Schnee und gefrierender Regen: Glättegefahr in Deutschland

• Lesezeit: 3 Min.

Von Katja Fastrich

Feedback

Stau bei Glatteis auf der Autobahn
Gefrierender Regen und Schnee: Die Glättegefahr ist zum Wochenanfang hoch© stock.adobe.com/Visions-AD

Gefrierender Regen macht die Straßen zum Wochenanfang wieder rutschig – besonders im Nordosten Deutschlands. Wo Autofahrer besonders aufpassen müssen und in welcher Region viel Schnee herunterkommen könnte.

  • Glatteis in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin

  • Viel Neuschnee im Norden Bayerns

  • Probleme im Berliner Nahverkehr

  • Zugausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr

Gefrierender Regen, Böen und Schnee: Zum Wochenstart erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) zunächst weiter Glätte für Teile des Landes. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin warnen die Meteorologen bis in den Morgen vor Glatteis. Durch überfrierenden Regen könnte es für Autofahrer und Autofahrerinnen auf den Straßen gefährlich werden. Bereits in den frühen Morgenstunden des Montags ereigneten sich zahlreichen Verkehrsunfälle auf Autobahnen in Franken und Sachsen.

Deutschland: Glättegefahr lässt nur langsam nach

Im Nordosten entspanne sich tagsüber die Glättegefahr wegen gefrorener Böden nur zögerlich. Auch in Südostbayern und Ostsachsen bestehe weiter Gefahr durch überfrierende Nässe. Dagegen bringe weniger Regen und ein Temperaturanstieg in Sachsen und Südbrandenburg vorübergehende Entspannung.

Warnung vor Schnee in Bayern

Schnee könnte vom Süden bis in den Norden fallen. Im bayerischen Franken warnt der DWD in mehreren Landkreisen vor starkem Schneefall. In den Landkreisen Haßfurt, Bamberg, Forchheim, Schweinfurt, Erlangen und Lichtenfels könnten es zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee geben. In mehreren Landkreisen finden an den Schulen kein Präsenzunterricht statt.

Gefährliches Glatteis auf den Straßen

Grundsätzlich gilt: Bei Straßenglätte ist es am wichtigsten, besonders vorausschauend und umsichtig zu fahren und genügend Abstand einzuhalten.

Hier erfahren Sie alles zur aktuellen Straßensituation in Deutschland.

Gut zu wissen: In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.

Straßenglätte: Pannenhilfe durch den ADAC

Auch in Notsituationen sind die ADAC Pannenhelfer rund um die Uhr für die Mitglieder unterwegs. Etwas längere Wartezeiten als üblich sollten aber einkalkuliert werden.

Panne online melden? Hier geht's zum Formular.

Deutsche Bahn: ICE und Regionalzüge fallen aus

Aktuell kommt es aufgrund von Winterwitterung zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr der Deutsche Bahn Dadurch sind Verspätungen und Ausfälle möglich. Auch IC- und ICE-Verbindungen können betroffen sein.

  • Auf den Strecken Berlin – Stralsund und Berlin – Rostock können aktuell keine Fernverkehrszüge verkehren

  • Auf der Strecke Hamburg – Hannover verkehren die Züge des Fernverkehrs mit Verspätung. Weiterhin müssen einzelne Züge auf dieser Verbindung ausfallen

  • In den Großräumen Stuttgart und Ulm kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr

Nach Angaben des Bahnunternehmens Metronom gibt es auch Ausfälle im Regionalverkehr: Auf der Strecke Hamburg-Uelzen fahren wegen des Wetters derzeit keine Züge. Weichen bei Lüneburg, Bienenbüttel, Bad Bevensen und Uelzen sowie beim Bahnbetriebswerk in Uelzen seien gestört, die Züge führen derzeit nicht, heißt es seitens der DB.

In Berlin ist aktuell der Straßenbahnverkehr wegen vereister Gleise eingestellt. Der Bus- und U-Bahnverkehr kann unregelmäßig sein.

Urlaubstipps und Reiseinspirationen. Kostenlos vom ADAC

Mit Material von dpa.