Der Test im Überblick
sehr gut

Radfahrersicherheit an Kreuzungen: Kiel

ADAC Testergebnis

Stadt Kiel
Einwohner 247.943
Anzahl der Testrouten** 11
ADAC Urteil
++
Kreuzungen mit Ampeln
++
Kreuzungen ohne Ampeln
++
Grundstückszufahrten
++
** Die Anzahl der Testrouten orientiert sich an der Einwohnerzahl der Städte
++
sehr gut
+
gut
o
ausreichend
-
mangelhaft
--
sehr mangelhaft

Allgemeine Daten zu Kiel

Einwohner 247.943
Gesamtlänge der Routen rund 43 Kilometer
Route 1 Lüderitzstraße/ Verdieckstraße – thyssenkrupp Marine Systems GmbH, Werftstraße
Route 2 Universitätsklinikum, Rosalind-Franklin-Straße – Schaßstraße 10
Route 3 Max-Planck-Schule, Winterbeker Weg – Blücherplatz 2
Route 4 Brunsrade 11 – Osloring 47
Route 5 Alter Markt/ Dänische Straße – Blücherplatz 20
Route 6 CITTI-PARK, Arfrade – Jungfernstieg 20
Route 7 Caprivistraße 21 – Christian-Albrechts-Universität, Leibnizstraße
Route 8 Blücherplatz 3 – Hauptbahnhof
Route 9 thyssenkrupp Marine Systems GmbH, Werftstraße – Hauptbahnhof
Route 10 Ostseeküstenroute, Kiellinie/ Düsternbrooker Weg – Prieser Strand/ Sporthafen Stickenhörn
Route 11 Hansastraße 82 – Sparkassen-Arena, Europaplatz

Stärken / Schwächen

Stärken Schwächen
Kreuzungen und Einmündungen mehrheitlich ohne Mängel - größtenteils im Mischverkehr (ohne gesonderte Radwege) Bei der Überquerung von stark befahrenen Straßen öfters keine Hilfen wie etwa Mittelinseln oder Ampeln (Beispiel: Papenkamp bei Überquerung der Ringstraße)
Direktes Linksabbiegen für Radfahrer an Kreuzungen mit Ampeln öfters möglich Haltelinien für Radfahrer öfters weniger als drei Meter vor der Kfz-Haltelinie – Radfahrer damit von Autofahrern leicht zu übersehen (Beispiel: Feldstraße/ Beselerallee); vereinzelt sogar lediglich auf Höhe der Kfz-Haltelinie
Ampeln für Radfahrer mehrheitlich früher grün als für Kfz-Verkehr (Beispiel: Brunswiker Straße/ Blocksberg) Ampeln für Radfahrer öfters nicht früher grün als für Kfz-Verkehr
Haltelinien für Radfahrer öfters mindestens drei Meter vor der Kfz-Haltelinie – Radfahrer damit gut im Blickfeld der Autofahrer (Beispiel: Westring Ecke Hasseldieksdammer Weg) Radwege über Kreuzungen und Einmündungen teilweise mehr als zwei Meter von der Straße abgesetzt (vereinzelt sogar mehr als fünf Meter) und damit für abbiegende Autofahrer schwer erkennbar
Parallel zur Straße geführte Radwege über Kreuzungen und Einmündungen mehrheitlich nicht mehr als zwei Meter abgesetzt – Radfahrer damit gut im Blickfeld abbiegender Autofahrer (Beispiel: Ostring Ecke Tiefe Allee) Auf Fahrradstraßen teilweise keine Vorfahrt für Radfahrer an Einmündungen (Beispiel: Papenkamp Ecke Harriestraße und Harmsstraße)
Radwege an Kreuzungen und Einmündungen nahezu immer auf Fahrbahnniveau abgesenkt (Beispiel: Schloßgarten/ Prinzengarten Ecke Dänische Straße)
Sehr wenige Grundstückszufahrten mit Sichteinschränkungen*
Wenige Radwegabsenkungen bei Grundstückszufahrten*

* Im Vergleich der Teststädte

Anmerkung:

Seit Ende September gibt es eine Fahrradautobahn (Veloroute 10) zwischen Universität und Hassee, die keine Berücksichtigung im Test fand.

  1. §       Die genannten Stärken und Schwächen stellen das durchschnittliche Ergebnis über alle Testrouten der Stadt hinweg dar. Die Kreuzungen wurden ausschließlich in Fahrtrichtung bewertet.
  2. §        Die verwendeten Formulierungen zur quantitativen Beschreibung von Stärken und Schwächen begründen sich in den folgenden Erfüllungsgarden der einzelnen Aussagen: „immer/alle“ =100%, „nahezu alle“ <100% bis ≥95%, „mehrheitlich/größtenteils“ <95% bis >50%,  „öfters“ ≤50% bis ≥20%, „teilweise“ <20% bis ≥10%, „vereinzelt/einzelne“ <10% bis >0%, „nie/keine“ =0%.

Der Test im Überblick