Sturz auf der Kreuzfahrt: ADAC bringt Verletzten sicher zurück nach Stuttgart

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24 Tage Meer, Sonne, fremde Länder, neue Kulturen. Für Hans-Joachim Blessing steht die vielleicht schönste Reise seines Lebens bevor. Auf einer Kreuzfahrt soll es die Westküste Afrikas entlang gehen: Namibia, Angola, Nigeria, Mauretanien. Doch es kommt alles anders, die Traumreise endet brutal am dritten Tag.

Schneller Rücktransport mit Arzt-Begleitung

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Der 75-Jährige stürzt auf dem Schiff auf einer Treppe und bricht sich den Oberschenkelhals-Knochen. Er wird von Lüderitz in Namibia mit einer Propeller-Maschine in die Hauptstadt Windhoek geflogen, liegt dort drei Tage in der Klinik, ehe es weitergeht nach Johannesburg (Südafrika). Der ADAC hat einen Arzt aus Deutschland geschickt, der ihn nach Hause begleitet. Über Istanbul gelangt er zurück nach Stuttgart und direkt ins Diakonie-Klinikum. Röntgen, Narkose, Schraube rein. 6 Tage Klinik, 5 Tage später Reha.

„Dort habe ich mich wieder aufpäppeln lassen. Ich habe so viele freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt, und alles hat geklappt wie am Schnürchen. Das gilt insbesondere auch für das Team des ADAC, das meinen Rücktransport organisiert hat.“

Hans-Joachim Blessing

Heute kann er wieder lachen

Ein dreiviertel Jahr später hat Blessing eine Schraube im linken Oberschenkel, eine fünf Zentimeter lange Narbe und freut sich im Rückblick, dass seine Rettung dank ADAC Mitgliedschaft so gut gelaufen ist. Er erinnert sich an die türkische Stewardess, die ihn in breitem Schwäbisch begrüßte, als man ihn auf einer Art aufblasbaren Trage für den Heimflug ins Flugzeug brachte. „Isch aber net gut, was Ihne passiert isch.“

Da kann man ihr nur zustimmen. Zum Glück geht es Hans-Joachim Blessing heute wieder gut. Das Mitglied und ehemalige Vorstand des MCS Stuttgart, eines ADAC-Ortsclubs, kann heute schon wieder darüber lachen.