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Wintersperre: Viele Alpenpässe bereits geschlossen

Straße vor Winterlandschaft
Rund 40 Alpenpässe sind in den Wintermonaten gesperrt. ∙ © iStock.com/Antonel

In den Alpen werden jetzt immer mehr Passstraßen für die Wintermonate geschlossen. Bis zum Jahresende wird der Winterschlaf mehr als 40 Übergänge erfassen.

Folgende Pässe sind bereits gesperrt:

  • Österreich:

     Silvretta Hochalpenstraße, Timmelsjoch, Großglockner Hochalpenstraße, Sölkpass, Staller Sattel, Maltatal Hochalmstraße und Nockalmstraße

  • Schweiz:

     Col de la Croix, Furka, Glaubenbüelen, Gotthard, Grimsel, Großer St. Bernhardpass, Klausen, Nufenen, San Bernardino, Susten und Umbrail

  • Italien:

     

    Stilfser Joch und Gavia

  • Frankreich:

     

    Agnel, Galibier, Glandon, Iseran, Izoard, Kleiner St. Bernhard, Lombarde und Mont-Cenis

Weitere Sperren bis Ende November

Zum Monatsende werden in der Schweiz die zur Zeit vorübergehend gesperrten Pässe AlbulaSplügen, Forcola di Livigno, die in den nächsten Tagen noch einmal öffnen könnten, endgültig für den Winter geschlossen. In Frankreich sind dann die Übergänge Allos und Cayolle und in Italien das Würzjoch nicht mehr befahrbar.

Schlusslicht ist erfahrungsgemäß der Schweizer Flüelapass, der meist bis kurz nach Neujahr offen bleibt.

Aktuelle Verkehrslage

Wer jetzt in die Berge will, sollte sich vor Fahrtantritt beim ADAC über die aktuelle Lage erkundigen. Vor allem in höheren Lagen kann jederzeit Schnee fallen. Dadurch können auch Pässe, die im Winter generell befahrbar sind, vorübergehend gesperrt sein. Informationen zum Straßenzustand und der Befahrbarkeit aller wichtigen Alpenstraßen findet man bei der ADAC Alpenstraßeninfo, aktuelle Verkehrsmeldungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol bei ADAC Maps.

Keine Bergfahrt ohne Winterreifen

Offene Pässe sollten ab sofort nur noch mit Winterreifen befahren werden. Auf Nummer Sicher geht, wer zusätzlich Schneeketten dabei hat. Autofahrer, die mit unzureichender Bereifung unterwegs sind, gefährden nicht nur ihre eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer, außerdem drohen empfindliche Strafen. Besonders teuer wird es bei einem Unfall.

Einzelheiten zu den Winterreifen-Regeln in 20 Ländern finden Sie hier.

Tipps zu Schneeketten

Wer keine eigenen Schneeketten besitzt, kann diese beim ADAC erwerben. Der Vorteil für ADAC Mitglieder: Wer den Kettensatz nicht benutzt und die Verpackung nicht beschädigt, bekommt den Kaufpreis zurückerstattet und zahlt lediglich eine Gebühr von 3 Euro pro Tag.

Diesen Service bieten zahlreiche ADAC Geschäftsstellen an.



Foto: iStock.com/Antonel.

Kontakt zur Redaktion: redaktion@adac.de