsferien
    07.02.2016 - 06.03.2016 Winterferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine; regional unterschiedlich)
    03.04.2016 - 01.05.2016 Frühlingsferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine; regional unterschiedlich)
    06.07.2016 - 31.08.2016 Sommerferien
    20.10.2016 - 02.11.2016 Herbstferien
    18.12.2016 - 02.01.2017 Weihnachtsferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine)
    2017
    18.12.2016 - 02.01.2017 Weihnachtsferien
    05.02.2017 - 05.03.2017 Winterferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine)
    02.04.2017 - 01.05.2017 Frühlingsferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine)
    09.07.2017 - 03.09.2017 Sommerferien
    22.10.2017 - 05.11.2017 Herbstferien
    23.12.2017 - 08.01.2018 Weihnachtsferien
    2018
    23.12.2017 - 08.01.2018 Weihnachtsferien
    10.02.2018 - 11.03.2018 Winterferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine)
    07.04.2018 - 06.05.2018 Frühlingsferien (Gesamtzeitraum - gestaffelte Ferientermine)
    07.07.2018 - 31.08.2018 Sommerferien
    21.10.2018 - 04.11.2018 Herbstferien
    23.12.2018 - 06.01.2019 Weihnachtsferien

    Die Schulferien sind in 3 Zonen geregelt:

    Zone-A: Caen, Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon, Poitiers

    Zone-B: Aix-Marseille, Amiens, Caen, Lille, Nancy-Metz, Nantes, Nizza, Orleans-Tours, Reims, Rennes, Rouen, Straßburg

    Zone-C: Montpellier, Créteil, Paris, Versailles, Toulouse

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Gesundheit

    Impfungen, Einreisevorschriften
    Sie brauchen für die Einreise nach Frankreich keine Impfungen nachzuweisen.

    Nehmen Sie aber die Reise zum Anlass, Ihren Impfschutz bei einem Arzt überprüfen zu lassen. Jeder Reisende sollte über die für Deutschland empfohlenen 'Standard'-Impfungen verfügen, insbesondere über eine aktuelle Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Masern und eine Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung). Personen über 60 Jahren wird empfohlen, sich gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) und je nach Reisezeit gegen Grippe impfen zu lassen.
    Bleiben Sie länger im Land oder reisen Sie unter einfachen Bedingungen (z.B. mit Zelt und Rucksack) sollten Sie zusätzlich folgende Impfungen in Betracht ziehen: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), Hepatitis B.

    Die Kosten für diese Impfungen können erheblich sein!
    Über den nachfolgenden Link erfahren Sie, welche Impfungen von Ihrer Krankenkasse gezahlt werden.
    TourMed

    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung in Frankreich hat westeuropäisches Niveau.
    Dies gilt nicht ohne weiteres für die Überseegebiete. Versorgung auf gutem Niveau gibt es auf Guadeloupe, Martinique, Réunion, in Französisch-Guyana, auf Mayotte und Tahiti. In Naoumé gibt es Krankenhäuser mit akzeptablem Standard.

    Kontaktieren Sie immer zuerst Ihren ADAC-Service, wenn Sie medizinische Behandlung benötigen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen.


    Reiseapotheke
    Nehmen Sie auf Reisen immer eine eigene Reiseapotheke mit. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden, sollten Sie sicherheitshalber in doppelter Menge dabei haben und auf Hand- und Check-in-Gepäck verteilen.
    Vorschläge für eine gute Grundausstattung erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link.
    TourMed Reiseapotheke

    Reisemedizinische Beratung
    Eine sinnvolle reisemedizinische Beratung muss immer individuell auf Reiseland, - zeit und -stil sowie auf den Reisenden selbst abgestimmt sein.
    Vor Reisen in Länder mit problematischen medizinischen und hygienischen Verhältnissen, Reisen mit Kindern oder während der Schwangerschaft sowie Reisen von Personen mit Vorerkrankungen ist die rechtzeitige (4-6 Wochen vor Beginn) die Beratung durch einen reise- oder tropenmedizinisch erfahrenen Arzt besonders wichtig.
    Eine Liste mit entsprechend qualifizierten Ärzten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
    TourMed

    Auslandskrankenversicherung
    Zwischen Deutschland und Frankreich besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Bei Vorlage der European Health Insurance Card (EHIC) besteht Anspruch auf kostenlose Behandlung in öffentlichen Krankenhäusern und bei Vertragsärzten.
    Trotzdem sollte eine private Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, da deutsche Krankenkassen z.B. keine Kosten für einen Krankenrücktransport erstatten.

