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Coronavirus: Die aktuelle Lage an Deutschlands Grenzen

Deutsche und luxemburgische Flagge an einem Grenzübergang
Zwischen den Niederlanden und Deutschland gibt es nur stichpunktartige Grenzkontrollen ∙ © imago images/Becker&Bredel

Die Corona-Krise schränkt Reisen in Europa und weltweit nach wie vor ein. So ist die aktuelle Lage an den Grenzen zu den deutschen Nachbarländern.

  • Länderübergreifende Urlaubsreisen noch nicht möglich

  • Reisen nach Belgien, Frankreich, Österreich und die Schweiz nur mit triftigem Grund

  • Stichtag für die allgemeine Grenzöffnung: 15. Juni

Ausnahmen an den deutschen Grenzen zu:
- Polen:
Ausnahmen für Saisonarbeiter, Geschäftsreisende und Warenverkehr
- Tschechien: Ausnahmen für Grenzpendler, Geschäftsreisende und Saisonarbeiter
- Österreich: stichprobenartige Kontrollen
- Schweiz: Lockerungen für bestimmte Personengruppen
- Frankreich: stichprobenartige Kontrollen
- Belgien: Einreise nach Belgien nur mit triftigem Grund

Quarantäne bei Einreisen nach Deutschland

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer, die sich mehrere Tage am Stück außerhalb der EU oder des Schengenraumes aufgehalten haben, müssen sich bei ihrer Rückkehr nach Deutschland für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Für Einreisen aus einem EU-Staat, Großbritannien oder einem weiteren Land des Schengenraumes (Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein) gilt diese Bestimmung künftig nicht mehr. Die meisten Bundesländer haben die Erleichterungen bereits umgesetzt, die übrigen dürften zügig folgen.

Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und Schweiz

Die bereits Mitte Mai gelockerten Grenzkontrollen sollen am 15. Juni ganz aufgehoben werden. Auf touristische Reisen sollten die Bundesbürger aber bis zu diesem Zeitpunkt weiter verzichten.

Als Erstes wurden am 16. Mai die Kontrollen an den Grenzübergängen zu Luxemburg eingestellt.

An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sind seit dem 16. Mai wieder alle Grenzstellen geöffnet, die Kontrollen werden aber bis zum 15. Juni fortgesetzt. Solange ist die Ein- und Ausreise nur aus einem nachweisbaren triftigen Grund erlaubt. Touristische Fahrten oder Einkaufstouren sind weiterhin nicht gestattet. Generell offen bleiben die Grenzen für Berufspendler und den Warenverkehr.

Die Bundespolizei führt stichprobenartige Kontrollen durch, Zurückweisungen sind möglich. Mit Kontrollen ist auch durch die französischen, österreichischen und Schweizer Behörden zu rechnen.

Pendler erhalten zum Grenzübertritt vom Arbeitgeber einen Passierschein. Dieses Formular ist online als pdf-Datei bei der Bundespolizei herunterladbar*.

Auch Dänemark hat angekündigt, die Grenzen zu Deutschland am 15. Juni wieder zu öffnen. Auch Tourismus wird dann wieder möglich sein.

Polen und Tschechien

Der private Personenverkehr nach Polen bleibt weiter unterbrochen. Die Grenzbehörden lassen derzeit nur eigene Staatsbürger und Personen mit Sondergenehmigungen an einigen wenigen Grenzübergängen ins Land. Berufspendler dürfen passieren, sofern sie alle 14 Tage einen negativen Corona-Test nachweisen können.

Polnische Bürger, die in Deutschland, der Slowakei, Tschechien oder Litauen arbeiten bzw. studieren, müssen bei ihrer Rückkehr nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne. Diese gilt aber weiterhin für Menschen, die in Medizin- oder Pflegeberufen arbeiten. Für den 15. Juni stellt die Regierung eine Öffnung der Grenzen in Aussicht.

Grenzübergänge nach Polen*

In Tschechien sind seit dem 26. Mai wieder alle Grenzstellen zu Deutschland nutzbar. Die Beschränkung auf die großen Grenzübergänge entfällt. Reisen aus touristischen Gründen sind aber weiterhin verboten. Einreisen dürfen zum Beispiel Berufspendler, Saisonarbeiter oder Personen, die über belegbare triftige Gründe verfügen. Und auch diese müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als vier Tage ist. Mit entsprechenden Kontrollen ist zu rechnen.

Falls sich die Corona-Infektionszahlen aber weiterhin positiv entwickeln, könnten die Beschränkungen laut Innenminister Hamacek ab 15. Juni aufgehoben werden.

Belgien und Niederlande

Belgien führt bis mindestens 8. Juni Grenzkontrollen durch. Ziel ist es unter anderem, den Tourismus aus dem nahen Ausland einzudämmen.

Die Grenzen zu den Niederlanden sind nicht geschlossen. Es können jedoch trotzdem Kontrollen stattfinden, bei denen nach einem "triftigen Grund" für die Fahrt gefragt wird.

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Mit Material von dpa.

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