Bayern-Urlaub 2022: Was Reisende jetzt wissen müssen

Blick auf den Eibsee und die Alpen
Urlaub in Bayern: Frühling am Eibsee© iStock.com/foment

Bayern ist bei deutschen Urlaubern beliebt: 2019, im letzten Jahr vor der Pandemie, wurden hier knapp 60 Millionen Übernachtungen von fast 20 Millionen Gästen gezählt. Für Geimpfte ist Urlaub in Bayern relativ einfach möglich.

  • Weiter Maskenpflicht in Bus und Bahn

  • Empfehlungen ersetzen Bestimmungen

  • Keine Kapazitäts- und Personenobergrenzen

Nach dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz gibt es ab dem 3. April grundsätzlich nur noch so genannte Basisschutzmaßnahmen. Hot-Spot-Regelungen werden in Bayern bis auf Weiteres nicht zur Anwendung kommen. Bis einschließlich 30. April gilt die neue, 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Regelungen und Empfehlungen in Bayern

Hier finden Sie Antworten zu den Fragen, was bei touristischen Übernachtungen, Gastronomie, Freizeit, Ausflügen, Sport sowie Maskenpflicht in Bayern* gilt, und hier die Bestimmungen speziell in München*.

Allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben weiter empfohlen. Dazu gehören der Mindestabstand, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen und die Desinfektion der Hände.

Übernachtungen

Altes Farmhaus in den Alpen
Für die meisten wieder recht einfach möglich: Urlaub im Berghotel © stock.adobe.com/fottoo

In Hotels und anderen Übernachtungsbetrieben ist die 3G-Regel aufgehoben. Sie sind also für alle, nicht nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete zugänglich.

Hoteliers können jedoch von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Gastronomie

Eine Frau zahlt im Restaurant mit Karte
Auch bei Restaurantbesuchen werden Schutz- und Hygienemaßnahmen empfohlen © iStock.com/Drazen Zigic

Auch in Restaurants, Cafés, reinen Schankwirtschaften, Discos und Clubs und anderen Gastronomiebetrieben ist die 3G-Regel aufgehoben. Sie sind also für alle, nicht nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete zugänglich.

Gastronomen können jedoch von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Freizeit- und Tourismusangebote

die Seilbahn auf dem Weg zum Zugspitz-Gipfel
Vom Eibsee hoch zur Zugspitze verläuft seit 2017 eine neue Seilbahn © iStock.com/Teka77

Zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten gibt es keine Zutrittsbeschränkungen mehr. Das betrifft Theater, Opern, Konzerthäuser und Kinos, öffentliche und private Veranstaltungen in nicht privaten Räumlichkeiten, Bäder, Thermen und Saunen sowie Führungen unter freiem Himmel, Zoos und botanische Gärten, die staatlichen Schlösser, Führungen in geschlossenen Räumen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Indoorspielplätze, Spielhallen und -banken.

Uneingeschränkt sind auch die eigene aktive sportliche Betätigung, der Besuch von Museen und Ausstellungen, Bibliotheken und Archiven, Fitnessstudios und Solarien sowie körpernahe Dienstleistungen von Friseuren und Kosmetikerinnen möglich.

Volksfeste und Jahrmärkte können stattfinden, geplant ist das 187. Münchner Oktoberfest vom 17. September bis zum 3. Oktober.

Kapazitäts- und Personenobergrenzen wurden aufgehoben.

Die Betreiber von Freizeiteinrichtungen können von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Öffentlicher Verkehr

Eine U-Bahn fährt an einer Frau, die eine FFP2 Maske trägt, vorbei
Bundesweit gilt FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln © imago images/Sven Simon

In Zügen der Deutschen Bahn AG und der anderen Bahnunternehmen, im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und auf innerdeutschen Flügen wurde die 3G-Regel aufgehoben.

Es bleibt aber die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Lebensjahr müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Kinder bis zum 6. Geburtstag brauchen keine Maske zu tragen.

Einzelhandel

Auch hier gibt es keine Zutrittsbeschränkungen mehr. Händler können jedoch von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zum Beispiel Nicht-Geimpften den Zutritt verweigern.

Die Inzidenzwerte der bayerischen Städte und Landkreise sind dieser Karte zu entnehmen:

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