    Mit dem ADAC-Auslandskrankenschutz sind Sie umfassend versichert - inklusive Krankenrücktransport nach Deutschland.
    Weitere Informationen und online Buchung über den nachfolgenden Link.
    Weitere Informationen und online Buchung.

    ADAC-Infodienst
    Weitere reisemedizinische Informationen sowie Adressen von Ärzten und Krankenhäusern in der Region erhalten Sie unter Tel.: 0 89 - 76 76 77, 0 89 - 76 76 36 77 (Fax.) und und vom Reisemedizinischen Informationsservice des ADAC unter der nachfolgenden Email-Adresse.
    reisemedinfo@adac.de

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Lkw-Fahrverbote
    Die nachfolgende Übersicht enthält nur die Lkw-Fahrverbote an Wochenenden und Feiertagen sowie Sonderregelungen während der Hauptreisezeit. Darüber hinaus kann es für einzelne Straßen weitere Fahrverbote geben, insbesondere auch für den überregionalen Lkw-Verkehr. Ziel dieser Einschränkungen ist oft, die Belastung der Anwohner mit Lärm und Abgasen zu verringern, die Sicherheit des Verkehrs zu erhöhen oder gegebenenfalls Mautausweichrouten zu sperren. Detaillierte Informationen zu den entsprechenden Regelungen liegen dem ADAC nicht vor.

    Informationen zu den regionalen Fahrverboten können auf der Internetseite des französischen Centre National d'Information Routiere (C.N.I.R.) über die unter Punkt 3 angegebe Broschüre abgerufen werden.

    1. Allgemeines Fahrverbot:

    Betroffene Fahrzeuge Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht
    Gebiet Gesamtes Straßennetz
    Zeit Samstag, 22:00 Uhr, bis Sonntag, 22:00 Uhr;
    ebenso vom Vortag eines Feiertags, 22:00 Uhr, bis zum Feiertag, 22:00 Uhr.
    Feiertage mit Fahrverbot 1. Januar, Ostermontag, 1. Mai, 8. Mai (Nationalfeiertag),
    Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 14. Juli (Nationalfeiertag),
    15. August, 1. November, 11. November (Nationalfeiertag),
    25. Dezember
    Bemerkungen Eventuelle Ausnahmegenehmigungen zum Lkw-Fahrverbot erteilen die Präfekturen der Bestimmungs- bzw. der Ausgangsdepartements der Fahrten.

    2. Zusätzliche Fahrverbote in der Hauptreisezeit:

    Während der Hauptreisezeit im Juli und August besteht an den Samstagen mit dem größten erwarteten Verkehrsaufkommen ein zusätzliches Fahrverbot. Die Regelung für 2018 ist noch nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass sie ähnlich wie 2017 aussehen wird.

    Regelung für 2017:
    Betroffene Fahrzeuge Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht
    Gebiet Gesamtes Straßennetz
    Tage Im Jahr 2017 gilt das zusätzliche Fahrverbot an folgenden Samstagen:
    29.07., 05.08., 12.08., 19.08., 26.08.
    Zeit 07:00 bis 19:00 Uhr
    Bemerkungen Eventuelle Ausnahmegenehmigungen zum LKW-Fahrverbot erteilen die Präfekturen der Bestimmungs- bzw. der Ausgangsdepartements der Fahrten.

    3. Regionale Fahrverbote:

    An bestimmten Freitagen und Samstagen bestehen zusätzliche regionale Fahrverbote mit tageszeitlichen Einschränkungen, vor allem im Großraum Paris und im Rhonetal im Umkreis von Lyon. Details können auf den Internetseiten des französischen Centre National d'Information Routiere (C.N.I.R.) über die unten angegebene Broschüre abgerufen werden.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Notsituationen und Notruf
    Europäische Notrufnummer 1 112
    1 unter der EU-weit einheitlichen Rufnummer erreichen Sie sowohl über das Festnetz als auch über die Mobilfunknetze eine Leitstelle, die Ihren Anruf an den zuständigen Rettungsdienst weitergibt. Rufen Sie diese Nummer in allen Fällen an, in denen Sie die Notfallhilfe der Polizei, der Feuerwehr oder des Notarztes bzw. eines Krankenwagens benötigen. Die EU-Notrufnummer wird auch in einigen weiteren Ländern verwendet.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Sicherheit

