Faschingsferien und Winterferien 2026: Die Termine der Bundesländer

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Von Regina Ammel

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Eine Familie steht verkleidet auf einer Straße
Ob Faschings- oder Winterferien – die Kinder genießen die schulfreie Zeit© Shutterstock/FamVeld

Die meisten Bundesländer sind bereits in den Winterferien gewesen! Bis Ende Februar starten nun die letzten Faschingsreisenden in den Urlaub – oft mit Staugefahr auf den Autobahnen. Je nach Bundesland variieren die Termine und die Dauer.

  • Überblickstabelle Faschings- und Winterferien 2026

  • Staugefahr an bestimmten Tagen besonders hoch

  • ADAC empfiehlt frühzeitige Planung

Viele Bundesländer in Deutschland waren oder sind nun nach und nach in den Ferien. Die sogenannten Winter- oder Faschingsferien finden nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten statt, sondern sind auch unterschiedlich lang. Familien mit schulpflichtigen Kindern stehen – je nach Bundesland – ein einziger freier Tag oder bis zu zwei Wochen zur Verfügung, um einen Winterurlaub zu genießen.

So gehen die Bundesländer 2026 in die Ferien

Als erstes Bundesland gönnte Sachsen-Anhalt seinen Schülern und Schülerinnen eine längere Verschnaufpause. Sie konnten vom 31. Januar bis 6. Februar Ferien genießen. Die Schulen in Hamburg waren nur am Freitag, 30. Januar, geschlossen.

Am Montag, 2. Februar, starteten dann zeitgleich die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig- Holstein in die Ferien. Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zwar nur für zwei Tage, aber die Schulkinder in Berlin und in Brandenburg haben dann eine ganze Woche schulfrei. Seit Montag, 9. Februar, sind in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die Schulen für zwei Wochen geschlossen.

Als letzte Bundesländer gehen am Montag, 16. Februar, Bayern, das Saarland und Thüringen für eine Woche in die Faschingsferien.

Hier gibt es keine Faschingsferien oder Winterferien

Nicht alle Bundesländer in Deutschland haben noch einmal Ferien zwischen Weihnachten und Ostern. In vier Bundesländern gibt es keine Winter- oder Faschingsferien. Besonders überraschend ist, dass – abgesehen von Hessen und Baden-Württemberg – sich die Karnevalshochburgen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen darunter befinden.

Allerdings setzen viele Schulen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ihre beweglichen Ferientage ein, damit Schulkinder Karneval bzw. Fasnacht unbeschwert feiern können. Meist sind dort zumindest Rosenmontag (16. Februar) und Faschings-/Veilchendienstag schulfrei.

Viele Schulen in Baden-Württemberg haben in der Vergangenheit ihre Pforten zur selben Zeit wie die bayerischen Schulen geschlossen. Aber auch hier gilt – wie in den anderen Bundesländern, die keine offizielle Ferienregelung haben –, dass die beweglichen Ferientage von Schule zu Schule unterschiedlich eingesetzt werden können. Eltern sollten sich also frühzeitig informieren, wann genau die Schule ihrer Kinder den Unterricht aussetzt.

Staugefahr: Karneval und die Fahrt in die Berge

An den Karnevalstagen müssen Autofahrer und Autofahrerinnen mit regionalen Behinderungen durch die traditionellen Straßenumzüge rechnen. Oftmals sind nicht nur die Innenstädte von Sperrungen betroffen, es wird auch großräumiger umgeleitet.

Wer Stau vermeiden möchte, sollte gerade während der Ferien die regelmäßig aktualisierten Stauinformationen der Wochenend-Stauprognose des ADAC nutzen. Denn gerade in dieser Zeit sind außer den Urlaubern zusätzlich noch viele Wintersportbegeisterte unterwegs, die nur für einen Tag oder ein Wochenende in die Berge starten.

Bei der kurzfristigen Reiseplanung helfen zudem die aktuellen Verkehrsinformationen. In ADAC Maps finden Sie außerdem den Echtzeit-Verkehrsfluss auf der Karte und kurzzeitige Störungen.

Mehrere Landkreise bzw. Gemeinden in Bayern haben Durchfahrtsverbote bei Stau auf der anliegenden Autobahn oder Bundesstraße verhängt. Reisende sollten sich unbedingt an die dort geltende Regelung halten.

Wer die Winterferien nutzen möchte, um zum Skifahren nach Südtirol zu fahren oder noch etwas Sonne in Italien zu tanken, der sei gewarnt: Die Luegbrücke muss saniert werden, und es wird mit erheblichen Behinderungen auf der Brennerautobahn gerechnet.

Auch Autofahrer und Autofahrerinnen, die über den Achenpass (B181) in Tirol das Zillertal ansteuern, müssen am Samstag, 21. Februar, aufgrund einer Dosierampel bei Achenkirch mit Beeinträchtigungen rechnen.

Im Süden Deutschlands könnte es ab Freitagnachmittag, 20. Februar, zu Staus und Behinderungen kommen. In fünf Bundesländern enden gleichzeitig die Winterferien. Deshalb rechnet der ADAC mit regem Rückreiseverkehr insbesondere auf den Routen von Österreich, Schweiz und Frankreich.

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