Corona: Die aktuelle Lage an Deutschlands Grenzen

Bundespolizisten kontrollieren einen Autofahrer an der Grenze
Grenzkontrollen gehören in Corona-Zeiten zum Alltag ∙ © dpa/Benjamin Nolte

+++ Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert +++

Trotz der andauernden Corona-Pandemie sind die deutschen Grenzen offen. Es gibt aber gewisse Besonderheiten. Das sollten Sie wissen, wenn Sie mit dem Auto in eines der Nachbarländer fahren oder von dort zurückkehren wollen.

  • Update: Österreich ist wieder Hochrisiko-Gebiet

  • Bei der Rückreise stichprobenartige Kontrollen an allen Grenzen

  • Das ist bei der Rückkehr aus den Nachbarländern zu beachten

Regeln für Reiserückkehrer

Alle Reiserückkehrer müssen einen der folgenden Nachweise bereits bei der Einreise nach Deutschland vorlegen können: einen aktuellen Corona-Test, Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen Genesenen-Nachweis. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Die Einreise-Regeln gelten für alle Länder unabhängig davon, ob man aus einem Nicht-Risikogebiet, einem Hochrisiko-Gebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet einreist. Bei der Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet gelten verschärfte Regeln, zusätzlich wird die Digitale Einreiseanmeldung* benötigt.

Hier finden Sie die ausführlichen Regeln für die Einreise nach Deutschland

Infos zu Corona-Testmöglichkeiten im europäischen Ausland

Übersicht: Regeln an den deutschen Grenzen

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Die Lage an den Grenzen

Belgien

Dänemark

Frankreich

Luxemburg

Niederlande/Holland

Österreich

Polen

Schweiz

Tschechien

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Grenze zu Belgien

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Belgien: Stichproben

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Belgien zu rechnen: teilweise

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

In Abhängigkeit von der Infektionslage stuft Belgien europäische Staaten und Regionen in grüne, orange und rote Zonen ein. Welche Gebiete in Europa dies sind, erfährt man bei den belgischen Behörden*.

Derzeit gilt Deutschland als "rote Zone". Wer aus einer "roten Region" nach Belgien einreist, benötigt einen vollständigen Impfnachweis (digitales EU-Zertifikat), einen Genesenen-Nachweis (positiver PCR-Test innerhalb der letzten 180 Tage) oder einen negativen Test (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Test max. 36 Stunden alt). Getestete müssen bei einem entsprechend langen Aufenthalt am 7. Tag nach Einreise einen weiteren Test durchführen.

Davon ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren sowie Personen, die aus einer roten Zone mit dem Auto, Zug oder Bus nach Belgien kommen und sich weniger als 48 Stunden im Land aufhalten.

Höchstens 48 Stunden vor der Einreise müssen alle Reisenden zudem ein Einreiseformular* (Passenger Locator Form) ausfüllen. Anschließend erhalten sie eine SMS-Bestätigung der belgischen Behörden, die bei Kontrollen vorzuweisen ist.

Das muss man für die Einreise nach Belgien wissen.

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Belgien zu beachten

Grenze zu Dänemark

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Dänemark: JA

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Dänemark zu rechnen: teilweise

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Bei der Einreise nach Dänemark muss ein Impf- oder Genesenen-Nachweis und zusätzlich ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Für Einwohner Schleswig-Holsteins gelten Sonderregelungen.

Das muss man für die Einreise nach Dänemark wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Dänemark zu beachten

Grenze zu Frankreich

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Frankreich: Stichproben

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Frankreich zu rechnen: teilweise

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Wer nach Frankreich fährt, benötigt einen negativen Covid-19-Test (PCR- oder Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden) bzw. einen Impf- oder Genesenen-Nachweis. Für Berufspendler gelten zum Teil Sonderregeln.

Das muss man für die Einreise nach Frankreich wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Frankreich zu beachten

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Grenze zu Luxemburg

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Luxemburg: NEIN

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Luxemburg zu rechnen: NEIN

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Bei der Einreise nach Luxemburg sind keine Test- oder Quarantänepflichten zu beachten.

Das muss man für die Einreise nach Luxemburg wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Luxemburg zu beachten

Grenze zu den Niederlanden/Holland

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise in die Niederlande: NEIN

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise in die Niederlande zu rechnen: NEIN

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Die Einreise in die Niederlande ist nur mit einem Impf- bzw. Genesenen-Nachweis oder einem negativen Test möglich (ausgenommen sind Aufenthalte von weniger als zwölf Stunden). Davon befreit sind Kinder unter 12 Jahren.