    Reise- und Sicherheitshinweis

    Reise- und Sicherheitshinweise des AA

    Über den unten stehenden Link gelangen Sie zu den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

    Krisenvorsorgeliste

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - im Land aufhalten, die Online-Registrierung in seiner Krisenvorsorgeliste, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggf. vom Reiseveranstalter über die Sicherheitslage informiert

    Auswärtiges Amt - Bürgerservice

    Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte direkt an
    Auswärtiges Amt - Bürgerservice

    Tel.: +49 30 1817 2000
    Fax: +49 30 1817 51000
    buergerservice@diplo.de

    Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Verkehr

    Kraftstoff

    Kraftstoffpreise

    Diesel 1,29 €
    gazole, gasoil
    Bleifrei Super (95 Oktan) 1,43 €
    SP95 - SP=sans plomb
    Bleifrei Super E10 (95 Oktan) 1,41 €
    E10 & SP95
    Bleifrei Super Plus (98 Oktan) 1,49 €
    SP98
    Angegebene Preise sind Mittelwerte.
    Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, nicht mehr als 10 l Kraftstoff in Reservekanistern mitzuführen.
    An den meisten Tankstellen wird Bleifrei Super (95 Oktan) mit einem Bioethanol-Anteil von max. 10 % (Bezeichnung: SP95-E10) als Ersatz für das herkömmliche Bleifrei Super mit 95 Oktan angeboten. Beim Tanken von E10 sollte darauf geachtet werden, dass der Kraftstoff die europäische Norm EN 228 für Ottokraftsoffe erfüllt. Diese beinhaltet seit Oktober 2012 auch einheitliche Qualitätsanforderungen für E10-Kraftstoffe. Als Alternative ist Bleifrei Super Plus mit 98 Oktan und während der Übergangszeit auch Bleifrei mit 95 Oktan erhältlich.
    Günstige Tankstellen gibt es häufig bei den großen Supermärkten. An vielen Tankautomaten bzw. SB-Automaten kann mit Kredit- und Bankkarte bezahlt werden. Allerdings akzeptieren Tankautomaten teilweise nicht die in Deutschland ausgegebenen Karten. Dies sollte insbesondere auf dem Land, nachts und am Wochenende bedacht werden, wenn Tankstellen nicht oder nur sehr eingeschränkt mit Personal besetzt sind. Teilweise wird Vorauskasse verlangt. An den Autobahnen sind die Tankstellen rund um die Uhr geöffnet.
    Autogas/ LPG (GPL - Gaz de pétrole liquéfié) ist flächendeckend erhältlich. Für die Autogasbetankung wird ein Adapter (Dish-Anschluss) benötigt. LPG-Fahrzeuge ohne Sicherheitsventil ist das Parken in Tiefgaragen verboten.

    Tempolimits

    Pkw Gespann Motorrad Wohnmobil leicht1 Wohnmobil schwer2
    innerorts 50 50 50 50 50
    außerorts6 90 905 90 90 80
    Schnellstraßen3 110 1104 110 110 100
    Autobahnen7 130 1304 130 130 110

    1 bis 3,5 t zGG

    2 über 3,5 t zGG

    3 Zwei Fahrspuren in jeder Richtung; wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt: 100 km/h; bei Regen und anderen Niederschlägen: 100 km/h

    4 90 km/h, wenn das zul. Gesamtgewicht des Gespanns über 3,5 t liegt

    5 Wenn das zul. Gesamtgewicht des Gespanns über 3,5 t liegt, gilt 80 km/h.

    6 Wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt: 80 km/h; bei Regen und anderen Niederschlägen: 80 km/h

    7 Wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt: 110 km/h; bei Regen und anderen Niederschlägen: 110 km/h

    Wichtige Verkehrsbestimmungen

    Promillegrenze

    Sie beträgt 0,5.
    Für Fahranfänger (in den ersten drei Jahren des Führerscheinbesitzes) gelten 0,2.

    Besonderheiten an Ampeln

    Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs zeigt, dass dieser Rot hat. Bei eigener grüner Ampel ist somit zügiges Linksabbiegen möglich, wobei Fußgänger Vorrang haben. Auf Rot geschaltete Ampeln mit einem gelb blinkenden Pfeil zeigen, dass in die durch den gelben Pfeil angezeigte Richtung weiter gefahren werden darf. Querverkehr hat jedoch Vorfahrt.

    Vorfahrtsregelungen

    Vorfahrtstraßen enden an den Ortsschildern. Straßenbahn hat Vorfahrt.

