Sardinien-Urlaub: Einreise, Inzidenz und Corona-Regeln

Türkises Wasser und weißer Sand in Sardinien in Porto Giunco
Traumhafte Aussicht auf den Strand bei Porto Giunco ∙ © iStock.com/xenotar

Auf Sardinien sind die Corona-Infektionszahlen wieder gesunken. Urlauber können derzeit problemlos nach Cagliari, Porto Cervo oder Alghero reisen – einige Dinge sind jedoch bei der Einreise und vor Ort zu beachten.

  • 3G-Regel jetzt auch für Fährpassagiere

  • Ganz Italien aktuell kein Corona-Hochrisikogebiet

  • Sardinien ist "weiße" Risikozone

Regeln für Reiserückkehrer

Alle Reiserückkehrer müssen einen der folgenden Nachweise bereits bei der Einreise nach Deutschland vorlegen können: einen aktuellen Corona-Test, Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen Genesenen-Nachweis. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren. Die Einreise-Regeln gelten für alle Länder unabhängig davon, ob man aus einem Nicht-Risikogebiet, einem Hochrisiko-Gebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet einreist. Bei der Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet wird zusätzlich die digitale Einreiseanmeldung* benötigt.

Hier finden Sie die ausführlichen Regeln für die Einreise nach Deutschland

Infos zu Corona-Testmöglichkeiten im europäischen Ausland

Aktuelle Corona-Inzidenzwerte in Italien

Auf Sardinien ist die Zahl der Corona-Infizierten mittlerweile deutlich gesunken. Derzeit gibt es in Italien keine Region, die als Corona-Hochrisikogebiet gilt.

Einreise nach Sardinien mit negativem Corona-Test

Wer aus EU-Ländern nach Italien einreisen will, benötigt einen negativen Corona-Test (PCR oder Antigen), der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Von der Testpflicht ausgenommen sind lediglich Kinder unter 6 Jahren sowie vollständig Geimpfte und Genesene. Zusätzlich ist das Einreiseformular für Italien* auszufüllen.

Das gilt für die Einreise nach Italien

Selbsterklärung und negativer PCR- bzw. Antigen-Test: Diese Corona-Regeln sollten Italien-Urlauber kennen

Sardinien: Verschärfte Corona-Regeln für Restaurants

Sardinien wird von der italienischen Regierung als "weiße" Risikozone eingestuft, daher ist der Tourismus auf der beliebten Ferieninsel in vollem Gange. Museen und Theater dürfen Gäste empfangen. Hotels, Restaurants und Bars haben grundsätzlich geöffnet.

Italien hat jedoch seine Corona-Maßnahmen für bestimmte Bereiche verschärft: Wer in einem Restaurant drinnen essen möchte, ins Museum, in ein Schwimmbad oder eine Therme gehen will, muss entweder einen Impfnachweis, einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test oder einen Genesungs-Nachweis vorlegen. Die Regelung gilt für alle ab 12 Jahren. Für Hotels oder öffentliche Verkehrsmittel ist kein Nachweis notwendig.

Urlauber, die in Deutschland geimpft wurden, erhalten ein digitales EU-Impfzertifikat unter anderem bei Ärzten, Apotheken oder Impfzentren. Dieses können sie dann z.B. in der CoVPass-App auf ihr Smartphone laden. Wer kein digitales EU-Impfzertifikat hat, kann die Nachweise (geimpft, genesen, getestet) alternativ auch in Papierform auf Italienisch, Französisch, Englisch oder Spanisch vorlegen.

Weiterhin gelten die folgenden Corona-Regeln:

  • Der Abstand von mindestens einem Meter oder mehr ist vorgeschrieben

  • Maskenpflicht: In geschlossenen Räumen an öffentlichen Orten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es können auch selbst hergestellte Alltagsmasken getragen werden, wenn diese Mund und Nase vollständig bedecken und aus mehrlagigem Material bestehen

  • Eine Maskenpflicht im Freien besteht nicht.

Auf der Fähre gilt die 3G-Regel

Wer mit der Fähre zwischen zwei italienischen Regionen verkehrt, also etwa vom Latium nach Sardinien, braucht ebenfalls einen Nachweis, dass er geimpft, genesen oder negativ getestet ist (PCR- oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Std. alt). Kinder unter 12 Jahren sind ausgenommen.

Die Impfung, Genesung oder Testung muss in Form des digitalen Covid-Zertifikats der EU* mit QR-Code (auf Italienisch: "Certificazione verde Covid-19" = Grüner Pass) nachgewiesen werden.

Bei Fährfahrten nach Sardinien sind auch beim Check-in Fieberkontrollen möglich. Auch bei der Ankunft wird Fieber gemessen. Bei einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 Grad Celsius kann die Einreise verweigert werden. Die Reedereien dürfen die Schiffe nicht voll auslasten, auf Mindestabstand muss geachtet werden.

Viele Reedereien schreiben während der gesamten Überfahrt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vor. Es wird dringend empfohlen, sich vor der Abreise beim entsprechenden Anbieter über die genauen Regelungen für die Überfahrt zu informieren.

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