Vulkan Ätna auf Sizilien: Normalbetrieb am Flughafen Catania
Von Katja Fastrich

Aschewolke am Vulkan Ätna: Nach massiven Flugausfällen läuft der Flughafen Catania wieder nun wieder im Normalbetrieb. Offen bleibt, für wie lange.
Update: Reguläre Starts und Landungen am Flughafen Catania
Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich
Flugstatus vor der Fahrt zum Airport prüfen
Wegen der anhaltenden vulkanischen Aktivität des Ätna war der Flugverkehr am Flughafen von Catania (Fontanarossa) zuletzt noch immer leicht eingeschränkt gewesen. Nach Angaben des Betreibers des Airports auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien ist die Teilsperrung des Luftraums seit Dienstag, 18. August, 10 Uhr, aufgehoben.
Flughafen Catania wieder im Normalbetrieb
Bis Dienstag, 18. August, 10 Uhr, durften nur zwölf Flugzeuge pro Stunde in Catania landen. Für Abflüge gab es keine Einschränkungen. Erst am Wochenende hatte sich die Lage am Flughafen wieder entspannt. Zuvor war der Flugbetrieb mehr als eine Woche lang massiv eingeschränkt gewesen.
Vulkan Ätna hatte Flugchaos ausgelöst
Der Ätna hatte nach einem Ausbruch wiederholt Vulkanasche ausgestoßen und für erhebliche Probleme im Flugverkehr gesorgt. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen oder umgeleitet werden. Tausende Touristinnen und Touristen waren am Airport festgesessen.
Am Samstag, 15. August, wurde die Warnstufe für den Vulkan schließlich herabgestuft. Der Flugbetrieb lief daraufhin wieder normal an. Nun sorgte der erneute Ascheausstoß wieder für Einschränkungen.
Was Sizilien-Reisende wissen müssen
Da der Vulkan jederzeit wieder Asche ausstoßen kann und die Flughafensperrungen nur sehr kurzfristig angekündigt werden, sollten sich Flugreisende bei ihrer Airline oder auf der Website des Airports von Catania über die aktuelle Lage erkundigen.
Grundsätzlich können Pauschalreisende immer dann kostenfrei stornieren, wenn ihre Reise durch außergewöhnliche Umstände erheblich beeinträchtigt wird.
Ätna: Einer der aktivsten Vulkane Europas
Der Ätna ist mit rund 3300 Metern der höchste Vulkan Europas. Er bricht mehrmals im Jahr aus und wird von Fachleuten ständig überwacht. Die Ausbrüche sind meist spektakulär und ziehen viele Schaulustige an. Touristen aus aller Welt bewundern dann den mitunter mehrere Hundert Meter hohen Feuerschweif, den der Vulkan in den nächtlichen Himmel spuckt.
Besucherinnen und Besucher vor Ort, die den Ätna aus nächster Nähe besichtigen wollen, müssen zu den Lavaströmen aufgrund einer behördlichen Verordnung einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten.
Mit Material von dpa.