Für Kinder und Jugendliche

Achtung Auto!
Verkehrssicherheitsprogramm "Achtung Auto!" ∙ © Aurelius Maier

Achtung Auto

„Achtung Auto“ ist ein Verkehrserziehungsprogramm der ADAC Stiftung.
Die Kinder erarbeiten aktiv die Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit und dem daraus folgenden Anhalteweg. Dabei schlüpfen sie sowohl in die Rolle des Fußgängers als auch des Mitfahrers im Auto. Bei einer Vollbremsung lernen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung des Anschnallgurtes kennen und erfahren die Folgen der Ablenkung durch Smartphone und Kopfhörer.

  • Zielgruppe: 5. + 6. Klasse

  • Zeitbedarf: Zwei Schulstunden (90 Minuten pro Klasse)

  • Anforderungen: Rund 120 m lange asphaltierte Strecke (gesicherte Straße, Parkplatz, Festplatz); ggf. Bewässerungsmöglichkeit der Fahrbahn; Lehrkraft zur Aufsicht und Unterstützung

Für weitere Informationen und Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an die ADAC Stiftung.

Aufgepasst mit ADACUS
Aufgepasst mit ADACUS ∙ © ADAC Stiftung

Aufgepasst mit ADACUS

Mit dem ersten Schultag beginnt für die ABC-Schützen meist auch die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr. Komplexe Situationen wie das Überqueren der Fahrbahn überfordern Kinder jedoch schnell. „Aufgepasst mit ADACUS“ heißt das kostenlose Verkehrssicherheitsprogramm, das die ADAC Stiftung für Vorschulkinder und Kinder der ersten Klassen anbietet. Damit sollen Eltern und Lehrer bei der Verkehrserziehung unterstützt werden und die Unfallzahlen aktiv gesenkt werden.

Sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielend erlernen

In dem rund 45-minütigen Programm vermitteln speziell ausgebildete Moderatoren kindgerecht wichtige Aspekte der Straßenverkehrssicherheit. Spielerisch schlüpfen die jungen Verkehrsteilnehmer beispielsweise in die Rolle eines Fußgängers, Autos oder Motorrads und erleben so interaktiv das Miteinander der jeweiligen Verkehrsteilnehmergruppen.

Im Mittelpunkt des Programms steht „ADACUS“, eine schlaue Raben-Handpuppe, welche die Aktionen der Kinder kommentiert. Wichtige Verhaltensregeln werden erklärt und aktiv eingeübt. Dabei werden persönliche Erfahrungen der Kinder aufgegriffen.

Deutschlandweit führt die ADAC Stiftung das Programm „Aufgepasst mit ADACUS“ gemeinsam mit den ADAC Regionalclubs durch.

Weitere Informationen gibt es unter www.stiftung.adac.de/adacus sowie bei der Abteilung Verkehr & Umwelt des ADAC Württemberg:

Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51
Fax: 07 11 / 28 00 - 1 45
E-Mail: denise.kolbas@wtb.adac.de

Bus fahren - aber richtig
Bus fahren - aber richtig ∙ © PPfotodesign/Leif Piechowski

Bus fahren - aber richtig

Der Bus ist das Verkehrsmittel Nummer 1 im Schülerverkehr in Baden-Württemberg. Rund 1,25 Millionen Schülerinnen und Schüler fahren damit täglich zur Schule. Der ADAC, die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) wollen den Schulweg sicherer machen und den Übergang der Fünftklässler in die neue Schule erleichtern.
Das sichere und richtige Verhalten im Bus kann man erlernen. Dazu dient das Schulbustraining „Busfahren, aber richtig!“. Das Training erfolgt durch qualifizierte Trainer in Abstimmung mit den Schulen und Busunternehmen ganzjährig und ist für die Schulen kostenlos.

Inhalte

Folgende Themen werden in einer Schulstunde in Theorie und durch praktische Übungen im und am Bus vermittelt.

