Achtung, Österreich-Urlauber: Betrügerische Phishing-Mails zur Vignette!
Von Sabrina Doschek

Die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag warnt vor Phishing-Mails rund um die Vignette, die zurzeit auch an deutsche Autoreisende versendet werden, und rät: Keine persönlichen Daten angeben! Alle Infos zur Phishing-Welle.
Massive Phishing-Welle zu angeblich fehlender Vignette
Betrüger fordern Kauf einer 10-Tages-Vignette
Achtung: Keine Links anklicken, Absender prüfen und keine Daten preisgeben!
Die Asfinag (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) in Österreich warnt vor gefälschten E-Mail-Nachrichten, die zurzeit im im Umlauf sind. In den Phishing-Mails geben sich die Betrüger als Asfinag oder deren Service-Center aus. Sie behaupten, dass eine offene Forderung besteht, weil bei der Nutzung des Autobahn- und Schnellstraßennetzes keine gültige Vignette vorgelegen habe.
Phishing-Mail fordert: Rückwirkend Vignette kaufen
Um eine angeblich drohende Geldstrafe von bis zu 3000 Euro zu vermeiden, sollen die Empfänger und Empfängerinnen eine (rückwirkende) 10-Tages-Vignette für 12,36 Euro kaufen. Dafür müsse man lediglich auf den Button "Ersatzmaut jetzt bezahlen" klicken.
Vorsicht, denn dahinter verbirgt sich ein Phishing-Link! Wer draufklickt, läuft Gefahr, sensible Daten wie Kreditkarteninformationen preiszugeben. Kriminelle können diese für illegale Abbuchungen nutzen und deutlich höhere Beträge vom Konto abbuchen.
Diese Fehler dürfen Sie beim Vignetten-Kauf nicht machen
Keine Links anklicken, keine Daten preisgeben!
Momentan warnt die Asfinag über alle verfügbaren Kanäle, unter anderem Website, Social Media und Mautshop, vor den betrügerischen E-Mails. Der Appell ist eindeutig: Absenderadressen genau prüfen, keine Links anklicken und keinesfalls persönliche Daten preisgeben! Zudem wird darauf hingewiesen, dass der in den Mails genannte Betrag untypisch ist.
Gleichzeitig versucht das Unternehmen, im Rahmen seiner technischen Möglichkeiten gegen die Phishing-Links vorzugehen. Obwohl diese betrügerischen Mails auf den ersten Blick im Asfinag-Design verschickt werden, ist an den jeweiligen Absender-Adressen sofort zu erkennen, dass diese Nachrichten gefälscht sind.