    Vorfahrtsregelungen am Kreisverkehr

    Ist die Vorfahrt nicht mittels Beschilderung geregelt, gilt Rechts-vor-links, d.h. Vorfahrt der jeweils in den Kreisverkehr einfahrenden Kfz.
    In einem mehrspurigen Kreisverkehr muss derjenige, der von der Innen- auf die Außenspur wechseln will dem auf der Außenspur befindlichen Kfz die Vorfahrt gewähren.
    Eine EU-einheitliche Regelung zum Blinken im Kreisverkehr gibt es nicht. Jedes Land kann hier eigene Regeln aufstellen. Da es sich hierbei um Verhaltensvorschriften handelt, gelten diese Regelungen auch jeweils für ausländische Kraftfahrer.

    Halten und Parken

    Blaue Markierungen auf der Straße oder am Bordsteinrand weisen auf das begrenzte und unter Umständen kostenpflichtige Parken mit Parkscheiben in den sog. " Zones Bleues" hin. Ein gelber, unterbrochener Streifen am Fahrbahnrand bedeutet Parkverbot; durchgezogene gelbe Streifen bedeuten Halte- und Parkverbot. Das Parken und Halten unter Brücken sowie das Parken in Tunnels oder Unterführungen ist verboten. Ordnungswidrig geparkte Fahrzeuge werden mit einer Autokralle versehen oder abgeschleppt.

    Parkerleichterungen für Schwerbehinderte

    Der blaue EU-Schwerbehindertenparkausweis wird derzeit in den Ländern der Conférence Européenne des Ministres des Transports (CEMT) und assoziierten Staaten anerkannt. Alle Länder der EU sind zugleich CEMT-Länder. Der orange Schwerbehindertenparkausweis gilt nicht im Ausland. Die Parkerleichterungen für Menschen mit Behinderung sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt. Vor einem Auslandsaufenthalt muss daher immer überprüft werden, welche Bestimmungen in dem jeweiligen Zielland gelten.
    Eine Übersicht kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden:

    Weitere wichtige Verkehrsbestimmungen

    Das Benutzen und Mitführen von Radarwarngeräten im einsatzbereiten Zustand ist verboten. Das gilt auch für Navigationsgeräte mit integrierter POI-Radarwarnfunktion. Bei Nichtbeachtung drohen neben hohen Geldstrafen auch die Einziehung des Geräts und bei festinstallierten Geräten die Beschlagnahme des Fahrzeugs.

    Ablenkungen während der Fahrt

    Ablenkungen während der Fahrt, die die Konzentration beeinträchtigen, wie beispielsweise das Essen oder das Schminken am Steuer, aber auch das Herumkramen im Handschuhfach ist verboten. Ebenso das Betrachten eines Bildschirms (z.B. DVD-Spieler). Der Blick auf den Bildschirm des Navigationssystems ist erlaubt. Außerdem wird zu laute Musik im Fahrzeug mit einem Bußgeld bestraft, wenn dadurch Umgebungsgeräusche im Verkehr nicht mehr hinreichend wahrgenommen werden können.
    Die Verwendung von Kopfhörern oder Ohrstöpsel, z.B. zum Musik oder Radio hören, ist verboten.

    Mit festen Schuhen Auto fahren

    Aus Sicherheitsgründen können auch Fahrer, die sich mit Flip-Flops oder ähnlich losem Schuhwerk hinter das Lenkrad setzen, ein Bußgeld riskieren.

    Telefonieren

    Das Telefonieren am Steuer ist nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Die Verwendung von Kopfhörern, Ohrstöpseln oder Headsets zum Telefonieren ist verboten. Eine Freisprecheinrichtung darf allerding nur verwendet werden, wenn die Sprachübertragung über externe Lautsprecher im Fahrzeug oder den Telefonlautsprecher erfolgt.

    Kindersitze

    Für Kinder unter 10 Jahre ist ein geeigneter Kindersitz (ECE-Regelung Nr.44) vorgeschrieben.
    Ausnahmsweise darf ein Kind auf dem Beifahrersitz mitfahren, wenn ein geeignetes Rückhaltesystem (z.B. Kindersitz) vorhanden ist oder alle Plätze auf den Rücksitzen bereits mit Kindern unter 10 Jahren besetzt sind oder keine Rücksitze vorhanden sind.

