Heftige Unwetter in Frankreich: Herbststurm sorgt für Verwüstungen

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Von Regina Ammel

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Ein gelb rotes Schild in Frankreich mit der Aufschrift Route Inondée, im Hintergrund kann man Autos auf einer überschwemmten Fahrbahn erkennen
Unwetter im Süden Frankreichs haben zu Überflutungen und somit zu zahlreichen Straßensperren geführt© imago images/Panoramic by PsnewZ

Ein Herbststurm hat die Region rund um Montpellier im Süden Frankreichs mit voller Wucht getroffen. Das Unwetter ließ Flüsse über die Ufer treten, Straßen wurden überschwemmt und der Verkehr kam mancherorts zum Erliegen. Was Reisende jetzt beachten müssen.

  • Straßensperrungen in Südfrankreich weiterhin möglich

  • Zugverkehr ist teilweise eingeschränkt

  • Campingplätze mussten vereinzelt evakuiert werden

Seit Dienstag, 29. September, regnet es in Teilen Südfrankreichs heftig: Vom Starkregen besonders betroffen war der Ort Saint-Hippolyte-du-Fort nördlich von Montpellier. Hier wurden in der Spitze 335 Liter Regen pro Quadratkilometer innerhalb von 24 Stunden gemessen. In Aigues-Mortes wurden sogar Tornados gesichtet. Die gute Nachricht: Der staatliche Wetterdienst Meteo-France hat die höchste Unwetterstufe Rot inzwischen aufgehoben.

Straßen- und Brückenschäden: So ist die Lage in Montpellier

Montpellier im Süden Frankreichs hat weiterhin mit den Wassermassen zu kämpfen. Infolge des Starkregens trat der Fluss Lez über die Ufer. Straßen und Brücken wurden beschädigt und sind zum Teil unpassierbar. Der Zugverkehr musste ausgesetzt, drei Campingplätze evakuiert werden.

Unwetter in Frankreich: Das sind die Aussichten

Die Lage beruhigt sich langsam ein wenig. Dennoch muss ab Samstag, 2. Oktober, in den südlichen Regionen – insbesondere im Département Hérault – weiterhin mit Regen gerechnet werden. Urlauber und Urlauberinnen sollten sich auf eventuelle Verkehrsbehinderungen durch Straßenschäden einstellen.