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Coronavirus: Die aktuelle Lage an Deutschlands Grenzen

Ein LKW fährt auf der Autobahn am Grenzschild der Niederlande vorbei
An den deutschen Außengrenzen herrscht wieder freie Fahrt ∙ © action press/Robin Utrecht

Mit dem Ende der Reisewarnung für die meisten EU- und Schengen-Staaten sind auch die deutschen Außengrenzen wieder offen. Einschränkungen gibt es nur noch für Fahrten nach Dänemark.

  • Freie Fahrt an den deutschen Außengrenzen

  • Einschränkungen noch für Dänemark

  • Kontrollen dennoch möglich

Fast alle deutschen Grenzen offen

Seit 15. Juni besteht an folgenden deutschen Außengrenzen wieder freie Fahrt - ein triftiger Grund für den Grenzübertritt muss nicht mehr nachgewiesen werden:

  • Niederlande

  • Belgien

  • Luxemburg

  • Frankreich

  • Schweiz

  • Österreich

  • Tschechien

  • Polen

Der Grenzübertritt kann allen allen Übergängen erfolgen, stichprobenartige Kontrollen sind aber weiterhin möglich. Wartezeiten sind daher nicht auszuschließen.

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Auch wenn immer mehr Länder ihre Grenzen für deutsche Touristen öffnen, wird der Sommerurlaub 2020 wegen des Coronavirus unter besonderen Umständen stattfinden. Die aktuelle Lage der beliebtesten Reiseziele:

Einschränkungen an den Grenzen zu Dänemark

Während an allen übrigen Außengrenzen Deutschlands wieder Reisefreiheit herrscht, gelten für Dänemark noch Sonderregeln:

  • Uneingeschränkt nach Dänemark einreisen dürfen bis auf Weiteres nur Einwohner Schleswig-Holsteins. Ein Nachweis des Wohnsitzes (z.B. Personalausweis) muss vorgelegt werden.

  • Bürger anderer Bundesländer dürfen nur einreisen, wenn sie mindestens sechs Übernachtungen in Dänemark gebucht haben. Die Übernachtungen können an unterschiedlichen Orten erfolgen. Übernachtet man privat, z.B. bei Freunden oder Verwandten, ist eine Bestätigung des Gastgebers erforderlich.

  • Grenzkontrollen finden weiterhin statt. Die Einreise ist nur über die folgenden Grenzstellen erlaubt: Ellund (A7), Kupfermühle/Krusau (B200) und Seth/Saed (B5)(jeweils rund um die Uhr) sowie Pattburg/Padborg (7-23 Uhr) und Pepersmark/Pebersmark (7-19 Uhr) möglich

Quarantäne bei Rückkehr aus Risikogebieten

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer, die sich mehrere Tage am Stück in Risikogebieten aufgehalten haben, müssen sich bei ihrer Rückkehr nach Deutschland bei den Gesundheitsämtern melden und sich in der Regel für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Die genauen Bestimmungen setzen die Bundesländer fest.

Hier finden Sie weitere aktuelle Informationen zur Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland.

Bundesregierung gegen neue Kontrollen an den Grenzen

Die Bundesregierung will auch im Falle erneut ansteigender Covid-19-Zahlen keine neuen Grenzkontrollen zu den Nachbarstaaten einführen. Dies sagte Innenminister Horst Seehofer am 13. Juli. Stattdessen wolle man sicherstellen, dass sich die Bewohner in den betroffenen Regionen vernünftig verhalten, also die Vorschriften zu Kontaktsperren, Mundschutz und Hygieneregeln konsequent beachten.

Hinweis zu Luxemburg

Obwohl die Zahl der Corona-Infektionen in Luxemburg in den letzten Wochen deutlich zugenommen hat und derzeit über dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner liegt, sind derzeit keine Grenzkontrollen geplant. Das Auswärtige Amt zählt Luxemburg allerdings zu den Corona-Risikogebieten und hat eine Reisewarnung ausgesprochen. Deshalb dürfte in den meisten Fällen nach einer Rückkehr von einem Luxemburg-Aufenthalt eine Quarantäne nötig werden.

Mit Material von dpa.

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