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Nordsee- und Ostsee-Urlaub 2020: Das müssen Reisende jetzt wissen

Urlaub an Nord- und Ostsee ist wieder problemlos möglich ∙ © ADAC

Sonne, Strand und Meer: Danach sehnen sich die Menschen auch in Corona-Zeiten. Traumstrände gibt es auch in Deutschland. An Nordsee und Ostsee ist ein Urlaub mit wenigen Einschränkungen möglich.

  • Update: Mecklenburg-Vorpommern empfängt wieder Tagesgäste

  • Abstands- und Hygieneregeln an den Stränden

  • Strand-Ampel in der Lübecker Bucht soll Besucherströme regulieren

Mecklenburg-Vorpommern

Urlauber dürfen ohne Beschränkungen nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Hier locken an der Ostsee einige der schönsten Strände Deutschlands. Auch Tagesgäste aus anderen Bundesländern sind wieder willkommen. Das entsprechende Verbot wurde am 4. September aufgehoben.

An den Stränden, in den Unterkünften und Restaurants sowie beim Besuch von Museen, Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen gelten besondere Hygiene- und Abstandsregeln.

Einzelheiten dazu finden Reisende auch hier: Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern

Schleswig-Holstein

Auch im benachbarten Schleswig-Holstein, das sowohl schöne Ostseestrände als auch beeindruckende Landschaften an der Nordsee zu bieten hat, sind Urlauber wieder willkommen.

Hotels, Pensionen und Campingplätze sind geöffnet und können gebucht werden. Die Strände sind zugänglich und auch Strandkörbe werden wieder vermietet, Ausflugsschiffe dürfen ablegen. Selbstverständlich muss man aber überall die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.

Um eine Überfüllung der Strände zu vermeiden, wird an der Lübecker Bucht zwischen Scharbeutz und Rettin eine Strand-Ampel* getestet. Sensoren am Strand erfassen die Zahl der Besucher - wird es zu voll, springt die Ampel von grün über orange auf rot. Die Ostseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin haben das Ampel-Lenkungssystem entwickelt, damit die Abstandsregeln an den Stränden eingehalten werden können.

Nordfriesische Inseln

Die zu Schleswig-Holstein zählenden Nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum, Föhr und Pellworm sowie die Halligen sind für Urlauber offen. Hotels und Ferienwohnungen empfangen wieder Gäste. Auch Tagestouristen sind willkommen.

Sylt-Urlauber, die eine Unterkunft auf der Insel gebucht haben, können auch mit der Syltfähre via Dänemark anreisen.

Die Highlights an der Ostsee

Hinweis für Reisende aus Corona-Hotspots

Für Urlauber aus Corona-Hotspots gelten deutschlandweit einheitliche Regelungen: Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte können Gäste aus Risikogebieten nur dann aufnehmen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Als Risikogebiet gelten Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Niedersachsen

Mit seiner langen Nordseeküste und den vorgelagerten Ostfriesischen Inseln ist Niedersachsen seit Langem eines der wichtigsten Ferienziele in Deutschland. Mittlerweile können Urlauber aus ganz Deutschland die Strände und Schönheiten des Wattenmeeres genießen.

Restaurants, Museen und viele Freizeiteinrichtungen stehen Urlaubern offen, wenn sie die Hygiene- und Abstandsregeln befolgen.

Ostfriesische Inseln

Die Ostfriesischen Inseln sind für Übernachtungsgäste frei zugänglich. Auch Tagestouristen sind auf den meisten Inseln willkommen. Einige Besonderheiten gibt es aber dennoch:

  • Borkum, Juist und Wangerooge
    keine Einschränkungen

  • Norderney
    Kinder- und Jugendreisen sind bis maximal 16 Personen erlaubt

  • Baltrum
    Eine Ferienwohnung darf von Personen aus maximal zwei Hausständen oder einer Gruppe von maximal 10 Personen gemietet werden

  • Langeoog
    Keine Tagestouristen an den Wochenenden (Samstag und Sonntag). Von Montag bis Freitag ist die Zahl der Tagesgäste auf 600 beschränkt

  • Spiekeroog
    Der Spiekerooger Zeltplatz bleibt in der Saison 2020 geschlossen

Die Inselfähren verkehren wieder weitgehend normal. Reservierungen sind teilweise Pflicht.

Ostfriesische Inseln seit Juli noch besser erreichbar

Die autofreie Anreise zu den Ostfriesischen Inseln ist seit dem 3. Juli noch bequemer. Möglich macht es die neue ICE-Verbindung direkt ab München über Augsburg, Würzburg, Kassel, Paderborn und Münster nach Emden und Norddeich Mole. In Emden besteht Anschluss an die Fähre nach Borkum. In Norddeich Mole starten die Fähren nach Juist und Norderney. Die ICE-Züge für die Rückfahrt fahren in Ostfriesland samstags bis montags jeweils am späten Vormittag ab.

Strandschließungen wegen Überfüllung

Egal ob Nord- oder Ostseestrand: Urlauber müssen in der Hauptreisezeit und das vor allem an den Wochenenden damit rechnen, dass sie nicht an ihren Wunschstrand können. Bereits zum Sommerferien-Auftakt mussten überfüllte Abschnitte vorübergehend geschlossen werden.

Für die Ostfriesischen Inseln wird derzeit eine Smartphone-App zur Steuerung des Besucheraufkommens in Restaurants, Museen, Schwimmbädern oder bei Konzerten entwickelt. Diese soll Touristen anzeigen, wie voll es aktuell wo ist. Nicht nur Reservierungen sollen in der App direkt möglich sein, sie soll auch dabei helfen, mögliche Corona-Infektionsketten nachzuverfolgen. Start der App ist allerdings voraussichtlich erst im September.

Mit Material von dpa

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