Faschingsferien und Winterferien 2026: Die Termine der Bundesländer
Von Regina Ammel

Die Winterferien 2026 stehen vor der Tür. Je nach Bundesland variieren Termine und Dauer. Zwischen Ende Januar und Ende Februar starten Millionen Reisende in den Urlaub – oft mit Staugefahr auf den Autobahnen. Wer clever plant, kann Stress vermeiden und die freie Zeit genießen.
Überblickstabelle Faschings- und Winterferien 2026
Staugefahr an bestimmten Tagen besonders hoch
ADAC empfiehlt frühzeitige Planung
Viele Bundesländer in Deutschland haben zwischen Ende Januar und Ende Februar Ferien. Die sogenannten Winter- oder Faschingsferien finden nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten statt, sondern sind auch unterschiedlich lang. Familien mit schulpflichtigen Kindern stehen – je nach Bundesland – ein einziger freier Tag oder bis zu zwei Wochen zur Verfügung, um einen Winterurlaub zu genießen.
So gehen die Bundesländer 2026 in die Ferien
| Bundesland | Ferientermin* |
|---|---|
Baden-Württemberg** | _ |
Bayern | 16.2. bis 20.2. |
Berlin | 2.2. bis 7.2. |
Brandenburg | 2.2. bis 7.2. |
Bremen | 2.2. bis 3.2. |
Hamburg | 30.1. |
Hessen** | _ |
Mecklenburg-Vorpommern | 9.2. bis 20.2. |
Niedersachsen | 2.2. bis 3.2. |
Nordrhein-Westfalen** | _ |
Rheinland-Pfalz** | _ |
Saarland | 24.2. bis 4.3. |
Sachsen | 9.2. bis 20.2. |
Sachsen-Anhalt | 31.1. bis 6.2. |
Schleswig-Holstein | 2.2. bis 3.2. |
Thüringen | 16.2. bis 20.2. |
Als erstes Bundesland gönnt Sachsen-Anhalt seinen Schülern und Schülerinnen eine längere Verschnaufpause. Sie können vom 31. Januar bis 6. Februar Ferien genießen. Die Schulen in Hamburg sind nur am Freitag, 30. Januar, geschlossen.
Am Montag, 2. Februar, starten dann zeitgleich die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig- Holstein in die Ferien. Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zwar nur für zwei Tage, aber die Schulkinder in Berlin und in Brandenburg haben dann eine ganze Woche schulfrei.
Ab Montag, 9. Februar, bleiben in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die Schulen für zwei Wochen geschlossen. Als letzte Bundesländer gehen danach am Montag, 16. Februar, Bayern, das Saarland und Thüringen für eine Woche in die Faschingsferien.
Hier gibt es keine Faschingsferien oder Winterferien
Nicht alle Bundesländer in Deutschland haben noch einmal Ferien zwischen Weihnachten und Ostern. In vier Bundesländern gibt es keine Winter- oder Faschingsferien. Besonders überraschend ist, dass – abgesehen von Hessen und Baden-Württemberg – sich die Karnevalshochburgen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen darunter befinden.
Allerdings setzen viele Schulen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ihre beweglichen Ferientage ein, damit Schulkinder Karneval bzw. Fasnacht unbeschwert feiern können. Meist sind dort zumindest Rosenmontag (16. Februar) und Faschings-/Veilchendienstag schulfrei.
Viele Schulen in Baden-Württemberg haben in der Vergangenheit ihre Pforten zur selben Zeit wie die bayerischen Schulen geschlossen. Aber auch hier gilt – wie in den anderen Bundesländern, die keine offizielle Ferienregelung haben –, dass die beweglichen Ferientage von Schule zu Schule unterschiedlich eingesetzt werden können. Eltern sollten sich also frühzeitig informieren, wann genau die Schule ihrer Kinder den Unterricht aussetzt.
Staugefahr: Karneval und die Fahrt in die Berge
An den Karnevalstagen müssen Autofahrer und Autofahrerinnen mit regionalen Behinderungen durch die traditionellen Straßenumzüge rechnen. Oftmals sind nicht nur die Innenstädte von Sperrungen betroffen, es wird auch großräumiger umgeleitet.
Wer Stau vermeiden möchte, sollte gerade während der Ferien die regelmäßig aktualisierten Stauinformationen der Wochenend-Stauprognose des ADAC nutzen. Denn gerade in dieser Zeit sind außer den Urlaubern zusätzlich noch viele Wintersportbegeisterte unterwegs, die nur für einen Tag oder ein Wochenende in die Berge starten.
Bei der kurzfristigen Reiseplanung helfen zudem die aktuellen Verkehrsinformationen. In ADAC Maps finden Sie außerdem den Echtzeit-Verkehrsfluss auf der Karte und kurzzeitige Störungen.
Mehrere Landkreise bzw. Gemeinden in Bayern haben Durchfahrtsverbote bei Stau auf der anliegenden Autobahn oder Bundesstraße verhängt. Reisende sollten sich unbedingt an die dort geltende Regelung halten.
Wer die Winterferien nutzen möchte, um zum Skifahren nach Südtirol zu fahren oder noch etwas Sonne in Italien zu tanken, der sei gewarnt: Die Luegbrücke muss saniert werden, und es wird mit erheblichen Behinderungen auf der Brennerautobahn gerechnet.
Auch Autofahrer und Autofahrerinnen, die über den Achenpass (B181) in Tirol das Zillertal ansteuern, müssen am Samstag, 14. Februar, und Samstag, 21. Februar, aufgrund einer Dosierampel bei Achenkirch mit Beeinträchtigungen rechnen.
Im Süden Deutschlands könnte es ab Freitagnachmittag, 20. Februar, zu Staus und Behinderungen kommen. In fünf Bundesländern enden gleichzeitig die Winterferien. Deshalb rechnet der ADAC mit regem Rückreiseverkehr insbesondere auf den Routen von Österreich, Schweiz und Frankreich.
Reiseplanung für E-Autofahrende jetzt besonders wichtig
Besonders in der kalten Jahreszeit ist es für E-Autofahrende wichtig, die Reise gut zu planen. Denn im Winter benötigen Elektroautos deutlich mehr Energie als im Sommer. Bei der Streckenplanung in den Winterurlaub sollte deshalb auch darauf geachtet werden, dass die Route über sichere Lademöglichkeiten verfügt, damit man entspannt ans Ziel kommt.
Für alle Autofahrenden gilt: Vor der Abfahrt sollte man sich in jedem Fall mit eventuellen Alternativen zur gewählten Route vertraut machen und sich nicht allein auf das Navi verlassen.