Vorschriften für Straßen und Verkehrssituationen

Elektronische Parkscheibe

Anfang 2005 hat der Gesetzgeber elektronische Alternativen für die Parkzeitüberwachung erlaubt. Seitdem darf auch die elektronische Parkscheibe verwendet werden.

Die elektronische Parkscheibe muss folgende Kriterien erfüllen: 

  • Typengenehmigung muss erteilt sein,
  • nach dem Abstellen des Fahrzeugmotors darf sie ihre Einstellung nicht ändern und sie muss gegen jegliche Eingriffe gesichert sein,  
  • auf der Vorderseite trägt sie eine Abbildung des Verkehrszeichens 314,
  • über dem Display steht das Wort „Ankunftszeit“,
  • im Display ist eine 24-Stunden-Zeitangabe mit einer Zahlenhöhe von mindestens 2 cm und
  • sie muss von außen gut und zweifelsfrei lesbar sein.

 
Die elektronische Parkscheibe stellt sich mithilfe eines integrierten Bewegungsmelders automatisch auf den Anfang der halben Stunde ein, die dem Abstellen des Fahrzeugs folgt. Danach wird ihre Einstellung nicht geändert, so dass die Vorrichtung gegen jegliche Änderung der Ankunftszeit gesichert ist. Damit unterscheidet sich dieses legale Geräte von den im Straßenverkehr verbotenen sogenannten „mitlaufenden Parkscheiben“.