Vom Blitz getroffen: ADAC holt Urlauberin nach Hause

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Von Roman Breindl

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Blitzeinschlag über dem Meer in Kroatien
Auf einem Campingplatz in Kroatien schlug der Blitz ein und traf Urlauberin Neli T.© Shutterstock/Joachim Bago

Ein Campingstopp in Kroatien endet für das Ehepaar Neli und Uwe T. in einer Katastrophe: Während eines Gewitters trifft der Blitz unvermittelt Neli – mit dramatischen Folgen.

Uwe T. erlebt den Horror hautnah: Seine Frau liegt bewusstlos am Boden, ihr Körper raucht, Kleidung und Schmuck sind verbrannt. Immer wieder setzt ihr Herz aus, der Rettungsdienst bringt sie in die Klinik. Dort diagnostizieren die Ärzte schwere Verbrennungen, ein gerissenes Trommelfell und starke neurologische Symptome.

ADAC organisiert Rücktransport in deutsche Klinik

Noch am Abend nimmt Uwe T. Kontakt zum ADAC Ambulanz-Service auf. Das Team spricht mit den kroatischen Ärzten, übersetzt Diagnosen und schätzt die medizinische Lage ein. Nach mehreren Tagen Stabilisierung organisiert der ADAC den Rücktransport sowie ein Bett in der Wunschklinik in Würzburg. Heute geht es Neli besser, doch einige Verletzungen heilen nur langsam. Trotz der extremen Erfahrung planen beide ihre nächste große Reise – bei Gewitter aber mit neuer Vorsicht.

Der ADAC Ambulanz-Service holt pro Jahr rund 47.500 Patienten zurück nach Deutschland, die im Urlaub verunglückt oder erkrankt sind. Dabei greift der ADAC Ambulanz-Service auf eine eigene Flotte von derzeit vier hochmodernen Ambulanz-Jets zurück, bucht für die Erkrankten ausgesuchte Plätze in Linien- oder Charterflügen oder nutzt bodengebundene Patiententransporte.

Mehr dazu, wie der ADAC Ambulanz-Service bei Blitzschlag im Urlaub hilft.