Rutschiger Rosenmontag: Schnee und Glättegefahr in Deutschland

Der Winter hält Deutschland weiter fest im Griff: Karnevalsfans müssen sich auf kaltes, teils winterliches Wetter einstellen. Besonders am Rosenmontag kann es rutschig werden. Die Aussichten.
Rosenmontag regional rutschig: Schnee, Regen und Glatteis möglich
Kälte breitet sich aus, bestes Karnevalswetter am Sonntag, 15. Februar
Autofahrende: Glatteisgefahr beachten, Winterdienst teils eingeschränkt
Ausgerechnet zum Karnevals-Höhepunkt wird es winterlich: Am Rosenmontag, 16. Februar, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) morgens gebietsweise Schnee. Wo mildere Luft den Schnee in Regen verwandelt, ist dann auch Glatteis möglich, so DWD-Meteorologe Simon Trippler.
Allerdings könnte sich die Situation in den Karnevalsmetropolen am Rhein und Main bis zum Mittag durch steigende Temperaturen bereits entspannen. Dennoch ist nicht mit durchgehendem Trockenwetter zu rechnen. Aber: Laut Prognosen bleibt der vorhergesagte Sturm aus!
Die Kälte kommt: Temperaturgefälle in Deutschland
Am Freitag, 13. Februar, herrscht noch ein deutliches Temperaturgefälle: Im Norden Deutschlands bleibt es nur knapp über null Grad, im Süden sind Höchstwerte im zweistelligen Bereich möglich. Während es ab der Mitte zeitweise regnet und im Norden Schnee fällt, breitet sich am Samstag, 14. Februar, die Kälte weiter nach Süddeutschland aus. Die Niederschläge gehen dann zunehmend in Schnee über und die Temperaturen liegen zwischen minus einem Grad in Schleswig-Holstein und bis zu sieben Grad in Südostbayern.
Das beste Karnevalswetter wird für Sonntag, 15. Februar, erwartet: Es bleibt meist trocken, vereinzelt scheint sogar die Sonne. Die prognostizierten Temperaturen liegen allerdings nur noch zwischen minus zwei bis plus fünf Grad.
Glättegefahr ab der Nacht zum Montag
In der Nacht zum Rosenmontag, 16. Februar, wird es glatt: Zunächst ist es Schnee, der im Westen in Regen übergeht. Es besteht Glatteisgefahr bei Tiefstwerten von plus zwei Grad im Westen bis minus acht Grad im Osten.
Glättewarnung: Das sollten Autofahrende beachten
Grundsätzlich gilt: Bei Straßenglätte ist es am wichtigsten, besonders vorausschauend und umsichtig zu fahren und genügend Abstand einzuhalten. Es wird geraten, sich vor Fahrtantritt über die Situation auf den Autobahnen zu informieren.
Hier erfahren Sie alles zur aktuellen Straßensituation in Deutschland.
Auch in Notsituationen sind die ADAC Pannenhelfer rund um die Uhr für die Mitglieder unterwegs. Etwas längere Wartezeiten als üblich sollten aber einkalkuliert werden.
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Eingeschränkter Winterdienst – Streusalz wird knapp
In Hessen, Niedersachsen und auch in anderen Bundesländern ist inzwischen wegen der lang anhaltenden winterlichen Bedingungen teilweise das Streusalz knapp: Die Lager sind fast leer. Hersteller produzieren rund um die Uhr, doch die Nachfrage übersteigt die Kapazitäten. Mit den neuen Glättewarnungen zum Karnevalswochenende spitzt sich die Lage wieder zu.
Gut zu wissen: In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.
Mit Material von dpa.