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Einreise nach Mexiko und Zollbestimmungen

Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt hat für nicht notwendige, touristische Reisen eine Reisewarnung ausgesprochen. Es ist mit Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr zu rechnen, die auch kurzfristig erfolgen können. Es besteht das Risiko, dass die Rückreise nicht mehr angetreten werden kann. Die Reisewarnung besteht zunächst bis zum 30. September 2020.
Informationen zur Situation im Land enthalten die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Wegen der Coronapandemie können Einreiseverbote oder -beschränkungen, Quarantänebestimmungen und weitere besondere Vorschriften erlassen worden sein. Sie sind in den unten genannten Einreisebestimmungen nicht enthalten. Über solche aktuellen Bestimmungen informieren die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

Für einen touristischen Aufenthalt wird der Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass anerkannt. Das Dokument muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Das Auswärtige Amt rät davon ab, mit einem Reisepass zu reisen, der bei einer Passbehörde als gestohlen gemeldet und später wiedergefunden wurde. Solche Papiere können zu Schwierigkeiten führen.
Auch beschädigte Reisedokumente (z.B. ausgefranster Außeneinband oder gelockerte Bindung der Seiten) können zur Einreiseverweigerung führen.

Bei der Einreise ist eine Touristenkarte (FMM) auszufüllen. Der Grenzbeamte stempelt die Karte ab und trägt die Aufenthaltsdauer (höchsten 180 Tage) ein. Bei der Ausreise ist die Karte wieder vorzulegen. Achten Sie auf die korrekte Gültigkeitsdauer, um den Aufwand einer Verlängerung im Land zu vermeiden.

Für die Touristenkarte wird eine Gebühr von 575 MXN erhoben, die im Flugticket enthalten ist. Bei der Landeinreise ist sie bar in Landeswährung gegen Quittung einzuzahlen. Findet die Einreise auf dem Luftweg und die Ausreise auf dem Landweg statt, sollte zum Nachweis der Bezahlung das Flugticket im Original oder in Kopie für die Ausreise aufbewahrt werden.

Wurde die Touristenkarte nicht abgestempelt, was bei der Einreise von den USA auf dem Landweg mitunter vorkommt, ist dies durch das Insituto Nacional de Migración (INM) nachzuholen, in Tijuana wäre dies das INM-Büro am Flughafen. Erforderlich ist ein Nachweis, z.B. das Busticket.

Für die häufigen Personenkontrollen im Land sollten ständig Kopien der Touristenkarte, des Zahlungsbelegs dafür bzw. des Flugtickets sowie des Personaldokuments mitgeführt werden.

Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Hund und Katze

Weitere Regelungen

Bei der Einreise ist die Kontaktaufnahme mit der SAGARPA-SENASICA erforderlich, die das Tier untersucht und die erforderliche Einfuhrbescheinigung ausstellt.

Vorgelegt werden müssen:

Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Lebens- und Genussmittel

Zollfrei bleiben (Alkohol und Tabak ab 18 Jahren):
20 Zigarettenschachteln, 25 Zigarren oder 200 g Tabak, 6 l Wein oder 3 Liter Spirituosen, eine angemessene Menge Eau de Toilette und Parfüm sowie Geschenke bis zu einem Gegenwert von 300 US-$ (keine Spirituosen und Tabakwaren).

Gebrauchsgüter

Das Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch unterliegt keinen Beschränkungen.

Besondere Bestimmungen

Ein Einfuhrverbot besteht für Lebensmittel, Drogen, Pflanzen und Tiere (gilt nicht für Hunde und Katzen) sowie für die daraus hergestellten Artikel.

Bei der Ausreise zu beachten

Ein Ausverbot besteht für Gold (nicht Goldschmuck), Antiquitäten, archäologische Fundstücke und Kakteen.

Alle Angaben ohne Gewähr.