Handyverbot im Ausland

14.6.2019

Während der Fahrt mit dem Handy zu telefonieren, stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Darüber sind sich inzwischen alle Länder Europas einig. Als letztes Land hat Schweden im Februar 2018 ein Handyverbot am Steuer erlassen. Uneinigkeit herrscht aber bei der Bestrafung von Handysündern und der Höhe der Geldbußen. Unsere Juristen haben eine Übersicht zusammengestellt, welche Bußgelder in den europäischen Urlaubsländern gelten.

Frau mit Handy am Steuer
©ADAC/Jasmin Rozencwajg

Ablenkung spielt als Unfallursache eine ähnlich große Rolle wie Alkohol am Steuer. Schätzungen gehen davon aus, dass bei jedem zehnten Verkehrsunfall mit Personenschaden Unachtsamkeit der entscheidende Auslöser ist. Vor allem Smartphones und Navigationsgeräte lenken Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Weil das Verbot von vielen Autofahrern offenbar nicht richtig ernst genommen wird, gehen vor allem die Behörden im Ausland drastisch gegen Handysünder vor.

Handy am Steuer – Das kosten Verstöße im Ausland 

Land Bußgeld
Belgien ab 110 €
Bosnien-H. ab 50 €
Bulgarien 25 €
Dänemark 200 €
Estland bis 400 €
Finnland 100 €
Frankreich ab 135 €
Griechenland 100 €
Großbritannien ab 230 €
Island 40€
Italien ab 160 €
Irland ab 60 €
Kroatien 70 €
Lettland 15 €
Litauen ab 85 €
Luxemburg 145 €
Niederlande 230 €
Norwegen 135 €
Österreich ab 50 €
Polen ab 50 €
Portugal ab 120 €
Rumänien ab 125 €
Schweden 160 €
Schweiz 85 €
Slowakei ab 50 €
Slowenien 120 €
Spanien ab 200 €
Tschechien ab 40 €
Ungarn ab 50 €

 

Alle Informationen zum Handyverbot in Deutschland finden Sie hier.