Gefälschte EasyPark-SMS: So sieht die Betrugsmasche aus

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Von Lorenzo Walcher

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Ein blaues P und der Schriftzug „easypark Stadt Hof“ ist am 27.04.2024 an einem Parkscheinautomaten in der Innenstadt von Hof (Bayern).
Betrug mit gefälschten SMS von EasyPark: So können Sie sich schützen© dpa/Matthias Balk

An den meisten kostenpflichtigen Parkplätzen lässt sich inzwischen auch per App die Parkuhr starten. Der Betreiber EasyPark warnt aktuell vor einer Betrugsmasche, bei der der Name des Unternehmens missbraucht wird. Worauf Autofahrende achten sollten.

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Der Park-App-Anbieter EasyPark kämpft aktuell gegen eine neue Betrugsmasche. Über SMS versuchen Kriminelle, Autofahrende in die Falle zu locken.

EasyPark: Betrüger machen per SMS Druck

Ein Screenshot vom Handy eines Easy Park Betrug
So sieht eine aktuelle Betrugs-SMS aus, die im Namen von EasyPark versendet wurde. Auffällig ist unter anderem die marokkanische Vorwahl© ADAC

Betroffene erhalten eine SMS, die angeblich vom Park-Anbieter EasyPark stammt, und werden aufgefordert, eine offene Rechnung zu begleichen. Im Text der SMS heißt es, dass eine Rechnung für einen Parkvorgang offen sei und beglichen werden müsse.

Mit einem Zahlungslink werden Empfängerinnen und Empfänger aufgefordert, den angeblich offenen Betrag zu begleichen. Um den Druck zu erhöhen, heißt es weiter: "Bei verspäteter Zahlung erhöht sich die Gesamtforderung auf 100 Euro". Auch mit "behördlichen Maßnahmen" wird gedroht.

Der Anbieter EasyPark weist auf seiner Website darauf hin, dass das Unternehmen keine SMS über unbekannte oder persönliche Telefonnummern versendet. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt EasyPark: "Nutze immer unsere App, um für Parkplätze zu bezahlen – so vermeidest Du das Risiko von Betrug."

Im vergangenen Jahr kam es bereits zu einer Betrugsmasche bei Park-Apps, bei der gefälschte QR-Codes an Automaten angebracht wurden. Worauf Autofahrende achten sollten, lesen Sie hier:

Daten preisgegeben? So verhalten Sie sich richtig

Wer durch die Masche getäuscht wurde, sollte seine Bank kontaktieren, die Karte vorsorglich sperren lassen und Anzeige erstatten, empfehlen die ADAC Juristinnen und Juristen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet auch eine ausführliche Checkliste für Betroffene an, die in die Falle der Betrüger getappt sind.

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