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Taxi fahren in Corona-Zeiten: 7 Tipps

Älterer Herr steigt in Taxi
Wer während der Corona-Krise Taxi fahren muss, kann sich und andere mit einfachen Verhaltensregeln schützen ∙ © Shutterstock/Olena Yakobchuk

Die Corona-Pandemie zwingt immer mehr Menschen in häusliche Isolation. Personen mit chronischen Beschwerden oder sonstigen Einschränkungen, die kein Auto haben, können gerade jetzt auf ein Taxi angewiesen sein. Dr. Klaus-Ludwig Schäfer vom ADAC Ambulanz-Service gibt Tipps, wie sich das Risiko einer Ansteckung minimieren lässt.

Soziale Distanzierung ist derzeit das Gebot der Stunde. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu bremsen, greifen Länder, Städte und Kommunen zu drastischen Maßnahmen. Wer jetzt Taxi fahren muss, sollte die folgenden Verhaltensregeln beachten.

  • Offenheit: Schon bei der Taxibestellung sollten Sie Ihr Anliegen kundtun: Erläutern Sie, dass Sie ausschließlich etwa wegen hohen Blutdrucks zum Arzt müssen, aber kein Fieber haben und keinerlei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus besteht.

  • Handhygiene: Waschen Sie sich vor der Fahrt gründlich die Hände.

  • Abstand halten: Steigen Sie hinten rechts in das Taxi ein, um möglichst weit vom Fahrer entfernt zu sitzen.

  • Zusätzlicher Schutz: Wenn vorhanden, tragen Sie während der Fahrt eine Atemmaske. Sie können ruhig auch den Fahrer freundlich fragen, ob er eine Atemmaske für sich hat.

  • Schweigen: Auf angeregte Unterhaltungen sollten Sie in diesen Zeiten verzichten, schweigen Sie möglichst - zum Schutz beider Seiten.

  • Bargeldlos bezahlen: Bargeld wechselt häufig den Besitzer. In Zeiten der Corona-Pandemie ist daher das Bezahlen via EC- oder Kreditkarte ratsam. Sollte dies nicht möglich sein, geben Sie eher ein etwas höheres Trinkgeld, als dass Sie Münzen annehmen.

  • Handhygiene: Waschen Sie sich zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach der Fahrt gründlich die Hände.

Deutschland solidarisiert sich

In der Krise bieten immer mehr Menschen anderen Personen Unterstützung an - in der Nachbarschaft, auf Internet-Plattformen und in sozialen Medien. Hier erfahren Sie, wo auch Sie Hilfe suchen und finden können.