Das muss man für die Einreise in die Niederlande wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus den Niederlanden zu beachten

Grenze zu Österreich

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Österreich: Stichproben

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Österreich zu rechnen: JA

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Österreich hat seine Einreisebestimmungen massiv verschärft: Vollständig geimpfte und genesene Personen müssen zusätzlich einen PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder eine Booster-Impfung nachweisen können. Wer das nicht kann, muss bereits vor dem Grenzübertritt das Einreiseformular* ausfüllen und nach der Einreise für 10 Tage in Quarantäne. Diese kann beendet werden, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt. Einreisende ohne 2G-Nachweis (Impfung oder Genesung) müssen ebenfalls das Einreiseformular ausfüllen und für 10 Tage in Quarantäne. Von dieser können sie sich nach frühestens 5 Tagen freitesten. Kinder unter 12 Jahren sind von Testpflicht befreit. Für Pendlerinnen und Pendler bleibt es bei der gewohnten 3G-Regel.

Auch für Kurzaufenthalte von unter 24 Stunden in Österreich gibt es keine Ausnahmen: Wer ohne Quarantäne einreisen will, muss genesen oder geimpft sein und benötigt zusätzlich einen PCR-Test oder eine Booster-Impfung.

Das muss man für die Einreise nach Österreich wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Österreich zu beachten

Grenze zu Polen

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Polen: JA

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Polen zu rechnen: teilweise

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Für die Einreise nach Polen benötigt man einen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über Impfung bzw. Genesung. Für Berufspendler gelten zum Teil Sonderregeln.

Bei der Rückreise nach Deutschland kann es aktuell vermehrt zu stichprobenartigen Kontrollen kommen.

Das muss man für die Einreise nach Polen wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus Polen zu beachten

Grenze zur Schweiz

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise in die Schweiz: Stichproben

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise in die Schweiz zu rechnen: teilweise

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Wer in die Schweiz fährt, muss sich online registrieren. Das Erfassen der Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular* gilt unabhängig vom Verkehrsmittel. Ausgenommen von der Registrierungspflicht sind Grenzgänger, Einreisende mit Wohnort in grenznahen Regionen (Baden-Württemberg und Bayern) sowie Menschen, die ohne Zwischenhalt durch die Schweiz reisen.

Geimpfte und genesene Personen ab 16 Jahren benötigen bei der Einreise einen negativen Corona-Test (PCR-Test, max. 72 Std. alt, oder Antigen-Schnelltest, max. 24 Std. alt). Ungeimpfte müssen nach vier bis sieben Tagen einem weiteren Test unterziehen.

Ab Samstag, 22. Januar, gelten gelockerte Einreisebestimmungen: Vollständig Geimpfte und Genesene dürfen dann wieder ohne zusätzlichen Corona-Test einreisen. Für Reisende, die weder geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, wird auf die Pflicht eines zweiten Tests vier bis sieben Tage nach der Einreise verzichtet. Und die Registrierungspflicht per elektronischem Einreiseformular* gilt ab 22. Januar nur noch für Flug- und Fernbusreisende.

Das muss man für die Einreise in die Schweiz wissen

Hochrisiko-Gebiete: Das ist bei der Rückkehr aus der Schweiz zu beachten

Grenze zu Tschechien

  • Corona-Hochrisiko-Gebiet: JA

  • Alle Grenzübergänge geöffnet: JA

  • Grenzkontrollen bei der Einreise nach Tschechien: JA

  • Ist mit Wartezeiten bei der Einreise nach Tschechien zu rechnen: JA

  • Grenzkontrollen bei der Rückreise nach Deutschland: Stichproben

  • Ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen: teilweise

Reisende müssen bei der Einreise nach Tschechien ein Online-Meldeformular* ausfüllen. Einreisende (ausgenommen nur Personen mit Booster-Impfung, vollständig geimpfte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren sowie generell Kinder unter 12 Jahren) benötigen darüber hinaus einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Nach fünf bis sieben Tagen ist ein weiterer PCR-Test durchzuführen. Sonderregelungen gibt es für Tagesausflügler, Grenzpendler und Transitreisende.

Das muss man für die Einreise nach Tschechien wissen

Hochrisiko-Gebiet: Das ist bei der Rückkehr aus Tschechien zu beachten

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Ich möchte über infogram.com eingebundene Grafiken, Tabellen oder andere Inhalte auf adac.de sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) an Infogram übertragen. Mit Schließen des Browsers oder des Tabs erlischt Ihre diesbezügliche Zustimmung. Infogram hat verbundene Unternehmen oder Subunternehmer mit Sitz außerhalb der EU/EWR in Drittländern (wie USA). In den Datenschutzinformationen erhalten Sie weitere Informationen.

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