  • Stress vermeiden - Regel beachten - rechtzeitiges Losgehen, Ablenkungen (z. B. Smartphone, MP3-Player), Drängelei, Fahrkarten, Verkehrsregeln, Regeln im Bus

  • Haltestelle - Sicherheitsbereiche, Sicherheitsabstände, Ausschwenken des Busses, Sicherheitsverhältnisse, Toter Winkel

  • Verhaltensregeln - Fahrbahnüberquerungen, Ein- und Aussteigen, Ordnung (Schulranzen etc.), Stehplätze, Vandalismus

  • Sicherheitseinrichtungen - Sicherheit an Türen, Festhaltemöglichkeiten, Nothammer, Erste-Hilfe und Feuerlöscheinrichtungen, Piktogramme

  • Bremstest - Welche Kräfte werden beim Bremsen frei?

Was muss die Schule tun?

Der Erstkontakt erfolgt über das örtliche Busunternehmen. Falls das Busunternehmen keinen Trainer stellen kann, organisieren diesen WBO oder ADAC. Die Schule stellt einen Schulstunde sowie eine Lehrkraft pro Klasse als Aufsichtsperson bereit. Das Training erfolgt anschließend in Zusammenarbeit mit örtlichen Busunternehmen an der Schule oder an einer geeigneten Bushaltestelle.

Hier melden Sie sich an

ADAC Württemberg e.V.
Frau Kolbas
Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51
Fax 07 11 / 28 00 - 1 45
E-Mail: denise.kolbas@wtb.adac.de

WBO e.V.
Herr Burkart
Telefon 0 70 31 / 6 23 01
E-Mail: info@busforum.de

ADAC Jugendfahrradturnier
ADAC Jugendfahrradturnier ∙ © Aurelius Maier

ADAC Jugendfahrradturnier

Es ist ein Klassiker: Das ADAC Jugendfahrradturnier gibt es seit mehr als 45 Jahren, ist damit eine der ältesten Verkehrssicherheitsaktionen in Deutschland. Die Qualifikationswettbewerbe werden überwiegend an Schulen unter Regie der ADAC Ortsclubs ausgetragen. Mit dem ADAC Jugendfahrradturnier werden 8- bis 15-Jährige auf das richtige Verhalten und das sichere Beherrschen des Fahrrades vorbereitet. Schirmherr des württembergischen Turniers ist Verkehrsminister Winfried Hermann.

Informationen für Schulen und Ausrichter

Weitere Informationen zu den ADAC Jugendfahrradturnieren in Württemberg erhalten Sie bei der Abteilung Verkehr und Umwelt des ADAC Württemberg. Schulen oder Vereine, die ein Turnier ausrichten wollen, melden sich beim ADAC Württemberg unter Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51 oder per E-Mail (verkehr@wtb.adac.de).

Ziele des Programms

Das Turnier beginnt mit einer Fahrradkontrolle. Die Teilnehmer werden durch diese Kontrolle angehalten, nur ein verkehrssicheres Fahrrad zu benutzen und jederzeit auf einen einwandfreien Zustand zu achten. Die acht Fahraufgaben, ausgerichtet an Situationen und Anforderungen des Straßenverkehrs, haben folgende Lernziele:

  1. Anfahren - Unmittelbar vor dem Losfahren noch einmal nach hinten umschauen

  2. Spurbrett - Auch bei wenig Platz das Gleichgewicht halten und sicher geradeaus fahren

  3. Kreisel rechts - Mit einer Hand lenken, mit der anderen zum Beispiel Zeichen geben und dabei auch noch bremsbereit sein

  4. Spurgasse beziehungsweise Achter - Kurven und Engstellen mit angepasster Geschwindigkeit und mit der richtigen Pedalstellung durchfahren

  5. Kreisel links - Mit einer Hand lenken, mit der anderen zum Beispiel Zeichen geben und dabei auch noch bremsbereit sein

  6. Spurwechsel - Vor dem Überholen und vor jedem Wechsel der Spur umschauen und - wenn „frei" ist - ein deutliches Handzeichen geben

  7. Slalom - vorausschauend fahren und Hindernissen auch bei schneller Fahrt ohne großen Bogen ausweichen

  8. Bremstest - Aus schneller Fahrt ohne zu schleudern korrekt abbremsen und zielgenau anhalten

Während der Fahrt im Parcours sollen die Kinder und Jugendlichen - wie im realen Straßenverkehr - möglichst im Sattel sitzen bleiben und die Füße nicht von den Pedalen nehmen. Außerdem sollen die Kinder daran gewöhnt werden, ausschließlich mit Helm zu fahren.

