Rückruf Hyundai: Brandgefahr beim Inster, Softwarefehler bei diversen Modellen
Von Sabrina Doschek

Hyundai hat gleich mehrere Rückrufaktionen gestartet. Zum einen müssen mehr als 40.000 Exemplare des E-Kleinwagens Inster wegen Brandgefahr in die Werkstatt. Zum anderen benötigen diverse Hyundai-Modelle ein Software-Update für das Kombiinstrument.
14.600 Hyundai Inster werden in Deutschland zurückgerufen
Brandgefahr beim Inster: Undichtes Kühlmittelventil kann Kurzschluss auslösen
Weiterer Hyundai-Rückruf: Bei 4.300 Hyundai-Autos könnte Display ausfallen
Defektes Ventil: Brandgefahr beim Hyundai Inster
Beim E-Kleinwagen Hyundai Inster aus dem Produktionszeitraum vom 14. Februar 2024 bis 14. April 2026 kann ein defektes Drei-Wege-Ventil verbaut sein, welches den Kühlmittelkreislauf des Fahrzeugs steuert. Da das Ventil undicht sein kann, kann es zu einem Kurzschluss führen, was wiederum einen Brand auslösen kann. In Deutschland betrifft der Rückruf rund 14.600 Inster, die für einen Ventiltausch in die Werkstatt müssen. Der Rückruf ist beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gelistet und unter der Rückrufaktion "61D127" zu finden.
Hyundai-Rückruf wegen Softwarefehler im Cockpit
Neben dem Hyundai Inster Rückruf hat der Automobilhersteller aus Südkorea weitere Rückrufaktionen gestartet, die unter "61DC02" und "61D052" beim KBA gelistet sind. Gleich mehrere Modellreihen sind von einem Softwarefehler im Cockpit betroffen: Das Kombiinstrument (Cockpit hinter dem Lenkrad) könnte während der Fahrt neu starten und so für ein schwarzes Display sorgen. Die Gefahr: Warnhinweise könnten nicht angezeigt werden!
Vom Software-Fehler betroffen sind folgende Hyundai-Modelle, produziert zwischen dem 30. Juni 2025 und dem 14. November 2025:
Ioniq 5
Ioniq 6
Ioniq 9
Sonata
Palisade
Santa Fe
Grandeur
Tucson
Azera
Kona
Weltweit müssen über 36.300 Fahrzeuge aufgrund des Softwarefehlers in die Werkstatt, in Deutschland sind es rund 4.300 Autos.
Weitere Rückrufe finden Sie hier: Rückrufe