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Nach der Zeitumstellung steigt die Gefahr für Wildunfälle

Mit der Sommerzeit beginnt der Berufsverkehr eine Stunde früher bei Morgendämmerung, wenn Wildtiere wie Wildschweine aktiv werden. Daher Vorsicht: Das Risiko für Wildunfälle steigt in den nächsten Wochen deutlich. 


Seit dem Oster-Wochenende gilt wieder die Sommerzeit: Die Uhren wurden von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Das bedeutet für die Autofahrer nicht nur vermehrt Müdigkeit, sondern auch eine deutlich erhöhte Unfallgefahr. Der Grund: Die Zeitumstellung hat auf Rehe und Wildschweine keinerlei Wirkung. Sie sind wie gewohnt in der Morgendämmerung unterwegs. 


Die Dämmerung fällt durch das Vorstellen der Uhr in den kommenden Wochen genau mit dem Berufsverkehr zusammen. Der ADAC rät daher in dieser Zeit besonders vorausschauend und mit genügend Abstand zu fahren. 


Die ungewollte Begegnung mit Wildtieren ist auf allen Straßen möglich. Tritt ein Tier unvermittelt auf die Fahrbahn, sollte die Geschwindigkeit stark gedrosselt, abgeblendet und gehupt werden. 


Lässt sich ein Zusammenstoß nicht verhindern, sollten Autofahrer voll bremsen und auf keinen Fall ausweichen. Die Gefahr, dann mit dem Gegenverkehr oder einen Baum zusammenzustoßen, ist sehr hoch, was schlimmere Folgen haben könnte, als der Zusammenstoß mit dem Wild. Wichtig: Rehe und Wildschweine sind oft im Rudel unterwegs. Deswegen gilt auch, wenn ein Tier die Straße bereits passiert hat, weiter erhöhte Vorsicht.


Nach einem Unfall muss die Unfallstelle gesichert, die Polizei verständigt und verletzten Personen Erste Hilfe geleistet werden. Ein verletztes Tier darf auf keinen Fall berührt werden, da es beißen oder mit einer Krankheit infiziert sein könnte. Die Mitnahme von getötetem Wild gilt als Wilderei und ist strafbar.


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