Brandgefahr: Rückruf bei E-Autos von VW und Cupra
Von Lorenzo Walcher

Der Volkswagen-Konzern ruft 22.000 Fahrzeuge der ID-Reihe und 6000 Cupra Born zurück in die Werkstatt. Weltweit sind es insgesamt mehr als 94.000 Autos. Grund: Fehlerhafte Batteriemodule könnten heißlaufen und sich schlimmstenfalls entzünden.
VW und Cupra: Rund 28.000 E-Autos potenziell betroffen
Im seltenen Fall besteht Brandgefahr
Software-Update soll Problem beheben, vereinzelt müssen Batteriemodule gewechselt werden
Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) betrifft der Rückruf bei Volkswagen die Modelle ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz (inklusive Cargo) und den Born aus dem Hause Cupra. Zur Behebung des Fehlers müssen die Fahrzeuge zurück in die Werkstatt.
VW und Cupra: Bei diesen Modellen besteht Brandgefahr
Der Fehler in der Hochvoltbatterie der Modelle ist laut KBA auf nicht der Spezifikation entsprechende Module zurückzuführen. Es kann zu Reichweitenverlust und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte kommen. In sehr seltenen Fällen kann eine thermische Überlastung eintreten, so der Hersteller. Dem KBA sind keine Sach- oder Personenschäden bekannt.
Beim Hersteller Volkswagen betrifft der Rückruf die Modelle ID. 3, ID. 4, ID. 5 und ID. Buzz, die zwischen dem 24. Juni 2023 und dem 23. August 2024 gebaut wurden. Die Konzernschwester Cupra ruft zwischen dem 7. Februar 2022 und dem 21. April 2024 gebaute Born-Modelle zurück.
Rückruf: Software-Update soll Problem lösen
Betroffene werden durch das KBA informiert und müssen dann in eine Vertragswerkstatt, wo ein Software-Update das Problem beheben soll. Sofern erforderlich, werden einzelne Module der Batterie ausgetauscht.
Das KBA listet die VW-ID-Modelle unter der Referenznummer 16271R, der Herstellercode lautet 93MI. Cupra wird unter der KBA-Referenz 16269R geführt, der Rückrufcode des Herstellers ist 93S4.
Mit Material von dpa.