    Warnwestenpflicht

    Personen, die ihr Fahrzeug außerhalb geschlossener Ortschaften im Falle einer Panne oder eines Unfalls verlassen, müssen eine Warnweste tragen, die bereits vor Verlassen des Fahrzeugs angelegt werden muss. Die Regelung gilt für Fahrer von Kraftfahrzeugen (auch für zwei- oder dreirädrige Kraftfahrzeuge sowie Quads). Die Tragepflicht besteht nachts oder bei schlechter Sicht tagsüber außerhalb geschlossener Ortschaften auch für Fahrradfahrer.

    Weitere Mitführpflichten

    Die am 1. Juli 2012 eingeführte Mitführpflicht von Alkoholtestsets in jedem Kraftfahrzeug (Ausnahme Kleinkrafträder) besteht weiterhin. Mit dem am 1. März 2013 in Kraft getretenen Dekret Nr. 2013-180 wurde die Vorschrift des französischen Straßenverkehrsgesetzes dahingehend geändert, dass zwar grundsätzlich weiterhin ein Alkoholtestset (mit französischer NF-Zertifizierung) mitzuführen ist, das Nichtmitführen aber nicht mit einem Bußgeld geahndet wird.
    Die Alkohol-Einwegtests sind in Frankreich in Apotheken oder an den Autobahn-Raststätten erhältlich.
    Wir empfehlen die Mitnahme von einem Set mit Ersatz-Glühbirnen, da diese bei einem etwaigen Ausfall schnellen Ersatz gewährleisten. Bei Fahren ohne ausreichende Beleuchtung drohen sonst Geldbußen. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die mit Xenon-, LED- oder Neon-Scheinwerfern ausgerüstet sind.

    Kennzeichnung von überstehender Ladung

    Das Überstehen der Ladung nach vorne ist stets unzulässig. Nach hinten dürfen Ladungen max. 3 m über die Fahrzeughinterkante hinausragen. Es darf keine Bodenberührung der Ladung stattfinden. Ragt die Ladung um mehr als 1 m nach hinten hinaus, so ist sie mit einer rückstrahlenden Vorrichtung, nachts zusätzlich mit einem roten Licht zu kennzeichnen. Seitlich darf die Ladung nur hinausstehen, wenn eine Gesamtbreite von 2,50 m nicht überschritten wird. Ragt die Ladung um mehr als 40 cm über den Außenrand der Begrenzungs-/ Schlussleuchte des Kfz hinaus, so gilt zusätzlich: Markierungspflicht bei schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit nach vorne mit weißer Leuchte oder Reflektor, nach hinten mit roter Leuchte oder Reflektor.
    Die Mitnahme eines Fahrradträgers am Heck ist zulässig, sofern die genannten zulässigen Abmessungen nicht überschritten werden.

    Winterausrüstung

    Winterreifen

    Die Benutzung von Winterreifen („Pneus neige") kann bei entsprechenden Witterungsverhältnissen kurzfristig durch entsprechende Beschilderung vorgeschrieben werden (Mindestprofiltiefe 3,5 mm).

    Schneeketten

    Die Benutzung von Schneeketten kann ebenfalls kurzfristig durch entsprechende Schilder angeordnet werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten beträgt 50 km/h. Schneeketten müssen auf die Räder der Antriebsachse montiert werden.

    Geldbuße bei Zuwiderhandlung

    Zuwiderhandlungen gegen eine angeordnete Schneeketten- bzw. Winterreifenpflicht wird mit einer Geldbuße geahndet. Zudem wird die Weiterfahrt untersagt.

    Besondere Regelungen für Motorräder und andere Krafträder

    Ab 20. November 2016 müssen alle Fahrer und Mitfahrer von Motorräder (auch Roller, Mofas, Quads etc.) CE-zertifizierte Handschuhe tragen. Davon betroffen sind auch ausländische Biker.

    Bußgelder - Besonderheiten

    Im Vergleich zu Deutschland fallen die Bußgeldsätze für bestimmte Verstöße deutlich höher aus.
    Bei Bezahlung einer Geldbuße innerhalb von 15 Tagen wird eine Reduzierung der Mindestbuße angeboten.