SCHATTEN - Ich wollte doch leben!
SCHATTEN - Ich wollte doch leben! ∙ © Aurelius Maier

SCHATTEN - Ich wollte doch leben!

„Schatten – Ich wollte doch leben!“ ist eine außergewöhnliche und bewegende Ausstellung, die sechs Schicksale von jungen Menschen beinhaltet. Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf dieser Seite.

Für Schulen ist dieses Programm kostenfrei.

Inhalt der Ausstellung

Sechs Schicksale - sechs Schatten: Das Risiko junger Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist drei Mal höher als das aller anderen Altersgruppen. Gedenkkreuze am Straßenrand erinnern an diejenigen, die aus ihrem jungen Leben gerissen wurden - und jedes Kreuz steht für ein tragisches Schicksal. Zurück bleiben Angehörige und Freunde, für die danach nichts mehr ist wie zuvor. Zurück bleiben Familien, die nach dem Verlust ihres Kindes mit einem unendlichen Schmerz ringen.

Der ADAC setzt sich für individuelle Mobilität ein, beleuchtet allerdings auch die Schattenseiten und Gefahren - ehrlich und ungeschminkt. Die Ausstellung soll Aufmerksamkeit wecken, dass aktive Verkehrssicherheitsarbeit ein öffentliches Anliegen und eine öffentliche Aufgabe ist. Denn jedes weitere Kreuz am Straßenrand ist ein Kreuz zu viel.
Idee und Konzept

Idee und Konzept

Konzeptentwicklerin Dipl.-Komm.-Designerin Marlene Schlund: "SCHATTEN entwickelte ich bereits 2005 während meines Studiums als Beitrag zu einer Ausschreibung des Bayerischen Innenministeriums. Es wurde als eine von sieben Arbeiten ausgezeichnet, jedoch erst durch den ADAC umgesetzt. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, mit Müttern, die durch das Schicksal ihres verstorbenen Kindes andere Leben retten möchten, mit Wut, Trauer und Verzweiflung hat mich nachhaltiger beeinflusst, als es jede Info-Broschüre oder Unfall-Statistik je gekonnt hätte. Diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben. An jeden, der immer noch denkt: 'Mir wird schon nichts passieren.'"

Infomaterial
Bei Rückfragen

ADAC Württemberg e.V.
Frau Kolbas
Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51
Fax: 07 11 / 28 00 - 1 45
E-Mail: denise.kolbas@wtb.adac.de

Programm "Recht und Verkehr"
Programm "Recht und Verkehr" ∙ © ADAC Württemberg e.V.

Programm "Recht und Verkehr"

Zielgruppe des ADAC-Unfallpräventionsprogramms "Recht und Verkehr" ist die Sekundarstufe 2 an Gymnasien sowie Berufsschulen. Das Programm dauert zwei Schulstunden (zweimal 45 Minuten). Die Vorträge werden von ADAC-Fachanwälten für Verkehrsrecht durchgeführt und sind für die Schulen kostenlos.

Das sind die Themen
  • Teil 1:
    Zivilrecht und Versicherungsrecht (Verhalten nach einem Verkehrsunfall, Versicherungsrechtliche Fragen, Gebrauchtwagenkauf)

  • Teil 2:
    Führerschein, Ordnungswidrigkeiten und Strafrecht (Fahrerlaubnis, Fahrerlaubnis auf Probe, Stufenführerschein)
    Fahreignungsregister und Fahreignungs-Bewertungssystem (Strafsachen im Straßenverkehr, Fallbeispiel: Alkohol am Steuer)

Hier können sich Schulen anmelden

ADAC Württemberg e. V.
Frau Kolbas
Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51
Fax: 07 11 / 28 00 - 1 45
E-Mail: denise.kolbas@wtb.adac.de

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?