Bayern-Urlaub 2022: Was Reisende jetzt wissen müssen

Urlaub in Bayern: Frühling am Eibsee
Urlaub in Bayern: Frühling am Eibsee© iStock.com/foment

Bayern ist bei deutschen Urlaubern beliebt: 2019, im letzten Jahr vor der Pandemie, wurden hier knapp 60 Millionen Übernachtungen von fast 20 Millionen Gästen gezählt. Für Geimpfte ist Urlaub in Bayern relativ einfach möglich.

  • Weiter Maskenpflicht in Bus und Bahn

  • Empfehlungen ersetzen Bestimmungen

  • Keine Kapazitäts- und Personenobergrenzen

Nach dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz gibt es ab dem 3. April grundsätzlich nur noch sogenannte Basisschutzmaßnahmen. Hot-Spot-Regelungen werden in Bayern bis auf Weiteres nicht zur Anwendung kommen. Die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als Gesamtvorschrift gilt zunächst bis 20.08.2022.

Regelungen und Empfehlungen in Bayern

Hier finden Sie Antworten zu den Fragen, was bei touristischen Übernachtungen, Gastronomie, Freizeit, Ausflügen, Sport sowie Maskenpflicht in Bayern* gilt, und hier die Bestimmungen speziell in München*.

Allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben weiter empfohlen. Dazu gehören der Mindestabstand, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen und die Desinfektion der Hände.

Übernachtungen

Immer populär: Ein Städtetripp – hier Nürnberg – mit zwei, drei Übernachtungen © imago images/Westend61

In Hotels und anderen Übernachtungsbetrieben ist die 3G-Regel aufgehoben. Sie sind also für alle, nicht nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete zugänglich.

Hoteliers können jedoch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Gastronomie

Auch bei Restaurantbesuchen werden Schutz- und Hygienemaßnahmen empfohlen © iStock.com/Drazen Zigic

Auch in Restaurants, Cafés, reinen Schankwirtschaften, Discos und Clubs und anderen Gastronomiebetrieben ist die 3G-Regel aufgehoben. Sie sind also für alle, nicht nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete zugänglich.

Gastronomen können jedoch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Freizeit- und Tourismusangebote

Seit 2021 in Betrieb: Die neue Seilbahn von Oberstdorf hoch zum Nebelhorn © stock.adobe.com/Adrian72

Zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten gibt es keine Zutrittsbeschränkungen mehr. Das betrifft Theater, Opern, Konzerthäuser und Kinos, öffentliche und private Veranstaltungen in nicht privaten Räumlichkeiten, Bäder, Thermen und Saunen sowie Führungen unter freiem Himmel, Zoos und botanische Gärten, die staatlichen Schlösser, Führungen in geschlossenen Räumen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Indoorspielplätze, Spielhallen und -banken.

Uneingeschränkt sind auch die eigene aktive sportliche Betätigung, der Besuch von Museen und Ausstellungen, Bibliotheken und Archiven, Fitnessstudios und Solarien sowie körpernahe Dienstleistungen von Friseuren und Kosmetikerinnen möglich.

Volksfeste und Jahrmärkte können stattfinden, geplant ist das 187. Münchner Oktoberfest vom 17. September bis zum 3. Oktober.

Kapazitäts- und Personenobergrenzen wurden aufgehoben.

Die Betreiber von Freizeiteinrichtungen können von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Öffentlicher Verkehr

Bundesweit gilt FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln © imago images/Sven Simon

In Zügen der Deutschen Bahn AG und der anderer Bahnunternehmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und auf innerdeutschen Flügen wurde die 3G-Regel aufgehoben. Fluggesellschaften können im Rahmen ihres Hausrechts weiterhin auch bei innerdeutschen Flügen den Nachweis einer Impfung, einer Genesung oder eines negativen Corona-Tests verlangen: Reisende sollten sich deshalb vorab bei der jeweiligen Airline informieren.

Es bleibt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Dabei reicht eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) aus. Kinder bis zum 6. Geburtstag brauchen keine Maske zu tragen.

Einzelhandel

Auch hier gibt es keine Zutrittsbeschränkungen mehr. Händler können jedoch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Die Inzidenzwerte der bayerischen Städte und Landkreise sind dieser Karte zu entnehmen:

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