Italien: Generalstreik am 9. März trifft auch Reisende
Von Katharina Dümmer

Italien-Reisende dürften es am Montag, 9. März, schwer haben. Unter anderem soll der Flug-, Bahn- und Fährverkehr einen Tag lang bestreikt werden. Was über den Generalstreik bereits bekannt ist.
Mehrere Gewerkschaften rufen zum Generalstreik auf
Tipp: Sich beim Veranstalter oder bei der Airline erkundigen
Diese Rechte haben Reisende bei Streik
Generalstreik: Flug, Bahn und Fähre betroffen
Flüge: Ausfälle und Verspätungen ganztägig möglich
Bahn: Ausfälle und Verspätungen bei inneritalienischen und internationalen Verbindungen möglich
Öffentliche Verkehrsmittel: Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen ganztägig mit eingeschränktem Fahrplan
Fähren: Besonders betroffen sein dürften die Verbindungen zu und von den großen Inseln. Ob auch die Fähren mit Ziel Griechenland im Hafen bleiben, ist bisher nicht bekannt.
Dem landesweiten Streikaufruf haben sich mittlerweile auch die wichtigsten Gewerkschaften aus dem Transportwesen angeschlossen. Es ist allerdings nicht abzusehen, wie hoch die Streikbeteiligung tatsächlich sein wird.
Mautstationen und Co.: Auch andere Bereiche eventuell betroffen
Nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Mautstationen, Autobahnmeistereien und Abschleppunternehmen bestreikt werden. Ebenso: Tankstellen, Sehenswürdigkeiten, Museen und Hotels. Dazu liegen aber bisher keine Informationen vor.
Tipps für Italien-Reisende
Wer für den Streikzeitraum eine Italien-Reise plant, sollte sich über die Medien, seinen Reiseveranstalter oder die gebuchte Unterkunft auf dem Laufenden halten und gegebenenfalls einen anderen Reisezeitraum wählen. Wenn das Flugzeug wegen eines Streiks am Boden bleibt bzw. Züge oder Fernbusse im Depot bleiben, haben Reisende unter Umständen Anspruch auf Entschädigung.
Auch das ist möglich: In Italien werden häufig Streiks angekündigt, die dann genauso kurzfristig wieder abgesagt werden.
Nützliche Links: Lufthansa und Deutsche Bahn und Italienische Staatsbahn.