    Richtiges Verhalten bei Unfall und Panne

    Nach französischem Recht ist es nicht erlaubt, sich zu Fuß auf der Autobahn (einschließlich Pannenstreifen) zu bewegen. Fahrer und alle Fahrzeuginsassen müssen sich bei Panne oder Unfall unverzüglich und auf direktem Weg hinter die Leitplanke begeben. Auf das Aufstellen eines Warndreiecks auf Autobahnen kann verzichtet werden, wenn der Fahrer sich dadurch in Gefahr bringt.
    Auf Landstraßen und innerorts ist das Aufstellen von Warndreiecken dagegen nicht nur zulässig, sondern sogar vorgeschrieben.
    Bei Personenschäden ist in jedem Fall die Polizei zu rufen. Bei Sachschäden ist die Verwendung des »Europäischen Unfallberichts« zu empfehlen (in den ADAC Geschäftsstellen mehrsprachig erhältlich).

    Abschleppen

    Das Abschleppen von Fahrzeugen mit Privatwagen verboten.

    Besondere Verkehrszeichen

    Toutes Directions alle Richtungen
    Rappel Erinnerung, Mahnung (meist in Verbindung mit Tempolimits)
    Ralentir langsam fahren
    Centre Ville zur Stadtmitte
    Déviation Umleitung
    Passage interdit Durchfahrt verboten
    Serrez à droite Rechts halten
    Vous n'avez pas la priorité Sie haben keine Vorfahrt
    Fin d'interdiction de dépasser Ende des Überholverbots
    BIS 1 Nebenstrecke/ Alternative Strecke
    1 Das Hinweisschild ist zur Verkehrsentlastung wichtiger Hauptstrecken angebracht, mitunter auch empfohlene oder verpflichtende Umleitung bei Autobahnsperrungen oder Teilsperrungen.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

Flagge Frankreich
Zeit
Es besteht ganzjährig kein Zeitunterschied zu Deutschland.
Zahlungsmittel und Geld
€ (Euro)

Ein- und Ausfuhr von Zahlungsmitteln

In Frankreich müssen Barmittel im Gesamtwert ab 10.000 Euro schriftlich deklariert werden.
Erfolgt die Deklaration per Post, muss diese mindestens 5 Tage vor Reisebeginn dem französischen Zoll vorliegen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der gebührenpflichtigen Telefonummer des Info-Zolldienstes + 33 172 40 78 50 sowie unter
Bei Reisen innerhalb der EU können die Regelungen von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat abweichen. In Deutschland beispielsweise sind aus einem anderen EU-Mitgliedsland mitgeführtes Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel ab 10.000 € (oder entsprechender Gegenwert in anderer Währung) mündlich auf Aufforderung anzuzeigen.

Bargeld

Mit Ihrer Kredit- oder Bankkarte (mit Maestro- oder V PAY-Symbol) und persönlichen Geheimnummer (PIN) können Sie an den entsprechend gekennzeichneten Bankautomaten Bargeld abheben.

Öffnungszeiten der Banken

In der Regel Mo bis Fr 9.00-12.30 und 14.00-17.00 Uhr.

Bargeldlos bezahlen

Die Bankkarte (mit Maestro- oder V PAY-Symbol) wird als Zahlungsmittel vielfach akzeptiert. Auch die Akzeptanz der gängigen internationalen Kreditkarten ist sehr hoch.
Mit den ADAC Kreditkarten genießen Sie Vorteile wie den weltweit gültigen Rabatt auf alle Zahlungen an Tankstellen.
Telefon

Ins Land telefonieren

Von Deutschland nach Frankreich: 0033 + Teilnehmernummer ohne "0"

Zu Hause anrufen

Von Frankreich nach Deutschland: 0049 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer

Im Land telefonieren

Die regionale Kennziffer ist Bestandteil der 10-stellige Teilnehmernummer und muss demnach auch bei Ortsgesprächen immer mitgewählt werden.
01 - Paris
02 - Nordwest Frankreich
03 - Nordost Frankreich
04 - Südost Frankreich
05 - Südwest Frankreich

06 und 07 französisches Mobilfunknetz (Handy)
Für öffentliche Fernsprecher (häufig auch in Cafés und Bars) sind Telefonkarten (télécartes) in Postämtern, an Kiosken und in Tabakwarenläden erhältlich sowie in Verkaufsstellen, wo »télécarte en vente ici« zu lesen ist.
Netzspannung
Die Netzspannung beträgt 230 Volt (50 Hertz Wechselstrom).

Adapter

Ein Schukostecker kann nur benutzt werden, wenn ein extra Loch für den mittleren Kontaktstift vorhanden ist. Wir empfehlen die Mitnahme eines Reiseadapters. Er ist in vielen ADAC-Geschäftsstellen, im Fachhandel und im Internet erhältlich.

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