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Smart-Rückruf: 25.000 Fahrzeuge müssen in die Werkstatt

Smarts in einem Smartautohaus
Smart-Modelle aus den Jahren 2016 bis 2019 müssen ungeplant in die Werkstatt ∙ © Shutterstock/Bjoern Wylezich

Besitzer der Smart-Modelle Fortwo und Forfour müssen sich auf einen ungeplanten Werkstattbesuch einstellen. Der Kleinwagenhersteller ruft deutschlandweit rund 25.000 Fahrzeuge zurück. Der Grund: Der Notbremsassistent funktioniert nicht einwandfrei.

Software-Problem bei Notbremsassistenten

Das Problem: Bei den Modellen der Baureihe 453 aus dem Produktionszeitraum 6. April 2016 bis 16. Oktober 2019 kann sich der Notbremsassistent (Advanced Emergency Braking System/AEBS) abschalten, ohne dass der Fahrer eine Warnmeldung erhält. Dadurch kann sich die Unfallgefahr erhöhen. Konkrete Unfälle wegen dieses Problems sind bislang aber nicht bekannt.

Die betroffenen Fahrzeuge benötigen ein etwa halbstündiges Softwareupdate. Der Rückruf mit dem internen Smart-Code 5490416 ist laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland für 25.258 Halter vorgesehen. Weltweit sind mehr als 103.000 Modelle betroffen.

Was man ebenfalls wissen sollte: Eine Abschaltung des Notbremssystems kann zum Beispiel bei Starkregen, Schneefall oder Nebel erfolgen. Die Bedienungsanleitung warnt Autofahrer deshalb generell davor, sich ausschließlich auf das AEBS zu verlassen.

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Mit Material von kfz-betrieb.vogel.de

Dr. Norbert Prack
Redakteur
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